Der Einstieg gelingt durch eine Karikatur zu Rüstungsexporten nach Afrika. Noch bevor das Baby Mama sagen kann, reicht ihm ein Verkäufer eine Maschinenpistole. Der erste Schritt startet mit einer weiteren Karikatur, welche die Asylproblematik thematisiert. Die Antwort auf den Ruf eines Flüchtlings ist ein Container mit Rüstungsexport, der den Asylsuchenden im Wasser erschlägt. Ein weiterer Schritt untersucht in Gruppenarbeit als Webquest den Umfang der Rüstungsexporte Deutschlands und die Käuferländer. Als Methode wird Plakaterstellung angeboten. Die Links es Webquest sind angegeben.
Der nächste Schritt behandelt parlamentarische Entscheidungsprozesse über Rüstungsexporte. Auch dieser Auftrag kann in Gruppen oder Partnerarbeit mithilfe eines Schaubildes des Entscheidungsprozesses und eines Links bearbeitet werden.
Ein weiterer Schritt untersucht Debatten im Bundestag zu Rüstungsexporten anhand von Reden der Experten verschiedener Parteien im Bundestag. Vier Impulsfragen zur Auswertung behandeln die Argumente der Parteien für und gegen Rüstungsexport. Es kann eine Podiumsdiskussion auf Basis dieser Beiträge stattfinden. Auch die Diskussion im Plenum über die Validität der Argumente ist möglich.
In einem letzten Schritt wird eine Handlungsoption zum aktiven Protest gegen Rüstungsexport angeboten. Ein Projekt: „http://www.aufschrei-waffenhandel.de“ dazu wird vorgestellt. In Gruppenarbeit werden in Webrecherche Aktionsformen, Aktivitäten und Methoden der Öffentlichkeitsarbeit gesammelt und bewertet, die solche Projekte nutzen.