RU-digitalRU-digital-logo
SchUM-Städte e.V.

SchUM-Städte e.V.

Die Synagoge Worms

Eine Zeitreise

Veröffentlichung:27.1.2020

Diese kurze Dokumentation spiegelt die Geschichte der Synagoge in Worms wider. Er konzentriert sich auf die Einzigartigkeit der Synagoge und ihrer Anbauten sowie auf ihre Geschichte im Laufe der Jahrhunderte. Sie sehen die Zerstörungen bei den Nazi-Pogromen von 1938 sowie die Wiedergewinnung (Rekonstruktion) nach der Shoah. Es ist eine Reise durch 1000 Jahre Geschichte, die sich in dieser herausragenden Synagoge widerspiegelt.

Das Video erzählt die bewegte Geschichte der Synagoge in Worms, einer der ältesten jüdischen Gemeinden nördlich der Alpen. Es zeichnet den Weg dieses besonderen Gotteshauses von seiner Gründung im Jahr 1034 über mehrfachen Wiederaufbau nach Zerstörungen bis hin zur Vernichtung während der Novemberpogrome 1938 nach. Zugleich wird der Wiederaufbau nach der Holocaust als Zeichen von Hoffnung, Erinnerung und Neuanfang dargestellt. Das Medium verdeutlicht, wie sich in der Architektur verschiedene Epochen widerspiegeln und wie religiöses Leben trotz Verfolgung immer wieder neu entstanden ist. Die Synagoge wird so zu einem Symbol für Kontinuität, Widerstandskraft und die Rückkehr jüdischen Lebens in Deutschland.

Products

Im Religionsunterricht bietet dieses Medium einen besonders tiefgehenden Zugang zur Verbindung von Religion und Geschichte. Lernende können anhand der konkreten Geschichte der Synagoge nachvollziehen, wie eng religiöse Praxis mit historischen Erfahrungen von Ausgrenzung, Zerstörung und Neubeginn verknüpft ist. Ein sinnvoller Einstieg kann über die Frage erfolgen, welche Bedeutung Gebäude für Erinnerungen und Identität haben. Anschließend können Lernende die verschiedenen historischen Stationen der Synagoge erarbeiten, etwa durch eine Zeitleiste oder arbeitsteilige Gruppenarbeit. Besonders wichtig ist die Auseinandersetzung mit den Ereignissen des Jahres 1938 sowie deren Folgen, wobei altersangemessen und sensibel vorgegangen werden muss. Der Wiederaufbau kann als Anlass dienen, über Erinnerungskultur, Verantwortung und gesellschaftlichen Neuanfang zu sprechen. Ebenso bietet sich ein Vergleich mit anderen religiösen Orten an, um die Bedeutung von heiligen Räumen für Gemeinschaften zu reflektieren. Methodisch können auch kreative Zugänge wie Perspektivwechsel, Rollenspiele oder das Verfassen von Briefen aus Sicht historischer Personen eingesetzt werden. Ziel ist es, dass Lernende nicht nur historisches Wissen erwerben, sondern auch Empathie entwickeln und die Bedeutung von Toleranz und Demokratie für das Zusammenleben erkennen. Das Medium leistet damit einen wichtigen Beitrag zur historisch politischen Bildung im Religionsunterricht.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.2 Religiöses Leben an unserem Ort. Religiöse Symbole entdecken und deuten.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.