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Stiftung Vernetzt denken

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Wieso fällt es so schwer, nachhaltig zu leben? Teil 3

Veröffentlichung:8.3.2024

Teil 3 der Videoreihe: Die Tatsache, dass Konsum gewohnt ist und belohnt wird, macht nachhaltiges Handeln schwer. Gleiches gilt für teils hohen Aufwand für nachhaltiges Verhalten.

Das Video thematisiert zwei weitere Hindernisse für nachhaltiges Handeln. Zunächst wird erläutert, dass viele Konsumgewohnheiten tief im Alltag verankert sind und durch Bequemlichkeit sowie gesellschaftliche Anerkennung verstärkt werden. Menschen orientieren sich häufig an ihrem sozialen Umfeld und übernehmen dessen Konsumverhalten. Wer davon abweicht und nachhaltiger lebt, benötigt Mut, Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen. Anschließend erklärt das Video das Spannungsfeld von Aufwand und Nutzen. Nachhaltiges Handeln ist häufig mit höheren Kosten, mehr Zeit oder größerem Aufwand verbunden, während die positiven Auswirkungen oft erst langfristig sichtbar werden. Gleichzeitig zeigt das Video, dass nachhaltiges Verhalten auch persönliche Zufriedenheit schaffen und damit einen unmittelbaren Nutzen bieten kann.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 innerhalb der Themen Schöpfungsverantwortung, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und christliche Ethik. Nach dem Ansehen können die Lernenden zunächst eigene Gewohnheiten sammeln und überlegen, welche Verhaltensweisen nachhaltig oder wenig nachhaltig sind. Anschließend bietet sich eine Partner oder Gruppenarbeit an, in der soziale Einflüsse auf das eigene Konsumverhalten untersucht werden. Eine Diskussion über Gruppendruck, Anerkennung und persönliche Verantwortung eröffnet einen Bezug zur Lebenswelt der Lernenden. Das im Video enthaltene Arbeitsbeispiel kann direkt übernommen und erweitert werden, indem die Lernenden eigene Situationen schildern, in denen nachhaltiges Verhalten Mut erfordert. Rollenspiele ermöglichen es, verschiedene Perspektiven einzunehmen und Strategien zu entwickeln, wie nachhaltiges Verhalten trotz sozialer Widerstände gelingen kann. Im Anschluss können christliche Werte wie Bewahrung der Schöpfung, Verantwortung für kommende Generationen, Solidarität und Nächstenliebe mit den dargestellten Problemen verbunden werden. Eine abschließende Reflexion oder ein persönlicher Vorsatz für eine nachhaltige Verhaltensänderung fördert die Übertragung auf den eigenen Alltag.

Fragestellungen zum Video mit Antworten


Warum fällt nachhaltiges Handeln vielen Menschen schwer?

Viele Gewohnheiten sind fest im Alltag verankert und werden durch Bequemlichkeit sowie gesellschaftliche Anerkennung unterstützt. Veränderungen erfordern bewusstes Umlernen.


Welche Rolle spielt das soziale Umfeld beim Konsum?

Familie und Freundeskreis beeinflussen das Verhalten stark. Menschen übernehmen häufig die Gewohnheiten ihrer Umgebung und möchten dazugehören.


Warum werden nachhaltige Verhaltensweisen manchmal kritisch betrachtet?

Wer sich anders verhält als die Mehrheit, kann auf Unverständnis oder Ablehnung stoßen. Deshalb braucht nachhaltiges Handeln oft Mut und Selbstvertrauen.


Was bedeutet das Hindernis Aufwand zu Nutzen?

Nachhaltiges Verhalten kostet häufig mehr Zeit, Geld oder Mühe, während der Nutzen oft erst langfristig sichtbar wird.


Warum profitieren manchmal auch Menschen, die selbst nicht nachhaltig handeln?

Wenn andere umweltbewusst handeln, verbessern sich beispielsweise Luftqualität oder Verkehrsbedingungen für alle. Dadurch profitieren auch diejenigen, die ihren Lebensstil nicht ändern.


Welche persönlichen Vorteile kann nachhaltiges Handeln dennoch haben?

Nachhaltiges Handeln kann Zufriedenheit, ein gutes Gewissen und das Gefühl vermitteln, Verantwortung für die Schöpfung und für kommende Generationen zu übernehmen.


Welche christlichen Werte lassen sich mit dem Video verbinden?

Das Video greift die Verantwortung für die Schöpfung, Solidarität mit anderen Menschen, Gerechtigkeit zwischen den Generationen sowie einen bewussten und maßvollen Lebensstil auf.


Welche Unterrichtsaufgabe passt gut zu diesem Video?

Die Lernenden notieren eine nachhaltige Handlung, die in ihrem Umfeld ungewöhnlich ist, beschreiben ihre Gefühle in einer solchen Situation und entwickeln gemeinsam Möglichkeiten, wie nachhaltiges Verhalten im Alltag leichter umgesetzt werden kann.

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