Für den Religionsunterricht eignet sich das Medium besonders für die Auseinandersetzung mit Freiheit, Verantwortung, Gewissen, Menschenbild, Manipulation, Wahrheit, Macht und gesellschaftlicher Verantwortung. Als Einstieg kann die Frage gestellt werden, wodurch Menschen bei Entscheidungen beeinflusst werden. Die Lernenden können zunächst allgemein Faktoren wie Familie, Freundeskreis, Medien, soziale Netzwerke, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Erwartungen sammeln. Anschließend kann die Frage zugespitzt werden, ob eine Entscheidung noch als frei bezeichnet werden kann, wenn Menschen durch digitale Systeme gezielt zu einem bestimmten Verhalten angeregt werden. Dabei sollte zwischen Beeinflussung und vollständiger Fremdbestimmung unterschieden werden. Menschen werden in ihren Entscheidungen durch zahlreiche Faktoren beeinflusst, ohne dadurch zwangsläufig ihre Entscheidungsfreiheit vollständig zu verlieren.
Bei der Texterschließung können die Lernenden zunächst Aufbau und Ergebnis des beschriebenen Experiments herausarbeiten. Methodisch bietet sich eine strukturierte Darstellung mit den Kategorien Versuchsgruppe, Information, beobachtete Wirkung und Schlussfolgerung an. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen den tatsächlich beschriebenen Ergebnissen der Untersuchung und den weiterführenden Überlegungen des Autors. Die wissenschaftliche Untersuchung zeigte einen messbaren Mobilisierungseffekt sozialer Nachrichten und verwies insbesondere auf die Bedeutung sozialer Beziehungen. Der Artikel entwickelt daraus weitergehende Szenarien einer möglichen gezielten politischen Beeinflussung. Die Lernenden sollten erkennen, dass ein nachgewiesener Mobilisierungseffekt nicht automatisch beweist, dass soziale Netzwerke Wahlergebnisse beliebig steuern können. Diese Unterscheidung fördert einen sachgerechten und kritischen Umgang mit medialen Argumentationen.
Religionspädagogisch bietet das Medium einen geeigneten Zugang zur Frage nach menschlicher Freiheit. Die Lernenden können untersuchen, was eine freie Entscheidung auszeichnet und welche Bedingungen Freiheit voraussetzt. Dabei kann zwischen äußerer Freiheit, innerer Freiheit und verantwortlicher Freiheit unterschieden werden. Ein christliches Verständnis von Freiheit betrachtet den Menschen nicht als vollkommen unabhängig von allen Einflüssen. Menschen leben in Beziehungen und gesellschaftlichen Zusammenhängen und müssen dennoch Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen. Daraus ergibt sich die Frage, wann Einfluss zu Manipulation wird. Als mögliche Kriterien können Transparenz, Absicht, Wissen, Zustimmung und die Möglichkeit einer eigenständigen Entscheidung entwickelt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt kann auf dem Gewissen liegen. Wenn Menschen politische und gesellschaftliche Entscheidungen verantwortlich treffen sollen, benötigen sie die Möglichkeit, Informationen zu prüfen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Die Lernenden können deshalb untersuchen, welche Bedeutung eine algorithmische Auswahl von Informationen für die Gewissensbildung besitzt. Wenn ein digitales System entscheidet, welche Informationen sichtbar werden und welche nicht, verändert es die Voraussetzungen, unter denen Menschen Entscheidungen treffen. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass jede algorithmische Auswahl manipulativ ist. Sie kann auch dabei helfen, eine große Menge von Informationen zu ordnen. Entscheidend ist vielmehr, nach welchen Kriterien Informationen ausgewählt werden und ob diese Kriterien für die Nutzenden nachvollziehbar sind.
