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Deutschlandfunk

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Heiliger Millennial – Der Personenkult um Carlo Acutis in Filmen und im Netz

Veröffentlichung:8.9.2025

Das Audio „Heiliger Millennial. Der Personenkult um Carlo Acutis in Filmen und im Netz“ beschäftigt sich mit der außergewöhnlichen Verehrung des jungen Italieners Carlo Acutis. Der Beitrag zeichnet nach, wie der bereits als Jugendlicher tief religiöse Computer begeisterte junge Mensch nach seinem frühen Tod zu einer weltweit bekannten Identifikationsfigur des katholischen Glaubens wurde. Im Mittelpunkt stehen die Darstellung von Carlo Acutis in Dokumentarfilmen, Spielfilmen und sozialen Medien sowie die Frage, weshalb gerade junge Menschen von seiner Lebensgeschichte angesprochen werden. Das Audio beleuchtet die Entstehung eines modernen Heiligenbildes, das traditionelle Formen der Heiligenverehrung mit digitaler Kommunikation verbindet. Zugleich werden unterschiedliche Perspektiven auf den wachsenden Personenkult vorgestellt und Chancen sowie kritische Anfragen an diese Entwicklung thematisiert. Das Medium zeigt eindrucksvoll, wie sich Glauben, Medien und Jugendkultur im digitalen Zeitalter gegenseitig beeinflussen.

Die Sendung Tag für Tag des Deutschlandfunks mit dem Beitrag „Heiliger Millennial – Der Personenkult um Carlo Acutis in Filmen und im Netz“ beleuchtet die wachsende Verehrung des jungen Seligen Carlo Acutis. Sie stellt dar, wie sein Leben, seine Spiritualität und insbesondere sein Umgang mit digitalen Medien in kirchlichen Kreisen, in Filmen und in sozialen Netzwerken thematisiert und verbreitet werden. Der Radiobeitrag verknüpft biografische Aspekte mit einer kritischen Auseinandersetzung über Formen moderner Frömmigkeit und den Personenkult im digitalen Zeitalter.

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Das Audio eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe zu den Themen Heilige, Vorbilder des Glaubens, Kirche in der Gegenwart, Medienethik, digitale Lebenswelt und religiöse Identitätsbildung. Es eröffnet Lernenden einen lebensnahen Zugang zur Frage, welche Bedeutung religiöse Vorbilder heute besitzen und wie soziale Medien religiöse Botschaften verbreiten können. Als Unterrichtseinstieg können Lernende überlegen, welche Persönlichkeiten sie bewundern und wodurch Menschen zu Vorbildern werden. Anschließend kann das Audio gehört und mithilfe eines Beobachtungsauftrags ausgewertet werden. Dabei können Lernende herausarbeiten, welche Eigenschaften Carlo Acutis zugeschrieben werden und weshalb er als Vorbild gilt. Im weiteren Unterricht bietet sich ein Vergleich zwischen biblischen Vorbildern, klassischen Heiligen und modernen Glaubenszeugen an. Ebenso kann die katholische Praxis der Heiligenverehrung erläutert und von der Anbetung Gottes unterschieden werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die kritische Auseinandersetzung mit sozialen Medien. Lernende können diskutieren, welche Chancen digitale Plattformen für die Verbreitung religiöser Inhalte bieten und welche Risiken entstehen können, wenn einzelne Personen idealisiert oder zu Stars werden. Das Audio eignet sich außerdem für Gruppenarbeit, Rollenspiele, Debatten oder Projektarbeit, in denen Lernende eigene Beiträge über christliche Vorbilder für soziale Medien gestalten. Dadurch werden religiöse Urteilsfähigkeit, Medienkompetenz und die Reflexion über Glauben in der digitalen Welt gleichermaßen gefördert.

