Das Video setzt sich mit der grundlegenden Frage auseinander, wo Rassismus beginnt und wie er sich im Alltag äußert. Dabei wird gezeigt, dass Rassismus weit über offene Gewalt, Hasskriminalität oder rechtsextreme Ideologien hinausgeht. Anhand wissenschaftlicher Studien, psychologischer Experimente und gesellschaftlicher Beispiele erläutert das Medium, wie Vorurteile entstehen, wie unbewusste Denkmuster wirken und weshalb rassistische Zuschreibungen häufig auch ohne bewusste Absicht erfolgen. Das Video erklärt die historischen Wurzeln rassistischen Denkens, die Entstehung von sogenannten Rassentheorien sowie deren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Darüber hinaus werden Begriffe wie Racial Bias, Mikroaggressionen, Othering und struktureller Rassismus verständlich erläutert. Die Darstellung verbindet historische, biologische, psychologische und gesellschaftliche Perspektiven und regt dazu an, eigene Denkweisen kritisch zu reflektieren.
Es gibt nicht den einen Begriff, um Menschen zu beschreiben, die von Rassismus betroffen sind. Wir haben uns in diesem Film für die Bezeichnung BIPoC entschieden. Sie ist nicht hautfarbenspezifisch, sondern soll alle rassifizierten Menschen einbeziehen und ist eine Selbstbezeichnung von Menschen mit Rassismuserfahrung. Der Begriff "weiß" umfasst daher auch nicht alle Menschen mit weißer Hautfarbe. Er beschreibt eine soziale Kategorie, die Machtverhältnisse in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft benennt.