Die Frage nach Macht bietet einen weiteren religionspädagogischen Zugang. Das Medium zeigt, dass digitale Plattformen nicht nur technische Werkzeuge sind, sondern durch die Gestaltung von Informationsangeboten gesellschaftliche Wirkung entfalten können. Die Lernenden können deshalb untersuchen, welche Verantwortung mit solcher Macht verbunden ist. Hier bietet sich eine Verbindung zur christlichen Sozialethik an. Macht kann danach beurteilt werden, ob sie dem Menschen und dem Gemeinwohl dient oder überwiegend für eigene Interessen eingesetzt wird. Die Lernenden können Kriterien wie Menschenwürde, Freiheit, Gerechtigkeit, Verantwortung, Transparenz und Gemeinwohl entwickeln und auf digitale Plattformen übertragen.
Methodisch eignet sich eine ethische Fallanalyse. Die Lernenden erhalten beispielsweise die Situation, dass ein soziales Netzwerk am Tag einer Wahl einigen Nutzenden eine Erinnerung an die Wahl anzeigt, anderen jedoch nicht. Zunächst wird untersucht, ob eine allgemeine Erinnerung an die Teilnahme an einer Wahl anders zu beurteilen ist als eine gezielte Auswahl bestimmter Personengruppen. Danach kann das Szenario verändert werden: Eine Plattform zeigt Wahlhinweise nur Menschen an, von denen sie annimmt, dass sie eine bestimmte politische Richtung unterstützen. Die Lernenden können analysieren, an welcher Stelle legitime Information oder Mobilisierung in problematische Manipulation übergehen könnte. Dabei sollten keine bestimmten Parteien bewertet werden. Im Mittelpunkt stehen allgemeine ethische Kriterien.
Das Medium ermöglicht zudem eine Auseinandersetzung mit der Vorstellung vom Menschen als berechenbarem Wesen. Digitale Plattformen können aus bisherigen Aktivitäten Vermutungen über Interessen und Verhaltensweisen ableiten. Dem kann das christliche Menschenbild gegenübergestellt werden, das den Menschen als freie und verantwortliche Person mit unverfügbarer Würde versteht. Die Lernenden können diskutieren, ob menschliches Verhalten vollständig vorhergesagt werden kann und welche Bedeutung Freiheit besitzt, wenn Verhalten statistisch teilweise vorhersehbar ist. Die Vorstellung der Gottesebenbildlichkeit aus Gen 1,26 bis 27 kann dabei als Grundlage dienen, um die besondere Würde und Verantwortungsfähigkeit des Menschen herauszuarbeiten.
Methodisch bietet sich außerdem eine strukturierte Diskussion zur Frage „Dürfen soziale Netzwerke Menschen zur Teilnahme an demokratischen Wahlen motivieren?“ an. Dabei können zunächst unterschiedliche Argumente gesammelt und anschließend nach ethischen Kriterien geordnet werden. Ein allgemeiner Hinweis auf eine bevorstehende Wahl kann beispielsweise anders beurteilt werden als eine verdeckte, einseitige Beeinflussung ausgewählter Personengruppen. Die Lernenden erfahren dadurch, dass ethische Urteile Differenzierungen benötigen und nicht jede Form von Einfluss automatisch Manipulation darstellt.
Für eine abschließende Sicherung können die Lernenden Kriterien für einen verantwortlichen Umgang mit politischer Kommunikation in sozialen Netzwerken entwickeln. Dazu können Transparenz der Auswahlmechanismen, Gleichbehandlung der Nutzenden, Schutz persönlicher Daten, erkennbare Trennung zwischen Information und gezielter Beeinflussung sowie die Förderung eigenständiger Urteilsbildung gehören. Diese Kriterien können anschließend mit christlichen Vorstellungen von Freiheit, Menschenwürde, Verantwortung und Gerechtigkeit begründet werden. Das Medium fördert damit insbesondere Wahrnehmungskompetenz, Deutungskompetenz, ethische Urteilskompetenz, Medienkompetenz und Handlungskompetenz.
