Fünf Folgen dieses Podcasts beschäftigen sich mit dem Ausmaß der Säkularisierung in Frankreich, Deutschland, Russland und den USA. Diese Folgen bieten sich als Material einer Gruppenarbeit an. Hier kann die Beziehung von Kirche und Staat erschlossen und deren jeweilige Begründung von der Religionsverfolgung in China, Laizismus Frankreichs über die teilweise Säkularisierung Deutschlands und die Multireligiöse, aber auch über Evangelikale religiös politische USA bis zum russischen Bündnis von Thron und Altar verglichen werden. Dazu kann eine Tabelle mit den Feldern: Beziehung, Staat, Kirche/n Religionszugehörigkeit im Staat (Tortendiagramm erstellen), Begründung der Ausrichtung der Beziehung zwischen Staat und Kirche, entstehende Probleme im Kontext der Religion, Ausmaß der Umsetzung der angestrebten Beziehung Staat Kirche, Ansätze von Postsäkularisation und/oder neuer Verbindung von Kirche/n und Staat.
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Damals ging es gewissermaßen um das Überleben der Republik: Die Demokratie sah sich von Konservativen angefochten, die die Monarchie wieder einführen wollten – seit jeher eng verknüpft mit der katholischen Kirche im Land. Um deren Einfluss zu brechen, führte die Regierung das laizistische Prinzip ein. Der Begriff „laicité“ geht zurück auf den französischen Pädagogen Ferdinand Buisson, der damit schon 1871 religionsfreien Unterricht bezeichnete; das französische Laizitäts-Gesetz sorgte für eine Befriedung. Religion gilt seither als Privatangelegenheit.