Für den Religionsunterricht eignet sich das Material besonders, um das christliche Menschenbild und den Wert jedes einzelnen Menschen unabhängig von äußeren Merkmalen zu thematisieren. Nach der Filmsichtung können die Lernenden ihre ersten Eindrücke austauschen und die Entwicklung der Hauptfiguren analysieren. Die Arbeitsblätter unterstützen dabei, Vorurteile, Unsicherheiten und Veränderungen in den Beziehungen der Figuren nachzuvollziehen. Gespräche über Inklusion, Behinderung, Anderssein und gesellschaftliche Teilhabe fördern Empathie sowie die ethische Urteilsbildung. Bibeltexte über die unantastbare Würde des Menschen, die Nächstenliebe oder die Begegnungen Jesu mit ausgegrenzten Menschen bieten einen religiösen Deutungsrahmen. Rollenspiele, Perspektivwechsel, Standbilder, Tagebucheinträge oder kreative Schreibaufgaben ermöglichen eine persönliche Auseinandersetzung mit den dargestellten Konflikten. Ebenso können die Lernenden eigene Erfahrungen mit Vielfalt und Ausgrenzung reflektieren und Ideen für ein respektvolles Miteinander im Schulalltag entwickeln. Das Material eignet sich für Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit sowie projektorientierte Unterrichtsformen und kann fächerübergreifend mit Ethik, Deutsch oder Sozialkunde eingesetzt werden.
Empfohlen für die Klassenstufen 3 bis 6, besonders in Grundschule und Sekundarstufe I. Fächer: Religion, Ethik, Sachunterricht, Deutsch, Sozialkunde. Themenschwerpunkte: Familie, Vatersuche, Anderssein, Akzeptanz, Mobbing, Freundschaft, Identität, Körperbild, Gleichwertigkeit. Das Material ist in vier inhaltliche Module gegliedert: 1. Filmanalyse (Bilder ordnen, Filmfiguren verstehen), 2. Thema Familie (Patchwork, Wunschfamilie, Realität), 3. Thema Freundschaft (Steckbriefe, emotionale Entwicklung), 4. Thema Vorurteile und Respekt (Erfahrungen mit Mobbing, Perspektivwechsel). Methodisch werden Filmbildanalyse, Standbilder, szenisches Spiel, Rollenspiele, Plakatgestaltung, Tagebucheinträge, Briefeschreiben, kreative Textarbeit und Diskussion eingesetzt. Ziel ist die Förderung von Empathie, Toleranz, Selbstreflexion und die kritische Auseinandersetzung mit sozialer Vielfalt. Der Film regt zur Arbeit an Werten und sozialen Kompetenzen an, besonders geeignet für die Arbeit mit heterogenen Lerngruppen sowie inklusiven Klassen.