Der Film eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule sowie der Sekundarstufe, da er das oft schwer verständliche Fest Christi Himmelfahrt in einer lebensnahen und symbolreichen Weise erschließt. Vor der Filmsichtung empfiehlt sich ein Gespräch über Abschiedserfahrungen und darüber, wie Menschen trotz räumlicher Trennung miteinander verbunden bleiben können. Anschließend können die Lernenden ihre Vorstellungen von Himmelfahrt, Himmel und der Gegenwart Gottes austauschen. Nach dem Film bietet sich eine gemeinsame Analyse der verwendeten Bilder und Symbole an. Dabei kann herausgearbeitet werden, dass die Himmelfahrt Jesu nicht als räumliches Weggehen verstanden werden muss, sondern als Ausdruck seiner bleibenden Gegenwart und seines Vertrauens in die Menschen. Im Religionsunterricht lassen sich Verbindungen zu den biblischen Berichten über Christi Himmelfahrt sowie zur Sendung der Jünger und zum Pfingstgeschehen herstellen. Ebenso bieten sich Gespräche über Hoffnung, Vertrauen, Verantwortung, Gemeinschaft und den christlichen Auftrag an, Gottes Liebe in der Welt sichtbar werden zu lassen. Methodisch eignen sich Bildbetrachtungen, Gesprächsrunden, Gruppenarbeit, Standbilder, Rollenspiele sowie kreative Schreibaufgaben wie Briefe der Jünger an Jesus oder persönliche Gedanken darüber, wo Menschen Gottes Nähe heute erfahren können. Auch das Gestalten von Symbolbildern oder Hoffnungszeichen eröffnet einen kreativen Zugang zum Thema. Der Film unterstützt die Lernenden dabei, zentrale Aussagen des christlichen Glaubens zu erschließen und die Botschaft der Himmelfahrt als Ermutigung für das eigene Leben zu verstehen.
"Der Film eignet sich ab Klasse 9 bis zur Oberstufe sowie für Berufsschulen und Erwachsenenbildung. Er verbindet das katholische Hochfest Mariä Himmelfahrt mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen und interreligiösem Dialog.
Zentrale Themen:
– Theologische Bedeutung von Mariä Aufnahme in den Himmel
– Biblische, apokryphe und liturgische Bezüge
– Marienbild im Christentum, Judentum und Islam
– Hospizarbeit, interreligiöse Versöhnung, Würde des Menschen
– Bedeutung christlicher Feste in säkularer, multikultureller Gesellschaft
Didaktische Impulse:
– Assoziativer Einstieg zum Begriff „Himmelfahrt“
– Recherche zu Ursprung, Theologie und Brauchtum des Festes (z. B. Kräuterweihe)
– Filmgestützte Erarbeitung der Reportage mit Diskussionsphasen
– Präsentation der Marienbilder in verschiedenen Religionen
– Gruppenarbeit zu Hospizarbeit und interreligiösem Leben
– Gestaltung von Plakaten: „Maria – Mittlerin der Religionen“
– Projekt: Gestaltung eines interreligiösen Begegnungstags
– Interviews oder Erkundungsprojekte in Altenpflegeeinrichtungen
Religionspädagogische Leitfragen:
– Was bedeutet das Bild von Marias Aufnahme für den Glauben an Auferstehung?
– Welche Rolle spielen Feste im Jahreskreis heute noch?
– Wie können religiöse Bilder Menschen verbinden?
– Welche Botschaft steckt in der Aussage: „Der Himmel als Ort der Nähe Gottes“?
Die Reportage ist kurz (10 Min.), kompakt und anschlussfähig für verschiedene Lerngruppen. Sie eignet sich zur Kontextualisierung christlicher Feste, insbesondere Mariä Himmelfahrt, im interreligiösen und gesellschaftlichen Kontext. Sie lässt sich flexibel in Unterrichtsreihen zu Festen, Tod, Hoffnung, Glaube, Ökumene oder interreligiösem Dialog integrieren."