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Religionen Podcast | Deutschlandfunk Kultur

Religionen Podcast | Deutschlandfunk Kultur

Wie der Fastenmonat Ramadan zum Genießen einlädt

Veröffentlichung:17.3.2026

Der Beitrag beleuchtet den Ramadan aus einer ungewöhnlichen Perspektive: nicht primär als Monat des Verzichts, sondern als Zeit des besonderen Genusses und der Gemeinschaft. Im Mittelpunkt steht das Iftar – das abendliche Fastenbrechen nach Sonnenuntergang – als soziales Ereignis mit Familie, Freunden, Nachbarn und Bedürftigen. Thematisiert werden kulinarische Traditionen (Sondergerichte, Süßigkeiten, die Eröffnung mit Dattel und Wasser), die Vorfreude und aufwendige Vorbereitung in den Küchen sowie die spirituelle Dimension: Bewusster Verzicht am Tag intensiviert das Genusserleben am Abend. Der Ramadan wird als Balance zwischen religiöser Disziplin und Lebensfreude beschrieben.

Das etwa sieben Minuten lange Audio von Murat Koyuncu stellt den Ramadan nicht ausschließlich als Zeit des Verzichts vor, sondern als Monat des bewussten Genießens, der religiösen Besinnung und der Gemeinschaft. Im Mittelpunkt steht das Iftar, also das tägliche Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. Traditionell wird das Fasten häufig mit einer Dattel und Wasser beendet. Danach kommen Familien, Freunde, Nachbarn und Gäste zu einer gemeinsamen Mahlzeit zusammen. Besondere Speisen und Süßigkeiten, die Vorfreude auf den Abend und die sorgfältige Vorbereitung der Mahlzeiten prägen das Erleben des Ramadan. Das Audio verdeutlicht, dass der Verzicht während des Tages die Wahrnehmung von Essen, Trinken und Gemeinschaft verändern kann. Genuss erscheint nicht als Gegensatz zum Fasten, sondern als Teil einer religiösen Lebenshaltung, die Dankbarkeit, Selbstbeherrschung, Solidarität und Lebensfreude miteinander verbindet. Der Beitrag wurde am 22. Februar 2026 in der Sendung „Religionen“ veröffentlicht. Deutschlandfunk Kultur

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Das Audio eignet sich für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und in der Sekundarstufe II. Es kann in Unterrichtsvorhaben zum Islam, zu den fünf Säulen des Islam, zu religiösen Festen, zu Fasten und Verzicht, zu Gemeinschaft sowie zum Verhältnis von Körper und Spiritualität eingesetzt werden. Darüber hinaus eröffnet es Möglichkeiten für einen Vergleich mit christlichen und jüdischen Fastentraditionen.

Die besondere didaktische Stärke des Beitrags liegt in seinem Perspektivwechsel. Ramadan wird in öffentlichen Darstellungen häufig vor allem mit Hunger, Durst, Anstrengung und religiösen Vorschriften verbunden. Das Audio ergänzt dieses Bild um Freude, Genuss, Gastfreundschaft und Gemeinschaft. Dadurch wird eine einseitige Wahrnehmung islamischer Religionspraxis vermieden. Lernende erfahren, dass Fasten nicht bloß als Verbot verstanden werden kann. Es ist eine bewusst gestaltete Zeit, in der alltägliche Bedürfnisse, zwischenmenschliche Beziehungen und die eigene Gottesbeziehung neu wahrgenommen werden.

Als Einstieg kann die Lehrkraft den Begriff Fasten an die Tafel schreiben. Die Lernenden nennen spontan Gedanken, Gefühle und Erfahrungen, die sie damit verbinden. Häufig werden Begriffe wie Hunger, Verzicht, Disziplin oder Gesundheit genannt. Anschließend wird der Begriff Genuss ergänzt. Die Lernenden überlegen, ob Fasten und Genuss Gegensätze sein müssen. Diese zunächst widersprüchlich wirkende Verbindung führt unmittelbar zur Leitfrage des Audios.

