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Domradio | Das Konklave

Domradio | Das Konklave

Das Interview zum Wirken von Papst Franziskus | Ep. 7.1

Veröffentlichung:27.4.2025


Dieser Podcast „Das Konklave“ mit mehr als zwanzig Folgen erklärt und berichtet zur Wahl des Papstes und zum verstorbenen Papst Franziskus. Die Positionen zu bedeutenden politischen Themen wie den Ukrainekrieg und die Zukunft der Kirche sind Themen. Papst Franziskus hatte viele bedeutende Themen zu lösen. Die Kommunion für Wiederverheiratete war eines davon. Wenn jemand einen von Gott gestifteten Bund aufhebt, kann dann noch ein Sakrament wie die Eucharistie wirken? Der Papst ist heute nicht allmächtiger Herrscher in der Kirche. Die Bischöfe aus unterschiedlichen Kontinenten haben unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft der Kirche.

Das Podcast präsentiert ein ausführliches Interview mit dem Vatikanjournalisten Marco Politi über das Pontifikat von Papst Franziskus und dessen Bedeutung für die Zukunft der katholischen Kirche. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Reformen und Herausforderungen seines Pontifikats. Das Gespräch erläutert die vorsichtigen Reformschritte bei der Rolle der Frauen in der Kirche, den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt sowie die weltweite Synodalität. Darüber hinaus wird deutlich, dass Papst Franziskus die Kirche nicht als absoluter Herrscher leitete, sondern stets die unterschiedlichen kulturellen und theologischen Positionen innerhalb der Weltkirche berücksichtigen musste. Weitere Themen sind seine Sozial und Umweltethik, die Enzyklika Laudato si, seine Haltung zur Migration, seine Friedensbemühungen im Ukrainekrieg sowie seine Vorstellung einer Kirche, die sich den Menschen an den Rändern der Gesellschaft zuwendet. Abschließend richtet das Interview den Blick auf das kommende Konklave und die Frage, welche Aufgaben der zukünftige Papst übernehmen muss, um die unterschiedlichen Strömungen innerhalb der Weltkirche wieder stärker zusammenzuführen.

Der Podcast „Das Konklave“ von domradio.de beginnt mit einem symbolischen Geräusch – dem Rütteln an der Tür des versiegelten Papst-Apartments – und leitet so das Thema ein: die bevorstehende Papstwahl. Die Hosts Tobias und Susanne erklären die Rolle der Kardinäle, die als einzige zur Wahl des Papstes berechtigt sind (unter 80 Jahre alt), sowie die Entstehung und Bedeutung des Konklaves.

Historisch wurde das Konklave eingeführt, um langwierige Entscheidungsprozesse zu verkürzen, etwa nach dem Tod von Papst Clemens IV. im 13. Jahrhundert. Ursprünglich waren nur Kardinalbischöfe wahlberechtigt; später kamen Kardinalpriester und -diakone hinzu. Der Titel „Kardinal“ leitet sich vom lateinischen cardo („Dreh- und Angelpunkt“) ab – als Bild für ihre zentrale Rolle in der Kirche.

Besprochen wird auch der aktuelle Skandal um Kardinal Angelo Becciu, der wegen eines Finanzskandals verurteilt wurde. Unklar ist, ob er trotz des Urteils am Konklave teilnehmen darf, was innerkirchliche Spannungen auslösen könnte.

Ein Fokus liegt zudem auf Pietro Kardinal Parolin, dem möglichen Papstanwärter und derzeitigen Leiter des Konklaves. Parolin gilt als enger Vertrauter von Franziskus, aber auch als nüchterner Bürokrat mit weniger Charisma. Seine diplomatische Erfahrung spricht für ihn – ebenso wie seine Rolle als Chefdiplomat des Vatikans.

Vatikan-Journalist Marco Politi hat Papst Franziskus mehrfach getroffen und erinnert sich auch an die kleinen, stillen Momente. Wir schauen in dieser Episode zurück auf das Wirken von Franziskus.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe sowie der Sekundarstufe II in den Themenbereichen Kirche, Papsttum, katholische Soziallehre und aktuelle Kirchengeschichte. Aufgrund der anspruchsvollen Inhalte empfiehlt sich eine arbeitsteilige Erschließung der verschiedenen Themenfelder. Gruppen können beispielsweise die Rolle der Frauen, den synodalen Weg, den Umgang mit Missbrauch, die Sozialethik, die Umweltethik oder die Friedenspolitik von Papst Franziskus bearbeiten und ihre Ergebnisse anschließend präsentieren. Besonders geeignet ist eine Diskussion über die Frage, welche Möglichkeiten und Grenzen ein Papst innerhalb einer weltweiten Kirche besitzt. Dabei erkennen die Lernenden, dass kirchliche Leitungsentscheidungen stets im Spannungsfeld zwischen Tradition, Reform und kultureller Vielfalt stehen. Ebenso bietet sich ein Vergleich zwischen der katholischen Kirche und demokratischen Entscheidungsprozessen an. Die Aussagen zur Enzyklika Laudato si eröffnen darüber hinaus einen Zugang zur Schöpfungsverantwortung und zur christlichen Umweltethik. Die Ausführungen über Migration, soziale Gerechtigkeit und Frieden ermöglichen eine Verbindung zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und zur katholischen Soziallehre. Das Medium fördert historische Urteilskompetenz, ethische Reflexionsfähigkeit sowie die Fähigkeit, komplexe kirchliche Entwicklungen differenziert zu beurteilen und unterschiedliche Positionen respektvoll miteinander ins Gespräch zu bringen.

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