Der animierte Kurzfilm erzählt die Geschichte des jungen Tyrek, der aus Jamaika stammt und bereits als Kind Erfahrungen mit Rassismus machen muss. Obwohl er erst acht Jahre alt ist, wird er von der Polizei ohne erkennbaren Anlass kontrolliert und allein aufgrund seiner Hautfarbe als verdächtig angesehen. Auch in der Schule erlebt Tyrek Ausgrenzung, rassistische Beleidigungen und fehlende Unterstützung durch Erwachsene. Der Film zeigt eindrücklich, welche Auswirkungen alltäglicher Rassismus auf das Selbstwertgefühl und die Lebenswelt eines jungen Menschen hat. Gleichzeitig macht die Geschichte deutlich, wie Tyrek später Wege findet, sich gegen Diskriminierung einzusetzen und anderen Betroffenen Mut zu machen. Durch die persönliche Erzählperspektive und die zurückhaltende Animation ermöglicht das Medium einen emotionalen Zugang zu einem gesellschaftlich hochrelevanten Thema.
Dieses Video gehört zu einer Reihe von sechs Videos mit dem Titel "Die Farbe meiner Haut" mit unterschiedlichen biografischen Beispielen für Rassismus und alltägliche Fremdenfeindlichkeit und den Umgang damit.
Schon als Kind wird Tyrek von Polizisten ohne Anlass auf der Straße angehalten. Tyrek ist erst acht Jahre alt, aber er ist Schwarz, allein das macht ihn für die Polizisten zum Verdächtigen. Tyrek ist sich sicher, dass seinen weißen Freunden so etwas nie passieren würde. Auch in der Schule wird Tyrek gemobbt und rassistisch beschimpft. Als er sich wehrt, wird ihm vorgeworfen, die anderen "provoziert” zu haben. Seine Lehrer helfen ihm nicht, Tyrek fühlt sich sehr allein. Als er älter wird, beginnt Tyrek sich gegen Rassismus zu engagieren. Er will anderen Betroffenen Mut machen, sich zu wehren.