Alternativ kann die Unterrichtsstunde mit einem gedeckten Tisch, einer Dattel oder einem Glas Wasser beginnen. Die Lernenden beschreiben den Gegenstand und vermuten seine Bedeutung im Ramadan. Dabei sollte die Dattel nicht lediglich als exotische Speise präsentiert werden. Entscheidend ist ihre Funktion beim Fastenbrechen und ihre Verbindung mit einer religiösen Tradition. Die Lehrkraft kann erläutern, dass viele muslimische Menschen das Fasten nach dem Vorbild des Propheten Muhammad mit einer Dattel und Wasser beenden.

Vor dem Hören sollte grundlegendes Wissen zum Ramadan gesichert werden. Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders. Fastende muslimische Menschen verzichten in dieser Zeit zwischen dem Beginn der Morgendämmerung und dem Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. Das Fasten betrifft jedoch nicht alle Menschen in gleicher Weise. Kinder sind nicht zum Fasten verpflichtet. Auch für kranke, ältere, schwangere oder reisende Menschen bestehen je nach persönlicher Situation Ausnahmen oder Möglichkeiten, das Fasten zu einem anderen Zeitpunkt nachzuholen. Im Unterricht ist deshalb darauf zu achten, muslimische Lernende nicht als vermeintliche Auskunftspersonen für den gesamten Islam anzusprechen.

Für die Erarbeitung empfiehlt sich ein zweimaliges Hören. Beim ersten Hören konzentrieren sich die Lernenden auf den Gesamteindruck. Sie notieren Begriffe, Geräusche, Speisen, Stimmungen und Personen, die ihnen auffallen. Anschließend formulieren sie die Hauptaussage des Beitrags in einem Satz. Beim zweiten Hören erhalten sie konkrete Beobachtungsaufträge. Sie achten darauf, welche Bedeutung das Iftar besitzt, welche kulinarischen Traditionen genannt werden, wie Gemeinschaft entsteht und wie Verzicht und Genuss miteinander verbunden werden.

Die Ergebnisse können in einer Tabelle mit den Bereichen religiöse Praxis, körperliche Erfahrung, Gemeinschaft und spirituelle Bedeutung geordnet werden. Unter religiöse Praxis können Fasten und Fastenbrechen eingetragen werden. Zur körperlichen Erfahrung gehören Hunger, Durst, Vorfreude und ein bewussteres Schmecken. Zur Gemeinschaft zählen Familie, Freunde, Nachbarn, Gäste und bedürftige Menschen. Die spirituelle Bedeutung umfasst Dankbarkeit, Selbstbeherrschung, Achtsamkeit und die Hinwendung zu Gott.

Eine wichtige Vertiefung betrifft den Zusammenhang von Verzicht und Genuss. Die Lernenden können Situationen beschreiben, in denen der zeitweilige Verzicht die Wertschätzung einer Sache vergrößert. Beispiele sind das erste Getränk nach einer langen Wanderung, eine Mahlzeit nach körperlicher Anstrengung oder die bewusste Pause von digitalen Medien. Persönliche Erfahrungen müssen freiwillig bleiben. Ziel ist nicht, Fasten auf ein allgemeines Wohlfühlprogramm zu reduzieren, sondern den Zusammenhang zwischen körperlicher Erfahrung und religiöser Haltung zu verstehen.

Das gemeinsame Iftar eröffnet einen weiteren Unterrichtszugang. Die Lernenden untersuchen, weshalb das Essen in Gemeinschaft anders erlebt wird als eine Mahlzeit allein. Sie können herausarbeiten, dass das Fastenbrechen soziale Beziehungen stärkt, Gastfreundschaft ermöglicht und Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenführt. Die Einladung von Nachbarn, Gästen und bedürftigen Menschen verdeutlicht die soziale Verantwortung, die mit religiöser Praxis verbunden ist. Hier kann eine Verbindung zu Zakat und Sadaqa hergestellt werden. Beide Begriffe bezeichnen Formen islamischer Unterstützung und Wohltätigkeit.

