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SRF Kultur

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Die Gretchenfrage – Hübl und Tetens streiten über Gott

Veröffentlichung:10.12.2015

Dieses Video bietet Argumente für und gegen den Glauben an Gott. Die Länge des Videos legt eine Aufteilung nahe. In Abschnitten von je zehn Minuten können diese als Gruppenarbeit erarbeitet und als Plakat etc. präsentiert werden. Dann kann z. B. eine Podiumsdiskussion darüber stattfinden.

Heute sind die meisten Philosophen Atheisten. Nicht so der Berliner Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Holm Tetens, der den Gottesglauben neu für sich entdeckt hat. Sein Kollege Philipp Hübl findet, dafür gebe es keine guten Gründe. Barbara Bleisch leitet den Disput über die Gretchenfrage.

Das Video zeigt eine philosophische Diskussion aus der Sendung Sternstunde Philosophie zur sogenannten Gretchenfrage, ob Menschen an Gott glauben. Zwei Positionen stehen sich gegenüber: eine eher theistisch geprägte Sichtweise, vertreten durch Holm Tetens, und eine atheistische Perspektive, vertreten durch Philipp Hübl. Im Gespräch werden grundlegende Fragen behandelt wie die Existenz Gottes, die Rolle von Vernunft und Argumenten im Glauben, das Verhältnis von Naturwissenschaft und Metaphysik sowie die Bedeutung von Sinn, Moral und Hoffnung. Dabei wird deutlich, dass sowohl Glaube als auch Unglaube auf bestimmten Grundannahmen beruhen, die nicht eindeutig bewiesen werden können. Zudem thematisiert das Gespräch persönliche Erfahrungen, Zweifel und die Frage, ob Glaube Trost oder Orientierung im Leben geben kann.

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Das Video bietet eine hervorragende Grundlage für den Religionsunterricht, da es zentrale Fragen nach Gott, Sinn und Weltdeutung in einer dialogischen Form präsentiert. Lernenden können durch die Gegenüberstellung zweier klarer Positionen angeregt werden, eigene Standpunkte zu entwickeln und zu reflektieren. Ein möglicher Einstieg in die Unterrichtseinheit kann über die persönliche Frage erfolgen, ob man selbst an Gott glaubt oder nicht. Diese Frage sollte jedoch sensibel behandelt werden, etwa durch anonyme Abstimmungen oder schriftliche Reflexionen, um Lernenden einen geschützten Raum zu ermöglichen.

Im weiteren Verlauf kann das Gespräch in Auszügen analysiert werden. Lernenden können Argumente beider Seiten herausarbeiten und vergleichen. Dabei eignet sich besonders die Methode der Pro und Contra Diskussion, bei der Gruppen jeweils eine Position vertreten und diese argumentativ stärken. Dies fördert nicht nur die Urteilskompetenz, sondern auch die Fähigkeit, andere Perspektiven zu verstehen und respektvoll mit ihnen umzugehen.

Ein weiterer didaktischer Zugang liegt in der Auseinandersetzung mit dem Begriff Metaphysik. Lernenden können erarbeiten, dass sowohl Glaube als auch Unglaube grundlegende Annahmen über die Wirklichkeit enthalten. Dies kann durch Beispiele aus dem Alltag verdeutlicht werden. Ebenso kann die Frage nach dem Sinn des Lebens aufgegriffen werden, indem Lernenden eigene Vorstellungen formulieren und mit den Positionen aus dem Medium vergleichen.

Methodisch bieten sich neben Diskussionen auch kreative Zugänge an, etwa das Verfassen eines inneren Dialogs zwischen einem gläubigen und einem nicht gläubigen Menschen oder das Entwickeln eigener Fragen an die Gesprächspartner. Insgesamt unterstützt das Medium die Förderung von Reflexionsfähigkeit, Argumentationskompetenz und religiöser Urteilsbildung.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Q2.3 Religionskritik – Bestreitung der Vernünftigkeit des Gottesglaubens.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

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