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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film Das Geheimnis von Mariä Himmelfahrt

Veröffentlichung:25.6.2025

Begleitmaterial zur Reportage 'Das Geheimnis von Mariä Himmelfahrt' (2010) mit Nina Ruge, die in Jerusalem nach dem Sinn und der Bedeutung dieses Marienfestes in der heutigen Zeit fragt. Die Dokumentation verbindet theologische, historische und interreligiöse Perspektiven mit der Arbeit des christlichen Hospizes St. Louis als gelebtes Beispiel für Verständigung.

Der Kurzfilm „Himmelfahrt“ erzählt auf eindrucksvolle und zugleich symbolische Weise von Abschied, Hoffnung und der Erfahrung, dass Beziehungen über sichtbare Grenzen hinaus bestehen können. Ausgehend vom biblischen Motiv der Himmelfahrt Jesu eröffnet der Film einen zeitgemäßen Zugang zu Fragen nach Verlust, Vertrauen und der bleibenden Gegenwart Christi. Dabei steht nicht das spektakuläre Ereignis der Himmelfahrt im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung der Jünger, dass Jesus zwar nicht mehr sichtbar unter ihnen ist, sie jedoch seinen Auftrag weiterführen und seine Nähe auf neue Weise erfahren können. Der Film lädt dazu ein, die Himmelfahrt nicht als Abschied im eigentlichen Sinn, sondern als Übergang zu einer neuen Form der Gemeinschaft mit Christus zu verstehen. Gleichzeitig eröffnet er Gespräche über Hoffnung, Glauben und die Zusage Gottes, Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten. (materialserver.filmwerk.de)

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Der Film eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule sowie der Sekundarstufe, da er das oft schwer verständliche Fest Christi Himmelfahrt in einer lebensnahen und symbolreichen Weise erschließt. Vor der Filmsichtung empfiehlt sich ein Gespräch über Abschiedserfahrungen und darüber, wie Menschen trotz räumlicher Trennung miteinander verbunden bleiben können. Anschließend können die Lernenden ihre Vorstellungen von Himmelfahrt, Himmel und der Gegenwart Gottes austauschen. Nach dem Film bietet sich eine gemeinsame Analyse der verwendeten Bilder und Symbole an. Dabei kann herausgearbeitet werden, dass die Himmelfahrt Jesu nicht als räumliches Weggehen verstanden werden muss, sondern als Ausdruck seiner bleibenden Gegenwart und seines Vertrauens in die Menschen. Im Religionsunterricht lassen sich Verbindungen zu den biblischen Berichten über Christi Himmelfahrt sowie zur Sendung der Jünger und zum Pfingstgeschehen herstellen. Ebenso bieten sich Gespräche über Hoffnung, Vertrauen, Verantwortung, Gemeinschaft und den christlichen Auftrag an, Gottes Liebe in der Welt sichtbar werden zu lassen. Methodisch eignen sich Bildbetrachtungen, Gesprächsrunden, Gruppenarbeit, Standbilder, Rollenspiele sowie kreative Schreibaufgaben wie Briefe der Jünger an Jesus oder persönliche Gedanken darüber, wo Menschen Gottes Nähe heute erfahren können. Auch das Gestalten von Symbolbildern oder Hoffnungszeichen eröffnet einen kreativen Zugang zum Thema. Der Film unterstützt die Lernenden dabei, zentrale Aussagen des christlichen Glaubens zu erschließen und die Botschaft der Himmelfahrt als Ermutigung für das eigene Leben zu verstehen.

"Der Film eignet sich ab Klasse 9 bis zur Oberstufe sowie für Berufsschulen und Erwachsenenbildung. Er verbindet das katholische Hochfest Mariä Himmelfahrt mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen und interreligiösem Dialog.

Zentrale Themen:
– Theologische Bedeutung von Mariä Aufnahme in den Himmel
– Biblische, apokryphe und liturgische Bezüge
– Marienbild im Christentum, Judentum und Islam
– Hospizarbeit, interreligiöse Versöhnung, Würde des Menschen
– Bedeutung christlicher Feste in säkularer, multikultureller Gesellschaft

Didaktische Impulse:
– Assoziativer Einstieg zum Begriff „Himmelfahrt“
– Recherche zu Ursprung, Theologie und Brauchtum des Festes (z. B. Kräuterweihe)
– Filmgestützte Erarbeitung der Reportage mit Diskussionsphasen
– Präsentation der Marienbilder in verschiedenen Religionen
– Gruppenarbeit zu Hospizarbeit und interreligiösem Leben
– Gestaltung von Plakaten: „Maria – Mittlerin der Religionen“
– Projekt: Gestaltung eines interreligiösen Begegnungstags
– Interviews oder Erkundungsprojekte in Altenpflegeeinrichtungen

Religionspädagogische Leitfragen:
– Was bedeutet das Bild von Marias Aufnahme für den Glauben an Auferstehung?
– Welche Rolle spielen Feste im Jahreskreis heute noch?
– Wie können religiöse Bilder Menschen verbinden?
– Welche Botschaft steckt in der Aussage: „Der Himmel als Ort der Nähe Gottes“?

Die Reportage ist kurz (10 Min.), kompakt und anschlussfähig für verschiedene Lerngruppen. Sie eignet sich zur Kontextualisierung christlicher Feste, insbesondere Mariä Himmelfahrt, im interreligiösen und gesellschaftlichen Kontext. Sie lässt sich flexibel in Unterrichtsreihen zu Festen, Tod, Hoffnung, Glaube, Ökumene oder interreligiösem Dialog integrieren."

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