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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Abraham, Sarah und Hagar

Veröffentlichung:23.2.2021

Das Video erzählt einen Abschnitt aus der Abrahamgeschichte, in dem die Figuren Abraham, Sarah und Hagar im Mittelpunkt stehen. Sarah und Abraham sind bereits sehr alt und haben keine Kinder. Aus Sorge um die Zukunft schlägt Sarah vor, dass Abraham mit ihrer Dienerin Hagar ein Kind bekommt. Hagar wird schwanger, woraufhin Spannungen zwischen den beiden Frauen entstehen. Sarah behandelt Hagar zunehmend schlecht, sodass diese in die Wüste flieht. Dort begegnet ihr ein Engel Gottes, der sie ermutigt zurückzukehren und ihr die Geburt eines Sohnes ankündigt. Hagar erfährt dabei, dass Gott auch sie sieht und wahrnimmt. Schließlich kehrt sie zurück und bringt ihren Sohn Ismael zur Welt. Das Medium verdeutlicht menschliche Konflikte, Fragen nach Vertrauen, Ausgrenzung und Gottes Fürsorge für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

1. Mose 16

1 Sarai, Abrams Weib, gebar ihm kein Kind. Sie hatte eine ägyptische Magd, die hieß Hagar. 2 Und sie sprach zu Abram: Siehe, der HERR hat mich verschlossen, daß ich nicht gebären kann. Gehe doch zu meiner Magd, ob ich vielleicht aus ihr mich aufbauen möge. Und Abram gehorchte der Stimme Sarais. (1. Mose 30.3) (1. Mose 30.9) (1. Korinther 7.2) 3 Da nahm Sarai, Abrams Weib, ihre ägyptische Magd, Hagar, und gab sie Abram, ihrem Mann, zum Weibe, nachdem sie zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnt hatten. 4 Und er ging zu Hagar, die ward schwanger. Als sie nun sah, daß sie schwanger war, achtete sie ihre Frau gering gegen sich.

5 Da sprach Sarai zu Abram: Du tust unrecht an mir. Ich habe meine Magd dir in die Arme gegeben; nun sie aber sieht, daß sie schwanger geworden ist, muß ich gering sein in ihren Augen. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir. 6 Abram aber sprach zu Sarai: Siehe, deine Magd ist unter deiner Gewalt; tue mit ihr, wie dir's gefällt. Da sie nun Sarai wollte demütigen, floh sie von ihr. 7 Aber der Engel des HERRN fand sie bei einem Wasserbrunnen in der Wüste, nämlich bei dem Brunnen am Wege gen Sur.

8 Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her, und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von meiner Frau Sarai geflohen. 9 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Frau, und demütige dich unter ihre Hand. 10 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Ich will deinen Samen also mehren, daß er vor großer Menge nicht soll gezählt werden. (1. Mose 17.20)

11 Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, des namen sollst du Ismael heißen, darum daß der HERR dein Elend erhört hat. 12 Er wird ein wilder Mensch sein: seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und wird gegen alle seine Brüder wohnen. (1. Mose 25.18) 13 Und sie hieß den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du Gott siehst mich. Denn sie sprach: Gewiß habe ich hier gesehen den, der mich hernach angesehen hat.

14 Darum hieß man den Brunnen einen Brunnen des Lebendigen, der mich ansieht; welcher Brunnen ist zwischen Kades und Bared. (1. Mose 24.62) (1. Mose 25.11) 15 Und Hagar gebar einen Sohn; und Abram hieß den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael.

16 Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, da ihm Hagar den Ismael gebar.

Luther 1912

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I, da es einen anschaulichen Zugang zu einer komplexen biblischen Erzählung eröffnet. Die klare Sprache und die kurze Dauer ermöglichen einen motivierenden Einstieg in die Themen Familie, Konflikt, Ungerechtigkeit, Flucht und Gottes Begleitung. Vor dem Ansehen können die Lernenden Vermutungen darüber äußern, welche Probleme entstehen können, wenn Menschen eigene Lösungen für schwierige Situationen suchen. Während des Sehens können Arbeitsaufträge zur Figurenbeobachtung eingesetzt werden, etwa zur Frage nach den Gefühlen und Motiven von Abraham, Sarah und Hagar. Nach dem Ansehen bietet sich eine vertiefende Gesprächsphase an, in der die Lernenden die Handlungen der beteiligten Personen bewerten und Perspektivwechsel vornehmen. Besonders geeignet sind Standbildarbeit, Rollenspiele, innere Monologe oder das Verfassen von Tagebucheinträgen aus der Sicht Hagars. Die Begegnung Hagars mit dem Engel eröffnet zudem die Möglichkeit, über Gottes Nähe zu ausgegrenzten und leidenden Menschen nachzudenken. Ebenso können aktuelle Bezüge zu Flucht, Benachteiligung, Mobbing und dem Wunsch nach Anerkennung hergestellt werden. Das Medium fördert die ethische Urteilsbildung, die Empathiefähigkeit sowie die Auseinandersetzung mit zentralen biblischen Gottesbildern. Durch kreative und handlungsorientierte Methoden werden die Lernenden dazu angeregt, die Bedeutung der Erzählung für ihr eigenes Leben zu reflektieren.

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5.1 Unsere Anfänge: Väter und Mütter des Glaubens.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wie es angefangen hat – Abraham und Sara

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