Klausurfragen für die Jahrgangsstufe 10
Aufgabe 1, Anforderungsbereich I, Operator „Zusammenfassen“
Fasse die Durchführung und die zentralen Ergebnisse des im Medium beschriebenen Facebook Experiments zusammen.
Musterantwort:
Das Medium beschreibt ein Experiment, das im Zusammenhang mit den amerikanischen Kongresswahlen 2010 durchgeführt wurde. Rund 61 Millionen Facebook Nutzende wurden verschiedenen Gruppen zugeordnet. Eine Gruppe erhielt eine Nachricht, die an die Wahl erinnerte und zusätzlich Informationen darüber enthielt, welche Facebook Freunde bereits gewählt hatten. Eine weitere Gruppe erhielt lediglich allgemeine Informationen. Eine Kontrollgruppe bekam keine entsprechende Nachricht.
Die Untersuchung stellte Unterschiede zwischen den Gruppen fest. Personen, denen zusätzlich das Wahlverhalten ihrer Facebook Freunde angezeigt wurde, reagierten häufiger auf den entsprechenden Hinweis. Auch bei der tatsächlichen Wahlbeteiligung wurden Unterschiede festgestellt. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass soziale Botschaften über Facebook politische Selbstdarstellung, Informationssuche und tatsächliches Wahlverhalten beeinflussen können.
Aufgabe 2, Anforderungsbereich II, Operator „Erläutern“
Erläutere anhand des Mediums, wie soziale Beziehungen in einem digitalen Netzwerk das Verhalten eines Menschen beeinflussen können.
Musterantwort:
Das Medium zeigt, dass Menschen nicht nur auf sachliche Informationen reagieren, sondern auch darauf, was Personen aus ihrem sozialen Umfeld tun. Im Experiment erhielten einige Nutzende zusätzlich die Information, welche ihrer Facebook Freunde bereits gewählt hatten.
Eine solche Information kann eine soziale Wirkung besitzen. Wenn Menschen sehen, dass Personen aus ihrem Freundeskreis ein bestimmtes Verhalten zeigen, können sie stärker motiviert sein, ebenfalls so zu handeln. Das Verhalten anderer Menschen kann dadurch als Orientierung dienen.
Das Experiment legt somit nahe, dass digitale Netzwerke bestehende soziale Beziehungen für die Verbreitung von Verhalten nutzen können. Die wissenschaftliche Untersuchung stellte dabei fest, dass soziale Botschaften nicht nur die unmittelbar erreichten Personen beeinflussten, sondern Wirkungen auch über soziale Beziehungen weitergegeben werden konnten. Besonders bedeutsam waren dabei enge soziale Beziehungen.
Aufgabe 3, Anforderungsbereich II, Operator „Analysieren“
Analysiere das im Medium dargestellte Spannungsverhältnis zwischen politischer Mobilisierung und politischer Manipulation.
Musterantwort:
Politische Mobilisierung bedeutet zunächst, Menschen dazu anzuregen, sich politisch zu beteiligen. Eine allgemeine Erinnerung daran, dass eine Wahl stattfindet, kann die demokratische Beteiligung fördern, ohne vorzuschreiben, welche Entscheidung eine Person treffen soll.
Manipulation liegt dagegen näher, wenn Menschen gezielt beeinflusst werden, ohne dass sie die Absicht oder die Methode dieser Einflussnahme erkennen können. Im Medium wird beispielsweise das Szenario beschrieben, dass bestimmte Nutzende aufgrund vermuteter politischer Einstellungen gezielt einen Hinweis erhalten könnten, während andere diesen nicht sehen.
Der entscheidende Unterschied liegt somit unter anderem in der Absicht, Transparenz und Gleichbehandlung. Eine allgemeine Wahlerinnerung kann politische Beteiligung fördern. Eine verdeckte Auswahl bestimmter Personengruppen mit dem Ziel, dadurch eine politische Richtung zu begünstigen, würde dagegen die selbstständige politische Entscheidung problematisch beeinflussen.