Für einen Religionsvergleich können Ramadan, die christliche Fastenzeit und der jüdische Versöhnungstag Jom Kippur betrachtet werden. Die Lernenden vergleichen Zeitraum, Regeln, religiöse Begründung, gemeinschaftliche Bedeutung und Formen des Fastenbrechens. Dabei muss deutlich werden, dass die Traditionen nicht gleichgesetzt werden dürfen. Der Vergleich soll Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar machen. In allen drei Religionen kann Fasten zur Besinnung, zur Umkehr, zur Dankbarkeit und zur Solidarität anregen. Dauer, konkrete Regeln und theologische Deutungen unterscheiden sich jedoch.

Ein kreativer Zugang besteht darin, die Lernenden ein Fest oder ein gemeinschaftliches Essen beschreiben zu lassen, das in ihrer Familie oder ihrem persönlichen Umfeld eine besondere Bedeutung besitzt. Sie können erläutern, welche Speisen vorbereitet werden, wer teilnimmt, welche Rituale dazugehören und welche Erinnerungen mit dem Essen verbunden sind. Dadurch wird verständlich, dass Speisen nicht nur der Ernährung dienen. Sie können Identität, Gemeinschaft, Erinnerung und religiöse Zugehörigkeit ausdrücken.

Die Lehrkraft sollte auf eine sensible Gesprächsführung achten. Muslimische Lernende dürfen von eigenen Erfahrungen erzählen, sollen dazu aber nicht verpflichtet werden. Innerhalb des Islam bestehen unterschiedliche familiäre, kulturelle und persönliche Formen der Ramadangestaltung. Das Audio zeigt daher eine Binnenperspektive, aber nicht die einzige mögliche Form islamischen Lebens. Diese Vielfalt sollte ausdrücklich benannt werden.

Als Abschluss können die Lernenden eine Stellungnahme zur Aussage „Wer bewusst verzichtet, kann bewusster genießen“ verfassen. Alternativ entwickeln sie ein Schaubild, das die Beziehungen zwischen Fasten, Genuss, Dankbarkeit, Gemeinschaft und Solidarität darstellt. Auch ein kurzer Brief an eine Person, die Ramadan nur mit Hunger verbindet, eignet sich als Sicherung. Darin erklären die Lernenden, welche zusätzlichen Bedeutungen der Fastenmonat besitzt. Die religionspädagogische Einordnung des Beitrags hebt ebenfalls den Perspektivwechsel von bloßem Verzicht hin zu Genuss, Gemeinschaft, religiöser Disziplin und Lebensfreude hervor. RU digital


Fragestellungen zum Audio und Antworten

Frage 1: Welche neue Perspektive eröffnet das Audio auf den Ramadan?

Das Audio stellt den Ramadan nicht nur als Zeit des Verzichts dar. Es zeigt ihn auch als Zeit des bewussten Genießens, der Vorfreude, der Gastfreundschaft und der Gemeinschaft. Dadurch wird deutlich, dass religiöse Disziplin und Lebensfreude miteinander verbunden sein können.

Frage 2: Was bedeutet Iftar?

Iftar bezeichnet die Mahlzeit, mit der fastende muslimische Menschen nach Sonnenuntergang ihr tägliches Fasten beenden. Das Iftar besitzt nicht nur eine körperliche, sondern auch eine soziale und religiöse Bedeutung. Menschen essen gemeinsam, sprechen miteinander, beten und teilen ihre Speisen.

Frage 3: Wie wird das Fasten häufig beendet?

Viele muslimische Menschen beenden das Fasten traditionell mit einer Dattel und Wasser. Diese Praxis orientiert sich am überlieferten Vorbild des Propheten Muhammad. Anschließend folgt häufig eine größere gemeinsame Mahlzeit.

Frage 4: Weshalb spielt Genuss im Ramadan eine wichtige Rolle?

