Didaktisch schlägt das Material verschiedene methodische Zugänge vor. So können Lehrkräfte über die Leitfrage „Kann ich machen, was ich will?“ in das Thema einsteigen und Schülerinnen und Schüler dazu anregen, Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdbestimmung zu reflektieren. In Gruppenarbeiten, Rollenspielen oder Szenarien werden Situationen analysiert, die unterschiedliche Facetten von Wahlfreiheit zeigen. Ein „Wünscheboard“ oder eine „Wünschebox“ kann genutzt werden, um Wünsche und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen und diese in den Unterricht einzubeziehen.
Darüber hinaus eröffnet das Material Verknüpfungen zu weiteren Themenfeldern wie Medienkompetenz, indem es verdeutlicht, dass auch Werbung und gesellschaftliche Einflüsse Entscheidungen beeinflussen können. Ebenso wird der Blick auf Mitbestimmungsmöglichkeiten in Schule und Kommune gelenkt, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Handlungsspielräume erkennen und kritisch hinterfragen.
Das übergeordnete Lernziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler verstehen, dass echte Wahlfreiheit und Selbstbestimmung nur dann möglich sind, wenn entsprechende Bedingungen geschaffen werden. Sie sollen eine offene Haltung gegenüber Vielfalt und Inklusion entwickeln, Verantwortung für sich selbst und im Miteinander übernehmen sowie eigene Erfahrungen mit Entscheidungssituationen reflektieren.