Das Spannungsverhältnis entsteht deshalb, weil dieselbe technische Möglichkeit sowohl zur allgemeinen Förderung demokratischer Beteiligung als auch zur gezielten Beeinflussung bestimmter Gruppen eingesetzt werden könnte.
Aufgabe 4, Anforderungsbereich II, Operator „In Beziehung setzen“
Setze die im Medium beschriebene digitale Beeinflussung mit einem christlichen Verständnis von Freiheit und Verantwortung in Beziehung.
Musterantwort:
Das Medium zeigt, dass menschliche Entscheidungen durch Informationen und das Verhalten anderer Menschen beeinflusst werden können. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Menschen keine Freiheit besitzen. Menschliche Entscheidungen entstehen grundsätzlich innerhalb sozialer Beziehungen und gesellschaftlicher Bedingungen.
Aus christlicher Perspektive kann Freiheit mit Verantwortung verbunden werden. Der Mensch besitzt die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, trägt aber zugleich Verantwortung dafür, wie er diese Freiheit verwendet. Freiheit bedeutet deshalb nicht völlige Unabhängigkeit von allen äußeren Einflüssen.
Problematisch wird digitale Beeinflussung dann, wenn Menschen nicht erkennen können, dass ihre Wahrnehmung gezielt gesteuert wird, oder wenn ihnen wichtige Informationen bewusst vorenthalten werden. Eine verantwortliche Entscheidung setzt voraus, dass Menschen unterschiedliche Informationen prüfen und sich ein eigenes Urteil bilden können.
Zwischen dem Medium und einem christlichen Verständnis von Freiheit besteht somit ein Zusammenhang: Digitale Systeme können Entscheidungen beeinflussen, sollten aber die Fähigkeit des Menschen zur selbstständigen und verantwortlichen Urteilsbildung respektieren.
Aufgabe 5, Anforderungsbereich III, Operator „Beurteilen“
Beurteile aus christlich ethischer Perspektive die Aussage: „Eine allgemeine Erinnerung an eine Wahl ist ethisch anders zu bewerten als eine gezielte Wahlerinnerung nur für bestimmte politische Gruppen.“
Musterantwort:
Die Aussage lässt sich aus christlich ethischer Perspektive begründen. Eine allgemeine Wahlerinnerung richtet sich grundsätzlich an alle Nutzenden nach denselben Kriterien. Sie fordert Menschen zur politischen Beteiligung auf, ohne ihnen vorzuschreiben, welche politische Entscheidung sie treffen sollen.
Anders ist eine Situation zu beurteilen, in der eine Plattform gezielt nur solche Menschen erinnert, von denen sie aufgrund ihrer Daten eine bestimmte politische Einstellung erwartet. In diesem Fall könnte die Auswahl darauf abzielen, die Beteiligung einer bestimmten Gruppe zu erhöhen und dadurch den politischen Prozess einseitig zu beeinflussen.
Aus christlich ethischer Perspektive sind Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung wichtige Kriterien. Die Freiheit verlangt, dass Menschen ihre Entscheidungen möglichst selbstständig treffen können. Gerechtigkeit verlangt eine faire Behandlung unterschiedlicher Personen. Verantwortung verpflichtet diejenigen, die über große technische und gesellschaftliche Macht verfügen, diese nicht verdeckt zum Nachteil anderer einzusetzen.
Eine allgemeine und politisch neutrale Erinnerung an die Teilnahme an einer Wahl ist deshalb ethisch anders zu bewerten als eine verdeckte Auswahl bestimmter politischer Gruppen. Entscheidend sind Transparenz, Gleichbehandlung und die Achtung der freien Entscheidung.
