Die Anregung mit drei Seiten bietet 15 Fragestellungen zu weiblichen und männlichen Denkmustern als multiple Choice. Abschließend wird ein Auswertungmuster angeboten. Mit diesem kann festgestellt werden, ob er Männliches oder Weibliches denken vorliegt. Anschließend kann diskutiert werden, ob es solche Denkmuster überhaupt gibt oder geben kann. Dadurch können kulturelle oder auch pseudowissenschaftliche Vorstellungen zu Geschlechterrollen dekonstruiert werden.
Das Medium „Weibliches oder männliches Gehirn“ beschäftigt sich mit unterschiedlichen Denkweisen, Wahrnehmungen und Verhaltensmustern von Frauen und Männern. Anhand eines Fragebogens mit Alltagssituationen werden Lernende dazu angeregt, ihre eigenen Reaktionsweisen zu reflektieren und mit typischen Zuschreibungen zu Geschlechterrollen zu vergleichen. Themen wie Orientierung, Kommunikation, Problemlösung, Emotionen, Sprache oder soziale Wahrnehmung stehen dabei im Mittelpunkt. Das Material greift populäre Vorstellungen über weibliche und männliche Denkweisen auf und lädt dazu ein, diese kritisch zu hinterfragen. Durch die Selbstauswertung entsteht ein persönlicher Zugang zum Thema Identität, Geschlechterbilder und gesellschaftliche Erwartungen.