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Domradio | Das Konklave

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Schwarzer Rauch im Vatikan | Ep. 18

Veröffentlichung:8.5.2025

Dieser Podcast „Das Konklave“ mit mehr als zwanzig Folgen erklärt und berichtet zur Wahl des Papstes und zum verstorbenen Papst Franziskus.

In der aktuellen Episode des Podcasts "Das Konklave – Der Podcast zur Papstwahl" berichten die Journalist:innen von domradio.de über den ersten Wahltag des Konklaves nach dem Tod von Papst Franziskus. Der erste Wahlgang endete mit schwarzem Rauch, was eine Nichtwahl bedeutet. Die Rauchzeichen ließen lange auf sich warten, was zu Spekulationen über technische Probleme oder Schwierigkeiten im Wahlverlauf führte. Aufgrund des Schweigegebots innerhalb des Konklaves und der Exkommunikationsandrohung bei Bruch bleibt der genaue Grund unklar.

Im Podcast wird zudem der Ablauf nach einer erfolgreichen Papstwahl erklärt: Die Wahl muss vom Kandidaten angenommen werden, was in der sogenannten „Kammer der Tränen“ geschieht. Danach beginnt formell das Pontifikat – unabhängig von der späteren Messe oder der öffentlichen Vorstellung. Auch die Tradition der Namenswahl wurde thematisiert. Am Ende der Folge wird der italienische Kardinal Matteo Zuppi als potenzieller Kandidat vorgestellt, der für eine Kirche des Friedens und des praktischen Handelns steht, aber durch seine Nähe zu Franziskus auch als möglicher Bruch mit der Tradition gesehen wird.

Das Video beziehungsweise der Podcast begleitet den zweiten Tag des Konklaves und erläutert anschaulich die Abläufe nach einem ersten erfolglosen Wahlgang. Ausgangspunkt ist der schwarze Rauch, der nach der ersten Abstimmung aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle aufstieg und anzeigte, dass noch kein neuer Papst gewählt worden war. Das Medium erklärt mögliche Gründe für die Verzögerung der Rauchzeichen und macht deutlich, dass über die Beratungen und Abstimmungen aufgrund des strengen Schweigegebots keine Informationen nach außen gelangen dürfen. Anschließend beschreibt das Video Schritt für Schritt, was geschieht, wenn ein Kandidat die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreicht. Nach der Annahme der Wahl wird diese offiziell bezeugt, die Kardinäle versprechen dem neuen Papst ihre Treue und erst danach zieht sich der Gewählte in die Kammer der Tränen zurück, bevor er sich auf der Benediktionsloggia der Öffentlichkeit zeigt. Darüber hinaus erläutert das Medium die Bedeutung unterschiedlicher liturgischer Gewänder der Kardinäle und stellt den italienischen Kardinal Matteo Zuppi als möglichen Papstkandidaten vor. Sein Engagement für Frieden, Versöhnung und Geflüchtete wird als prägend für sein kirchliches Wirken hervorgehoben. Das Video verbindet aktuelle Berichterstattung mit kirchengeschichtlichen und liturgischen Hintergründen und vermittelt einen lebendigen Einblick in die Papstwahl.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II im Themenbereich Kirche, Papstwahl und kirchliche Leitungsstrukturen. Nach dem Anschauen können die Lernenden zunächst den Ablauf einer Papstwahl von der ersten Abstimmung bis zum Erscheinen des neuen Papstes auf einem Zeitstrahl darstellen. Anschließend bietet sich eine Gruppenarbeit an, in der einzelne Stationen wie das Schweigegebot, die Annahme der Wahl, die Huldigung der Kardinäle, die Kammer der Tränen oder die liturgischen Gewänder näher untersucht werden. Besonders gewinnbringend ist eine Diskussion über die Bedeutung von Verschwiegenheit und Vertrauen bei wichtigen Entscheidungen. Ebenso können die Lernenden vergleichen, wie Leitungsämter in Kirche, Politik oder anderen Organisationen übernommen werden. Die Vorstellung Kardinal Matteo Zuppis eröffnet darüber hinaus einen Zugang zur christlichen Friedensethik und zur Frage, welche Eigenschaften eine Führungspersönlichkeit besitzen sollte. Als vertiefende Aufgabe können die Lernenden überlegen, welche Werte sie mit einem zukünftigen Papst verbinden und wie christliche Verantwortung in einer weltweiten Kirche sichtbar werden kann. Das Medium verbindet kirchengeschichtliches Lernen, ethische Reflexion und aktuelle kirchliche Entwicklungen und fördert die Fähigkeit, religiöse Leitungsprozesse sachgerecht einzuordnen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Evangelisch – Katholisch.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Katholisch – Evangelisch: Ist das nicht dasselbe?

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