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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

G’tt

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Unterrichtsstunde "G’tt" mit drei Seiten definiert die Begriffe Monotheismus, Polytheismus, Pantheismus, Theismus, Deismus, Atheismus und Agnostizismus.

Das Materialblatt „G’tt“ führt grundlegend in unterschiedliche religiöse und weltanschauliche Positionen ein und erklärt zentrale Begriffe wie Monotheismus, Polytheismus, Pantheismus, Theismus, Deismus, Atheismus und Agnostizismus. Ausgangspunkt ist die besondere jüdische Schreibweise „G’tt“, die die Heiligkeit des Gottesnamens im Judentum verdeutlicht und die enge Beziehung zwischen Gott und seinem Volk thematisiert. Das Material verbindet religiöse Grundbegriffe mit existenziellen Fragen des Menschen wie „Wer bin ich?“, „Woher komme ich?“ oder „Wozu lebe ich?“. Die Lernenden werden dazu angeregt, unterschiedliche Weltanschauungen miteinander zu vergleichen und deren Antworten auf grundlegende Lebensfragen zu reflektieren. Dabei verbindet das Material religionskundliche Grundlagen mit philosophischer Orientierung und persönlicher Sinnsuche.

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Dabei werden existenzielle Fragen gestellt wie "Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wozu lebe ich? Ist mit dem Tod alles aus?". Diese Fragen werden für eine oder mehrere der "Glaubensrichtungen" beantwortet. Ein tabellarisches Material erleichtert dies.

Didaktisch eignet sich das Material besonders für den Einstieg in Unterrichtsreihen zu Weltreligionen, Gottesvorstellungen, Weltanschauungen oder religiöser Identität in der Sekundarstufe I und II. Die klaren Begriffserklärungen ermöglichen eine strukturierte Einführung in grundlegende religiöse und philosophische Konzepte und fördern die religiöse Sprachfähigkeit der Lernenden. Methodisch bietet sich zunächst ein Brainstorming zu eigenen Vorstellungen von Gott, Religion und Weltanschauung an. Anschließend können die unterschiedlichen Begriffe in Partner- oder Gruppenarbeit erschlossen und anhand konkreter Beispiele vertieft werden. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit den existenziellen Grundfragen, da sie einen subjektorientierten Zugang eröffnen und die Lernenden dazu anregen, eigene Überzeugungen mit verschiedenen weltanschaulichen Positionen zu vergleichen. Die tabellarische Struktur der Aufgaben ermöglicht differenziertes Arbeiten und eignet sich gut für kooperative Lernformen wie Gruppenpuzzle, Placemat oder Lerntempoduett. Darüber hinaus kann das Material als Grundlage für Diskussionen über Glauben, Zweifel, Sinnsuche und religiöse Vielfalt genutzt werden. Die Verbindung von religiösen, philosophischen und anthropologischen Fragestellungen fördert die Fähigkeit der Lernenden, unterschiedliche Weltanschauungen respektvoll wahrzunehmen und kritisch zu reflektieren. Besonders sinnvoll ist zudem eine Ergänzung durch aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen oder biografische Zugänge, um die Relevanz religiöser und weltanschaulicher Positionen für das eigene Leben sichtbar zu machen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Der eine Gott – die vielen Religionen: Gottesvorstellungen in den Weltreligionen

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

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