Der Artikel definiert Massenmedien nach Gerhard Maletzke als technische Verbreitungsmittel, die Aussagen öffentlich, indirekt und einseitig an ein disperses Publikum vermitteln. Im Gegensatz zum Internet sind traditionelle Massenmedien wie Zeitung, Radio und Fernsehen stärker absenderorientiert, wobei Sender und Empfänger dennoch in Wechselbeziehungen stehen. Die Entwicklung der Massenmedien wird auf den menschlichen Drang zurückgeführt, Wahrnehmungsmöglichkeiten zu erweitern, sowie auf technische Erfindungen wie den Buchdruck, die drahtlose Telegrafie und das Telefon. Die Printmedien unterteilen sich in Tageszeitungen, Wochenzeitschriften, Magazine und Anzeigenblätter; sie verzeichnen seit den 1980er-Jahren erhebliche Auflagenrückgänge durch Konkurrenz des Internets. Radio wird täglich über drei Stunden genutzt und kann nebenbei konsumiert werden, während öffentlich-rechtliche und private Sender unterschiedliche Finanzierungsmodelle verfolgen. Fernsehen erreicht mit etwa 80 Prozent die größte Reichweite und bleibt für alle Altersgruppen ein wichtiges Informationsmedium. Der Artikel betont, dass religiöse Themen in allen Massenmedien präsent sind und dass Kirchen durch eigene Beiträge zur Medienvielfalt beitragen, ohne primär ihre eigenen Interessen zu verbreiten. Printmedien wie Kirchenzeitungen haben an Bedeutung verloren, wodurch neue Kommunikationsstrategien erforderlich werden. Insgesamt zeigt der Artikel die Transformation der Medienlandschaft durch technologische Veränderungen und digitale Konkurrenz.