Das Video erzählt die Geschichte von Shazmeen, die in Deutschland aufwächst und aufgrund ihrer Herkunft und ihres Aussehens immer wieder rassistische Erfahrungen machen muss. Aus ihrer persönlichen Perspektive berichtet sie von Vorurteilen, ausgrenzenden Bemerkungen und Situationen, in denen sie das Gefühl bekommt, nicht selbstverständlich dazuzugehören. Der Film verdeutlicht, wie sich Rassismus nicht nur in offenen Beleidigungen äußert, sondern auch in alltäglichen Fragen, Zuschreibungen und Verhaltensweisen, die Menschen aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft auf ihre Andersartigkeit reduzieren. Gleichzeitig zeigt Shazmeens Erzählung, welche emotionalen Folgen solche Erfahrungen haben können und wie wichtig Anerkennung, Respekt und gesellschaftliche Teilhabe für die Entwicklung einer positiven Identität sind. Durch die eindringliche Ich Perspektive und die anschauliche Animation eröffnet das Medium einen sensiblen Zugang zu den Erfahrungen vieler Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind.
Dieses Video gehört zu einer Reihe von sechs Videos mit dem Titel "Die Farbe meiner Haut" mit unterschiedlichen biografischen Beispielen für Rassismus und alltägliche Fremdenfeindlichkeit und den Umgang damit.
Shazmeen ist Muslima. In der Schule will sie nicht auffallen. Sie versucht verzweifelt, so zu sein wie die anderen Kinder, stößt aber auf Ablehnung. Shazmeen ist oft allein. In der Mittelstufe eskaliert die Situation: Rassistische Mitschüler*innen werfen ihr vor "Leute wie sie" seien mitschuldig an terroristischen Attentaten. Shazmeen entschließt sich, ein Kopftuch zu tragen, sie will jetzt gar nicht mehr dazu gehören. Diese Entscheidung macht sie selbstbewusster, aber auch einsam. Erst ihre Lust am Schreiben und ein eigener Blog helfen ihr aus der Isolation.