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Phönix

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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Veröffentlichung:26.3.2021

Dieses Video kann in Gruppenarbeit vergeben werden. Dabei kann es in sechs Teilabschnitte gegliedert werden. Die Abschnitte werden jeweils auf kulturellen Austausch zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland untersucht. Diese Formen kulturellen Austausches werden auf ihre Umsetzbarkeit und Erfolgswahrscheinlichkeiten diskutiert. Es können eigene Konzepte dieser Form im Stadtgebiet oder der Großgemeinde im Internet gesucht und diskutiert werden. Zudem werden aus dem Video auch Formen des Antisemitismus in der Alltagskultur gesammelt und verglichen. Dadurch findet eine Sensibilisierung der Lernenden für diese Formen statt die auch in ihrem Umfeld vorkommen. Es könnte ein eigenes Projekt für einen solchen kulturellen Austausch in Gruppenarbeit entwickelt und präsentiert werden.Das Medium stellt das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ vor und zeigt die Vielfalt jüdischer Geschichte, Kultur und Gegenwart. Ausgehend von Köln, wo jüdisches Leben seit dem Jahr 321 nachweisbar ist, werden unterschiedliche Facetten jüdischen Lebens sichtbar: Synagogengemeinden in Köln, Bielefeld und Frankfurt, Schabbatfeiern in einer Familie, jüdische Museen, Musik, Karneval, Literatur und Initiativen gegen Antisemitismus. Dabei verbindet der Beitrag historische Rückblicke mit gegenwärtigen Erfahrungen jüdischer Menschen in Deutschland. Neben Freude, kultureller Vielfalt und religiösem Alltag werden auch die Shoah, Antisemitismus, Sicherheitsfragen und der Wunsch nach Normalität thematisiert. Das Medium macht deutlich, dass jüdisches Leben in Deutschland nicht nur Erinnerungskultur ist, sondern lebendige Gegenwart.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders in den Themenfeldern Judentum, jüdisches Leben in Deutschland, Antisemitismus, Erinnerungskultur, interreligiöses Lernen und religiöse Vielfalt. Aufgrund seiner Länge kann das Video gut in einzelne Sequenzen unterteilt werden, etwa zu Synagoge, Schabbat, jüdischem Gemeindeleben, Klezmermusik, Karneval, Museumskultur oder Antisemitismusprävention. Lernende können arbeitsteilig verschiedene Kapitel erschließen und anschließend in einer Präsentation oder einem Lernplakat zusammenführen. Besonders wertvoll ist der Perspektivwechsel: Das Medium zeigt Jüdinnen und Juden nicht nur als Opfer der Geschichte, sondern als aktive, vielfältige und selbstbewusste Mitglieder der Gesellschaft. Didaktisch sollte daher darauf geachtet werden, jüdisches Leben nicht ausschließlich über Shoah und Verfolgung zu behandeln, sondern auch Alltag, Feste, Kultur, Humor, Musik, Familie, religiöse Praxis und gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen. Methodisch bieten sich Beobachtungsaufträge an, etwa: Welche Formen jüdischen Lebens werden gezeigt? Welche Spannungen zwischen Normalität und Bedrohung werden deutlich? Welche Vorurteile werden angesprochen und wie können sie überwunden werden? Die Sequenz zum Schabbat eignet sich für einen Vergleich mit christlichen und muslimischen Ruhetagen oder Festtraditionen. Die Abschnitte zu Antisemitismus können für eine sensible Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Zivilcourage und gesellschaftlicher Verantwortung genutzt werden. Wichtig ist eine respektvolle Gesprächskultur, da persönliche Erfahrungen, Vorurteile oder politische Deutungen berührt werden können. Das Medium kann Lernende dazu anregen, jüdisches Leben in der eigenen Stadt zu recherchieren, eine Synagoge oder ein jüdisches Museum digital oder vor Ort zu erkunden und eigene Fragen an jüdische Gegenwartskultur zu entwickeln.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

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Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

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