Der Kurzfilm „Ami – Die Farbe meiner Haut“ aus der Reihe Die Farbe meiner Haut erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die aufgrund ihrer Hautfarbe immer wieder rassistische Diskriminierung erfährt. In eindrucksvollen animierten Sequenzen berichtet Ami von Erfahrungen mit Vorurteilen, Beleidigungen und strukturellem Rassismus in Schule und Gesellschaft. Besonders belastend sind für sie Situationen, in denen Erwachsene und Institutionen, von denen sie Schutz und Unterstützung erwartet, ihre Erfahrungen nicht ernst nehmen. Der Film macht deutlich, wie rassistische Äußerungen und Handlungen das Vertrauen in Mitmenschen und gesellschaftliche Einrichtungen erschüttern können. Gleichzeitig zeigt er die emotionalen Folgen von Ausgrenzung, Ohnmacht und fehlender Anerkennung. Durch die persönliche Erzählweise erhalten die Zuschauenden einen unmittelbaren Einblick in die Lebenswelt einer Betroffenen und werden für die oftmals unsichtbaren Formen des Alltagsrassismus sensibilisiert.
Dieses Video gehört zu einer Reihe von sechs Videos mit dem Titel "Die Farbe meiner Haut" mit unterschiedlichen biografischen Beispielen für Rassismus und alltägliche Fremdenfeindlichkeit und den Umgang damit.
Ami ist Muslima. In ihrer Familie bekommt sie großen Rückhalt, aber in der Schule und auf der Straße wird sie mit Vorurteilen und Rassismus konfrontiert. Im Alter von 13 Jahren wird sie von Polizisten verdächtigt, Drogen zu besitzen und muss eine brutale Leibesvisitation über sich ergehen lassen. Das Erlebnis traumatisiert sie. Auch die Schule ist für Ami kein sicherer Ort. Als ein Lehrer Ami und Mitschülerinnen rassistisch beschimpft, verweigert ihr der Vertrauenslehrer die Unterstützung. Auch die Klassenkamerad*innen helfen ihr nicht. Ami flüchtet sich in aggressives Verhalten gegen sich selbst und gegen andere. Sie durchlebt eine schwere Zeit, bis sie beschließt, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen.