RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
SWRPlanet Schule

SWR,

Planet Schule

Die Farbe meiner Haut – Celine

Veröffentlichung:20.11.2021

Der animierte Kurzfilm erzählt die persönliche Geschichte von Celine, die in Deutschland lebt und aufgrund ihrer Hautfarbe immer wieder mit rassistischen Vorurteilen und Diskriminierungen konfrontiert wird. Aus ihrer Sicht schildert sie Erfahrungen aus Schule, Alltag und öffentlichem Leben, in denen sie anders behandelt oder auf ihre Herkunft reduziert wird. Der Film macht deutlich, dass Rassismus nicht nur in offenen Anfeindungen sichtbar wird, sondern häufig auch in scheinbar harmlosen Bemerkungen, Fragen oder Verhaltensweisen vorkommt. Celine beschreibt die Gefühle von Verletzung, Unsicherheit und Ausgrenzung, die solche Erfahrungen hervorrufen können. Gleichzeitig zeigt ihre Erzählung, wie wichtig Selbstvertrauen, Unterstützung durch andere Menschen und gesellschaftliche Sensibilität für einen respektvollen Umgang miteinander sind. Die Kombination aus persönlichem Bericht und animierter Darstellung ermöglicht einen emotionalen Zugang zu einem Thema, das viele Menschen betrifft, im Alltag jedoch oft übersehen wird.

Dieses Video gehört zu einer Reihe von sechs Videos mit dem Titel "Die Farbe meiner Haut" mit unterschiedlichen biografischen Beispielen für Rassismus und alltägliche Fremdenfeindlichkeit und den Umgang damit.

Celine gehört nie richtig dazu, für die anderen in der Klasse ist sie "die Chinesin". Während der Coronavirus-Pandemie wird sie wegen ihrer asiatischen Herkunft in der Schule gemobbt; Mitschüler*innen beschimpfen und bedrohen sie. Der Druck, der auf Celine lastet, wird unerträglich, so dass sie sich völlig zurückzieht. Aber mithilfe ihrer Freundin und ihrer Familie gewinnt Celine ihr Selbstbewusstsein zurück.


Products

Für den Religionsunterricht eröffnet der Film vielfältige Möglichkeiten, zentrale ethische und religiöse Fragestellungen zu bearbeiten. Das Medium eignet sich besonders zur Auseinandersetzung mit Menschenwürde, Gleichberechtigung, Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Verantwortung. Als Einstieg können die Lernenden über Situationen nachdenken, in denen Menschen ausgegrenzt oder ungerecht behandelt werden. Während der Filmsichtung können Beobachtungsaufträge helfen, konkrete Formen von Diskriminierung sowie deren Auswirkungen auf Celines Gefühle und Selbstbild herauszuarbeiten. In der anschließenden Reflexion bietet sich die Frage an, weshalb Menschen Vorurteile entwickeln und welche Folgen diese für Betroffene und für das gesellschaftliche Zusammenleben haben. Religiöse Perspektiven können durch die Auseinandersetzung mit der Gottesebenbildlichkeit aller Menschen, dem Gebot der Nächstenliebe oder biblischen Gerechtigkeitsvorstellungen eingebracht werden. Methodisch eignen sich Partnergespräche, Schreibaufträge, Rollenspiele, Perspektivwechsel, Standbilder oder Diskussionen über Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung im schulischen Alltag. Ebenso können die Lernenden Leitlinien für einen respektvollen Umgang in ihrer eigenen Gemeinschaft entwickeln. Der Film fördert Empathie, Perspektivübernahme, Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenz. Darüber hinaus unterstützt er die Demokratiebildung und die Sensibilisierung für die Bedeutung von Vielfalt und Menschenrechten in einer pluralen Gesellschaft. Durch die persönliche Erzählweise wird das Thema Rassismus konkret erfahrbar und ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen eines gerechten und respektvollen Zusammenlebens.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Widerstehe den Anfängen: Wo werden heute Menschenrechte verletzt?

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.