Für den Religionsunterricht bietet das Material zahlreiche Möglichkeiten, Globales Lernen mit religiöser Bildung zu verbinden. Die Lernenden können zunächst ihre eigenen Lebenswelten mit denen der vorgestellten Kinder vergleichen und dadurch Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede reflektieren. Besonders gewinnbringend ist die konsequente Orientierung an Begegnung und Perspektivwechsel, die eine wertschätzende Auseinandersetzung mit anderen Lebensrealitäten ermöglicht. Die vielfältigen Methoden – darunter Steckbriefe, Rollenspiele, Interviews, Murmelgespräche, kreative Gestaltungsaufgaben, Kartenarbeit, Sprachbegegnungen, Bewegungsangebote und gemeinsames Kochen – fördern unterschiedliche Lernzugänge und ermöglichen eine handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung. Die Arbeit mit Weltkarten und Globus unterstützt die geografische Orientierung, während die Begegnung mit amharischer und portugiesischer Sprache interkulturelle Kompetenzen stärkt. Die Beschäftigung mit den Träumen, Hoffnungen und Lebenssituationen der Kinder aus Äthiopien und Brasilien eröffnet zugleich Anknüpfungspunkte zu biblischen Themen wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Teilen und weltweiter Verantwortung. Besonders geeignet ist das Material für projektorientierte Unterrichtseinheiten, fächerübergreifende Vorhaben oder die Arbeit im Kontext von Brot-für-die-Welt-Aktionen. Die zahlreichen kreativen Anregungen – etwa das Pflanzen eines Apfelbaums, die Gestaltung eines Welt-Fußballs, das Kennenlernen äthiopischer Speisen oder die Reflexion eigener Träume – ermöglichen nachhaltige Lernerfahrungen und fördern die Entwicklung von Empathie, Solidarität und globaler Verantwortung.
Der Einstieg gelingt über ein vorgelesenes Gespräch zwischen einem Schmetterling und einem Jungen aus Brasilien über dessen Lebensträume. Anschließend werden eigene Träume in einen Schmetterling aus dem Material geschrieben. Im nächsten Schritt wird eine Reihe von fünf Fragen zu Hintergrundwissen über Hilfswerke in einem Material beantwortet. In einem weiteren Schritt werden Arbeiten von Hilfswerken in Äthiopien untersucht. Im nächsten Schritt wird der eigenen Tagesablauf in ein material mit einer Tabelle zu Uhrzeiten eingetragen. Dann werde ich diese persönliche Lebenslauf mit dem Tagesablauf eines Mädchens aus Ethiopien verglichen.
Der nachfolgende Schritt untersucht die eigenen Beziehungen zu anderen Ländern über den Urlaub, die eigene Herkunft oder das Lieblingsland. Auch hier werden vorgegebene Fragen dazu beantwortet.
Ein weiterer Schritt beschäftigt sich mit Fußball in Brasilien. Die Träume von Kindern aus diesem Land werden anhand von Beispielen untersucht. Persönliche Träume können in einem Material eingetragen werden. Das Material endet mit einem Kreuzworträtsel aus acht Begriffen.