Der zeitweilige Verzicht kann die Wahrnehmung intensivieren. Essen und Trinken werden nach einem Fastentag bewusster erlebt und weniger selbstverständlich wahrgenommen. Genuss wird dadurch mit Dankbarkeit verbunden.

Frage 5: Wie hängen Fasten und Selbstbeherrschung zusammen?

Fastende Menschen entscheiden sich bewusst dafür, für einen bestimmten Zeitraum auf grundlegende Bedürfnisse zu verzichten. Dadurch üben sie Geduld, Selbstkontrolle und Achtsamkeit. Diese Übung soll sich nicht nur auf Essen und Trinken beschränken, sondern auch das Verhalten gegenüber anderen Menschen betreffen.

Frage 6: Welche Bedeutung hat die Gemeinschaft beim Iftar?

Das gemeinsame Fastenbrechen stärkt Beziehungen zwischen Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn. Gäste werden eingeladen und Speisen werden geteilt. Dadurch wird das Iftar zu einem sozialen Ereignis, das Zugehörigkeit und Gastfreundschaft erfahrbar macht.

Frage 7: Welche Rolle spielt Solidarität im Ramadan?

Der Ramadan erinnert daran, dass nicht alle Menschen ausreichend Nahrung und Sicherheit besitzen. Bedürftige Menschen werden unterstützt oder zum gemeinsamen Essen eingeladen. Spenden und freiwillige Hilfe erhalten in diesem Monat eine besondere Bedeutung.

Frage 8: Fasten alle muslimischen Menschen im Ramadan?

Nein. Kinder sind nicht zum Fasten verpflichtet. Auch Menschen, deren Gesundheit durch das Fasten gefährdet würde, sowie weitere Personen in besonderen Lebenssituationen können vom Fasten ausgenommen sein. Außerdem leben muslimische Menschen ihren Glauben unterschiedlich. Deshalb darf nicht davon ausgegangen werden, dass jede muslimische Person fastet.

Frage 9: Ist das Fasten nur eine körperliche Übung?

Nein. Das körperliche Fasten ist mit einer geistigen und religiösen Haltung verbunden. Es soll zu Gebet, Besinnung, Dankbarkeit, Geduld und einem verantwortungsvollen Verhalten gegenüber anderen Menschen anregen.

Frage 10: Warum ist Ramadan jedes Jahr zu einer anderen Jahreszeit?

Der islamische Kalender orientiert sich am Mond. Ein islamisches Jahr ist kürzer als ein Sonnenjahr. Deshalb verschiebt sich der Ramadan im Vergleich zum in Deutschland üblichen Kalender jedes Jahr um ungefähr zehn oder elf Tage.

Frage 11: Welche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen islamischem, christlichem und jüdischem Fasten?

In allen drei Religionen kann Fasten der Besinnung, der Umkehr, der Dankbarkeit und der Hinwendung zu Gott dienen. Es kann außerdem die Verantwortung für andere Menschen stärken. Die konkreten Regeln, Zeiträume und theologischen Bedeutungen sind jedoch verschieden.

Frage 12: Welche Hauptaussage vermittelt das Audio?

Das Audio vermittelt, dass Fasten und Genuss keine unvereinbaren Gegensätze sind. Der bewusste Verzicht kann Dankbarkeit fördern und die Freude an Essen, Gemeinschaft und religiösem Leben vertiefen.


Der Beitrag eignet sich für Unterrichtseinheiten zum Islam und islamischer Praxis, zu religiösen Festen und Feiertagen im Vergleich sowie zu Fasten als religionsübergreifendem Phänomen. Er berührt zudem die Themen Nächstenliebe und Solidarität (Einladung von Bedürftigen) sowie die Frage nach dem Verhältnis von Körper, Genuss und Spiritualität – Querverbindungen zur christlichen Fastenpraxis (Fastenzeit, Karwoche) und zum jüdischen Jom Kippur sind naheliegend.

