Wenn ein neuer Papst gesucht wird, kommen die Kardinäle der katholischen Kirche im Vatikan zu einem Konklave zusammen. Bis heute haben die Papstwahlen etwas Geheimnisvolles – früher waren sie manchmal auch lebensgefährlich.
Das Medium „Das Konklave – Wie Priester zu Päpsten werden“ des Deutschlandfunks erklärt umfassend die Geschichte, den Ablauf und die Bedeutung der Papstwahl in der katholischen Kirche. Ausgehend von der Frage, wie ein neuer Papst gewählt wird, zeichnet das Medium die Entwicklung des Konklaves von den ersten Jahrhunderten des Christentums bis zur heutigen Form nach. Es erläutert die Aufgaben der Kardinäle, die strengen Regeln der Wahl in der Sixtinischen Kapelle sowie die Bedeutung von Geheimhaltung, Zweidrittelmehrheit und den bekannten Rauchzeichen. Darüber hinaus werden historische Beispiele vorgestellt, die zeigen, dass Papstwahlen in früheren Jahrhunderten häufig von politischen Machtkämpfen, langen Wahlzeiten und äußeren Einflüssen geprägt waren. Zugleich verdeutlicht das Medium, dass das Konklave nach katholischem Verständnis nicht nur ein Wahlverfahren, sondern vor allem ein geistlicher Prozess ist, bei dem die Kardinäle im Gebet und im Vertrauen auf den Heiligen Geist einen neuen Nachfolger des Apostels Petrus wählen. Damit verbindet das Medium historische Hintergründe, kirchenrechtliche Grundlagen und aktuelle Bezüge zu einer fundierten Einführung in das Papstamt und seine Wahl.