Aufgabe 6, Anforderungsbereich III, Operator „Erörtern“
Erörtere die Frage, ob soziale Netzwerke Menschen zur Teilnahme an demokratischen Wahlen motivieren sollten. Berücksichtige dabei die Kriterien Freiheit, Verantwortung, Transparenz und Gerechtigkeit.
Musterantwort:
Für eine Motivation zur Wahlteilnahme spricht, dass demokratische Gesellschaften von politischer Beteiligung leben. Soziale Netzwerke erreichen viele Menschen und können sie darauf aufmerksam machen, dass eine Wahl stattfindet. Eine allgemeine Erinnerung schreibt keine bestimmte Wahlentscheidung vor und kann deshalb als Unterstützung demokratischer Teilhabe verstanden werden.
Problematisch wird die politische Mobilisierung, wenn nicht alle Nutzenden nach denselben Kriterien behandelt werden. Wenn eine Plattform beispielsweise aufgrund gesammelter Daten vermutet, welche politische Einstellung ein Mensch besitzt, und nur bestimmte Gruppen zur Wahl motiviert, könnte dadurch der politische Wettbewerb beeinflusst werden.
Auch Transparenz spielt eine wichtige Rolle. Menschen sollten möglichst erkennen können, warum ihnen bestimmte politische Inhalte angezeigt werden. Wenn Auswahlmechanismen verborgen bleiben, können Nutzende die Wirkung auf ihre eigene Wahrnehmung nur schwer beurteilen.
Aus christlich ethischer Perspektive sind Freiheit und Verantwortung miteinander verbunden. Eine Plattform sollte die freie Entscheidung der Menschen respektieren und ihre gesellschaftliche Macht verantwortlich einsetzen. Gerechtigkeit verlangt zudem, unterschiedliche politische Gruppen nicht willkürlich zu bevorzugen oder zu benachteiligen.
Eine allgemeine und transparente Erinnerung an eine Wahl kann daher mit demokratischer Beteiligung und verantwortlicher Mediennutzung vereinbar sein. Eine gezielte und verdeckte Mobilisierung einzelner politischer Gruppen wäre dagegen wegen der möglichen Einschränkung von Fairness und Selbstbestimmung ethisch problematisch.
Aufgabe 7, Anforderungsbereich III, Operator „Entwickeln“
Entwickle fünf ethisch begründete Regeln für den Umgang sozialer Netzwerke mit politischen Informationen.
Musterantwort:
Eine erste Regel lautet, dass politische Informationsangebote transparent gestaltet werden sollten. Nutzende sollten erkennen können, weshalb ihnen bestimmte politische Inhalte angezeigt werden. Transparenz unterstützt die selbstständige Urteilsbildung.
Eine zweite Regel lautet, dass soziale Netzwerke unterschiedliche politische Gruppen fair behandeln sollten. Technische Systeme sollten nicht verdeckt dazu eingesetzt werden, die politische Beteiligung einer bestimmten Gruppe gezielt zu erhöhen oder zu verringern.
Eine dritte Regel betrifft den Schutz der persönlichen Daten. Politische Überzeugungen gehören zu besonders persönlichen Informationen. Aus der Achtung der Menschenwürde und Selbstbestimmung folgt, dass solche Daten verantwortungsvoll behandelt werden müssen.
Eine vierte Regel lautet, dass politische Informationen die Freiheit der Nutzenden respektieren sollten. Digitale Plattformen können Informationen bereitstellen, sollten Menschen aber nicht verdeckt zu einer bestimmten politischen Entscheidung drängen.
Eine fünfte Regel besteht darin, gesellschaftliche Macht verantwortlich einzusetzen. Plattformen, die für viele Menschen wichtige Informationsquellen darstellen, tragen besondere Verantwortung für die Bedingungen politischer Meinungsbildung.
Diese Regeln verbinden die Möglichkeiten digitaler Kommunikation mit den ethischen Kriterien Menschenwürde, Freiheit, Gerechtigkeit, Transparenz und Verantwortung.