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Synodalität bei Papst Franziskus

Veröffentlichung:1.5.2026

Eva-Maria Faber analysiert die Bischofssynoden 2014 und 2015 unter Papst Franziskus als Wendepunkt in der Geschichte der Synodalität: Erstmals wurde das Volk Gottes konsultiert, Sprachzirkel aufgewertet und Synodalität als geistlicher Prozess verstanden – bei bleibenden Defiziten in der theologischen Vorbereitung und der Beteiligung von Frauen und Laien.

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Eva-Maria Faber untersucht acht Dimensionen der Bischofssynoden 2014 und 2015, die Papst Franziskus dem Thema Familie widmete. Als Neuerungen hebt sie hervor: die erstmalige Durchführung zweier Synoden zum selben Thema, die Konsultation des Volkes Gottes als Ausdruck des sensus fidelium, die Aufwertung der Sprachzirkel und eine Synodenkultur des Freimuts im Geist ignatianischer Unterscheidung. Kritisch vermerkt sie die unzureichende theologische Vorbereitung, die Schwächen des Instrumentum laboris sowie die nach wie vor fehlende Stimmrechtsgleichheit von Laien und Frauen. Die Frage der Dezentralisierung und Inkulturation benennt Franziskus klar, überlässt deren Umsetzung aber bewusst anderen Ebenen. Fabers Fazit: Die Synoden markieren einen bedeutsamen Prozess – ob er zur Strukturreform wird, hängt von der Konsequenz des nachsynodalen Handelns ab.

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