Germany and Namibia are discussing ways to remember the genocide of Nama and Herero. Interview with Esther Muinjangue, director of the Ovaherero Genocide Foundation - and Ida Hoffmann, chair of the Nama Genocide Committee and a member of the Namibian parliament.
Das Video thematisiert den Völkermord an den Herero und Nama in der ehemaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, und ordnet ihn als ersten Genozid des 20. Jahrhunderts ein. Das Video erläutert die historischen Hintergründe der deutschen Kolonialherrschaft sowie die brutale Niederschlagung des Aufstands der Herero und Nama in den Jahren 1904 und 1905. Dabei wird deutlich, dass zehntausende Menschen durch Vertreibung in die Wüste, Hunger, Gewalt und Repression ums Leben kamen. Im Mittelpunkt des Mediums stehen zudem aktuelle Debatten um Erinnerung, Entschuldigung, Versöhnung und Reparationsforderungen. Vertreterinnen der Herero- und Nama-Gemeinschaften kritisieren, dass ihre Perspektiven in politischen Verhandlungen zwischen Deutschland und Namibia zu wenig berücksichtigt würden. Das Medium macht sichtbar, dass die Folgen kolonialer Gewalt bis heute nachwirken und Fragen nach historischer Verantwortung, Anerkennung und Gerechtigkeit weiterhin aktuell sind.