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Deutschlandfunk

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Wie Priester zu Päpsten werden

Veröffentlichung:8.5.2025

Wenn ein neuer Papst gesucht wird, kommen die Kardinäle der katholischen Kirche im Vatikan zu einem Konklave zusammen. Bis heute haben die Papstwahlen etwas Geheimnisvolles – früher waren sie manchmal auch lebensgefährlich.

Das Medium „Das Konklave – Wie Priester zu Päpsten werden“ des Deutschlandfunks erklärt umfassend die Geschichte, den Ablauf und die Bedeutung der Papstwahl in der katholischen Kirche. Ausgehend von der Frage, wie ein neuer Papst gewählt wird, zeichnet das Medium die Entwicklung des Konklaves von den ersten Jahrhunderten des Christentums bis zur heutigen Form nach. Es erläutert die Aufgaben der Kardinäle, die strengen Regeln der Wahl in der Sixtinischen Kapelle sowie die Bedeutung von Geheimhaltung, Zweidrittelmehrheit und den bekannten Rauchzeichen. Darüber hinaus werden historische Beispiele vorgestellt, die zeigen, dass Papstwahlen in früheren Jahrhunderten häufig von politischen Machtkämpfen, langen Wahlzeiten und äußeren Einflüssen geprägt waren. Zugleich verdeutlicht das Medium, dass das Konklave nach katholischem Verständnis nicht nur ein Wahlverfahren, sondern vor allem ein geistlicher Prozess ist, bei dem die Kardinäle im Gebet und im Vertrauen auf den Heiligen Geist einen neuen Nachfolger des Apostels Petrus wählen. Damit verbindet das Medium historische Hintergründe, kirchenrechtliche Grundlagen und aktuelle Bezüge zu einer fundierten Einführung in das Papstamt und seine Wahl.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenbereichen Kirche, Papsttum, Kirchengeschichte und katholische Traditionen. Nach dem Anhören können die Lernenden zunächst den Ablauf eines Konklaves mithilfe eines Zeitstrahls oder eines Schaubildes strukturieren. Anschließend bietet sich eine Gruppenarbeit an, in der verschiedene Themen wie die Geschichte des Konklaves, die Aufgaben der Kardinäle, die Rolle des Heiligen Geistes, die Bedeutung der Sixtinischen Kapelle oder die Entwicklung der Papstwahl im Laufe der Jahrhunderte bearbeitet werden. Besonders gewinnbringend ist eine Diskussion über die Frage, weshalb die Kirche bis heute an der geheimen Wahl festhält und welche Unterschiede zwischen einem Konklave und politischen Wahlen bestehen. Ebenso können die Lernenden untersuchen, wie sich kirchliche Leitungsstrukturen im Laufe der Geschichte verändert haben und welche Bedeutung Tradition und Reform für die katholische Kirche besitzen. Eine abschließende Reflexion über die Aufgaben eines Papstes in einer weltweiten Kirche fördert die Urteilsfähigkeit und eröffnet den Blick auf aktuelle Herausforderungen wie Frieden, soziale Gerechtigkeit, Ökumene und interreligiösen Dialog. Das Medium verbindet kirchengeschichtliches Lernen, theologische Grundbildung und ethische Reflexion in besonders anschaulicher Weise.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Evangelisch – Katholisch.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Katholisch – Evangelisch: Ist das nicht dasselbe?

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