Für den Religionsunterricht eröffnet die Sendung vielfältige didaktische Möglichkeiten. Lehrkräfte können das Medium nutzen, um Jugendlichen einen authentischen und aktuellen Zugang zu Heiligkeit und Glaubenspraxis zu eröffnen, der in ihrer eigenen Lebenswelt anknüpft. Carlo Acutis gilt als „Influencer Gottes“ und eignet sich hervorragend, um die Themen Heiligkeit, Vorbilder, Glaubensbiografien und digitale Medien miteinander ins Gespräch zu bringen. Methodisch bietet es sich an, die Schülerinnen und Schüler zunächst den Beitrag hören zu lassen und anschließend in Gruppenarbeit zentrale Aussagen zu Carlo Acutis zu sammeln. Danach kann eine kritische Reflexion erfolgen: Welche Chancen und Gefahren liegen in der medialen Inszenierung von Heiligen? Wo wird Verehrung zum Personenkult, und wie können Jugendliche selbst authentisch ihren Glauben leben? Denkbar sind kreative Arbeitsaufträge wie das Erstellen eines eigenen „digitalen Heiligenporträts“ in Form eines Social-Media-Profils oder einer Kurzpräsentation. Auch eine Diskussion über Vorbilder im eigenen Leben sowie über den Umgang mit digitalen Medien kann angeregt werden. So fördert das Medium zugleich Medienkompetenz, religiöse Identitätsbildung und die Auseinandersetzung mit Spiritualität in der Gegenwart.

Fragestellungen zum Audio mit Antworten


Wer war Carlo Acutis?

Carlo Acutis war ein italienischer Jugendlicher, der einen tiefen christlichen Glauben lebte, sich für andere Menschen engagierte und seine Begeisterung für Computer nutzte, um religiöse Inhalte im Internet zu verbreiten. Nach seinem frühen Tod wurde er weltweit zu einem modernen Glaubensvorbild.


Warum wird Carlo Acutis als moderner Heiliger bezeichnet?

Er verbindet traditionelle christliche Frömmigkeit mit der digitalen Lebenswelt. Dadurch erscheint er besonders für junge Menschen als zeitgemäßes Glaubensvorbild.


Welche Rolle spielen Filme und soziale Medien?

Filme, Dokumentationen und soziale Medien tragen wesentlich dazu bei, seine Lebensgeschichte bekannt zu machen und seine Verehrung weltweit zu verbreiten. Sie machen religiöse Themen für viele Menschen leicht zugänglich.


Warum fasziniert Carlo Acutis besonders junge Menschen?

Viele erkennen in ihm einen Jugendlichen mit alltäglichen Interessen, der zugleich seinen Glauben konsequent lebte. Dadurch wirkt er nahbar und glaubwürdig.


Welche Chancen bietet die Verbreitung religiöser Inhalte im Internet?

Digitale Medien können Menschen weltweit erreichen, zum Nachdenken über Glaubensfragen anregen und Gemeinschaft über räumliche Grenzen hinweg ermöglichen.


Welche kritischen Fragen stellt das Audio?

Das Audio fragt, ob die starke Verehrung einzelner Personen zu einem Personenkult führen kann und wie sich religiöse Vorbilder von medialen Stars unterscheiden. Es regt dazu an, die Rolle von Medien bei der Entstehung religiöser Aufmerksamkeit kritisch zu reflektieren.


Was können Lernende aus dem Leben von Carlo Acutis mitnehmen?

Das Leben von Carlo Acutis zeigt, dass christlicher Glaube auch in einer digitalen Welt glaubwürdig gelebt werden kann. Engagement für andere Menschen, verantwortungsvoller Umgang mit Medien und die Verbindung von Glauben und Alltag werden als wichtige Werte deutlich.


Welche Bedeutung haben Heilige im Christentum?

Heilige gelten als Vorbilder des Glaubens. Sie sollen Menschen ermutigen, ihr eigenes Leben an christlichen Werten auszurichten, ohne selbst an die Stelle Gottes zu treten.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.4 Jesus nachfolgen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

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