Für den Religionsunterricht eröffnet das Material zahlreiche Möglichkeiten, globale Solidarität und christliche Verantwortung für andere Menschen zu thematisieren. Nach der Filmsichtung können die Lernenden die unterschiedlichen Lebenssituationen der Kinder vergleichen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zu ihrem eigenen Schulalltag herausarbeiten. Die Arbeitsblätter unterstützen dabei, die Ursachen der schwierigen Schulwege sowie die Bedeutung von Bildung für die persönliche Entwicklung zu reflektieren. Gespräche über Kinderrechte, Chancengerechtigkeit, Armut und weltweite Ungleichheit fördern die ethische Urteilsbildung. Bibeltexte über Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Menschenwürde und Verantwortung für den Mitmenschen bieten einen christlichen Deutungsrahmen. Kreative Methoden wie Rollenspiele, Perspektivwechsel, Lerntagebücher, Kartenarbeit oder die Gestaltung von Plakaten ermöglichen einen handlungsorientierten Zugang. Ebenso können Projekte zu den Kinderrechten, zur Arbeit von Hilfsorganisationen oder zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen entwickelt werden. Das Begleitheft eignet sich für Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit sowie projektorientierte Unterrichtsformen und lässt sich hervorragend mit Erdkunde, Politik, Ethik oder Sozialkunde verbinden.
Empfohlen ab Klasse 4 (ab ca. 10 Jahren) für den Einsatz in Grundschule, Sek I sowie in Ethik-, Religions-, Deutsch-, Sachkunde- und Gemeinschaftskundeunterricht. Der Film thematisiert Bildungsgerechtigkeit, Kinderrechte, globale Ungleichheit, Mut, Solidarität und kulturelle Vielfalt. Das Begleitheft ist in drei Aufgabenblöcke gegliedert: 1. Vorbereitung auf den Kinobesuch ohne Vorwissen, 2. Auseinandersetzung mit den Kindern Jackson, Zahira, Carlos und Samuel, 3. Reflexion über den eigenen Schulweg. Methoden: Bildbeschreibung, Kartenarbeit, Info-Recherche, Perspektivwechsel, Interviews, Fotodokumentation, Rollenspiel und Diskussion. Die Aufgaben fördern Empathie, Vergleich zwischen Lebensrealitäten und Perspektivwechsel. Besondere Betonung liegt auf den sozialen Aspekten von Schulwegen, der Bedeutung von Bildung und familiärer Unterstützung. Auch geeignet für interkulturelle Projektarbeit und Filmbildungstage in der Grundschule.