Stärken des Mediums:

Der Beitrag bricht mit dem in deutschen Medien verbreiteten einseitigen Bild des Ramadan als bloßem Verzicht und zeigt stattdessen die Festkultur und Gemeinschaftsdimension. Damit fördert er eine differenzierte, wertschätzende Wahrnehmung des Islam von innen. Die Themen Essen, Familie und Gemeinschaft sind universell zugänglich und laden SuS aller Hintergründe zur Identifikation ein. Der Beitrag stammt von einem muslimischen Autor (Murat Koyuncu), was die Binnenperspektive stärkt.

Grenzen des Mediums:

Kein vollständiges Transkript verfügbar; textbasierter Einsatz erfordert Transkription. Der Beitrag thematisiert die theologischen Grundlagen des Fastens (Sure 2, Intention, Reinigung) nur am Rand; diese Dimension muss durch die Lehrkraft ergänzt werden. In Lerngruppen mit muslimischen SuS kann der Beitrag persönliche Erfahrungen aktivieren – dies ist didaktisch eine Chance, erfordert aber sensible Gesprächsführung.

Einsatzszenarien und methodische Vorschläge:

Einstieg / Assoziationsrunde:

SuS nennen spontan, was sie mit „Fasten" verbinden. Anschließend: Was verbinden sie mit „Ramadan"? Die Antworten werden an der Tafel gesammelt. Der Beitrag dient dann als Korrektiv und Erweiterung des Vorwissens, insbesondere hinsichtlich der Genuss- und Festdimension.

Strukturiertes Hören:

Leitfragen: Was ist das Iftar und welche Bedeutung hat es? Welche kulinarischen Traditionen werden beschrieben? Wie hängen Verzicht und Genuss im Ramadan zusammen? Antworten werden notiert und verglichen.

Fasten im Religionsvergleich:

SuS erstellen eine Vergleichstabelle: Ramadan / christliche Fastenzeit / jüdischer Jom Kippur – mit den Kategorien Zeitraum, Verzicht auf was, gemeinschaftliche Dimension, spirituelle Bedeutung. Dies fördert strukturiertes interreligiöses Denken und macht deutlich, dass Fasten eine universale religiöse Praxis ist.

Körper und Spiritualität:

Der Beitrag beschreibt, wie bewusster Verzicht die Wahrnehmung intensiviert. SuS reflektieren: Kennt ihr ähnliche Erfahrungen? (z. B. nach langer Wanderung besser schmeckendes Essen, Wert von Dingen nach Entbehrung) Was sagt das über den Zusammenhang von körperlicher Erfahrung und geistiger Haltung aus? Diese Reflexion lässt sich mit dem christlichen Verständnis von Fasten als Einübung in Dankbarkeit und Achtsamkeit verbinden.

Solidarität und Nächstenliebe:

Die Einladung von Bedürftigen zum Iftar kann als Einstieg in eine Diskussion über Zakat (islamische Almosensteuer) und den sozialen Auftrag der Religion dienen. Querverbindung zur christlichen Caritas und zum jüdischen Zedaka-Gebot liegt nahe: Was verbindet diese Traditionen? Was unterscheidet sie?

Kreative Aufgabe / Schreiben:

SuS beschreiben ein eigenes Familienfest oder Ritual rund ums Essen: Was wird gekocht? Wer ist dabei? Was bedeutet es? Dieser biografische Zugang schafft Empathie für die Iftar-Tradition und fördert die Reflexion über die religiöse Dimension eigener Lebenspraxis.

Technische Hinweise:

Der Beitrag ist über die Deutschlandfunk-Mediathek (deutschlandfunk.de) abrufbar. Das Erscheinungsdatum (22.02.2026) liegt im Ramadan 2026, was den Beitrag für einen zeitnahen Unterrichtseinsatz besonders geeignet macht. Ergänzend können Bildmaterial von Iftar-Feiern oder kurze Videoeinblicke (z. B. ARD/ZDF-Mediathek) eingesetzt werden.

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