Der animierte Kurzfilm erzählt die persönliche Geschichte von Celine, die in Deutschland lebt und aufgrund ihrer Hautfarbe immer wieder mit rassistischen Vorurteilen und Diskriminierungen konfrontiert wird. Aus ihrer Sicht schildert sie Erfahrungen aus Schule, Alltag und öffentlichem Leben, in denen sie anders behandelt oder auf ihre Herkunft reduziert wird. Der Film macht deutlich, dass Rassismus nicht nur in offenen Anfeindungen sichtbar wird, sondern häufig auch in scheinbar harmlosen Bemerkungen, Fragen oder Verhaltensweisen vorkommt. Celine beschreibt die Gefühle von Verletzung, Unsicherheit und Ausgrenzung, die solche Erfahrungen hervorrufen können. Gleichzeitig zeigt ihre Erzählung, wie wichtig Selbstvertrauen, Unterstützung durch andere Menschen und gesellschaftliche Sensibilität für einen respektvollen Umgang miteinander sind. Die Kombination aus persönlichem Bericht und animierter Darstellung ermöglicht einen emotionalen Zugang zu einem Thema, das viele Menschen betrifft, im Alltag jedoch oft übersehen wird.
Dieses Video gehört zu einer Reihe von sechs Videos mit dem Titel "Die Farbe meiner Haut" mit unterschiedlichen biografischen Beispielen für Rassismus und alltägliche Fremdenfeindlichkeit und den Umgang damit.
Celine gehört nie richtig dazu, für die anderen in der Klasse ist sie "die Chinesin". Während der Coronavirus-Pandemie wird sie wegen ihrer asiatischen Herkunft in der Schule gemobbt; Mitschüler*innen beschimpfen und bedrohen sie. Der Druck, der auf Celine lastet, wird unerträglich, so dass sie sich völlig zurückzieht. Aber mithilfe ihrer Freundin und ihrer Familie gewinnt Celine ihr Selbstbewusstsein zurück.