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Sketch Bibel

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Die Verklärung Jesu | Lk 9, 28-36 | Sketch-Bibel #107

Veröffentlichung:10.3.2022

Petrus will nach der Verklärung Jesu auf dem Tabor bleiben. Es ist so schön hier und deshalb bauen wir Hütten. Frei nach dem Motto: Gekommen, um zu bleiben. Wie Petrus wollen heute manche den Zeitgeist des 19. Jahrhundert in konservierendem Hüttenbau für die Ewigkeit festhalten. Aber: durchkreuzt man damit nicht vielleicht Gottes Heilsplan?

Das Video setzt sich mit dem Evangelium von der Verklärung Jesu auseinander und verbindet die biblische Erzählung mit aktuellen Fragen kirchlicher Reformen und dem Synodalen Weg. Im Mittelpunkt steht die Szene auf dem Berg, auf dem Jesus vor den Augen von Petrus, Johannes und Jakobus in göttlichem Glanz erscheint. Mose und Elia treten hinzu, und eine Stimme aus dem Himmel fordert die Jünger auf: „Auf ihn sollt ihr hören.“ Der Sprecher deutet die Reaktion der Jünger als Beispiel für Menschen, die zwar etwas von Gottes Gegenwart wahrnehmen, deren tiefere Bedeutung jedoch nicht vollständig erfassen. Diese Beobachtung wird auf die gegenwärtige Situation der Kirche übertragen. Dabei werden Fragen nach Reformbereitschaft, Machtstrukturen, Glaubwürdigkeit und dem Hören auf die Stimme Christi diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Frage, durch welche Menschen Gott heute spricht und welche Bedeutung dabei den Stimmen junger Menschen, von Frauen und insbesondere Betroffenen sexualisierter Gewalt zukommt.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit biblischen Offenbarungserfahrungen, kirchlichen Reformprozessen und der Frage nach Gottes Wirken in der Gegenwart. Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Jesus Christus, Offenbarung, Kirche, Nachfolge, Verantwortung und Gewissensbildung. Die Lernenden können zunächst die Verklärungserzählung im biblischen Kontext erschließen und die Symbolik von Berg, Licht, Wolke, Mose und Elia untersuchen. Anschließend bietet sich die Analyse der Frage an, warum Petrus die Erfahrung festhalten möchte und weshalb dies von Jesus nicht unterstützt wird. Daraus ergeben sich grundlegende Gespräche über Veränderung, Entwicklung und die Gefahr, Bewährtes um jeden Preis bewahren zu wollen. Methodisch können die Lernenden in Gruppen verschiedene Deutungen der Aufforderung „Auf ihn sollt ihr hören“ erarbeiten und auf aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Fragestellungen übertragen. Besonders gewinnbringend sind Diskussionen über die Frage, wer heute Gehör finden sollte und welche Stimmen in Institutionen möglicherweise zu wenig wahrgenommen werden. Das Medium ermöglicht zudem eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem Thema Kirche und Reform, ohne dabei parteiliche Positionen vorzugeben. Die Lernenden können Kriterien für glaubwürdige Veränderungsprozesse entwickeln und darüber nachdenken, wie christlicher Glaube mit Verantwortung, Mut und Veränderungsbereitschaft verbunden werden kann. Darüber hinaus eignet sich das Video für die Fastenzeit, da es die Frage aufwirft, wie Menschen sich verändern lassen können und welche Rolle spirituelle Erfahrungen für persönliche und gesellschaftliche Erneuerung spielen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.5 Fragen an Kirche – umstrittene Kirche.

Q4.5 Fragen an Kirche – umstrittene Kirche.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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