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Liebeszeller Mission

Liebeszeller Mission

Wert und Würde

Veröffentlichung:1.11.2017

Die Ausgabe Mission weltweit widmet sich dem Thema „Wert und Würde“ mit 34 Seiten und fragt danach, wodurch Menschen ihren Wert erhalten und wie Menschenwürde in unterschiedlichen kulturellen Kontexten verstanden wird. Die Berichte aus Zentralasien, Südostasien, Papua Neuguinea, Malawi, Burundi, Deutschland und Japan zeigen eindrucksvoll, wie Menschen aufgrund von Hautfarbe, Bildung, Behinderung, Alter, sozialem Status, Herkunft oder wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit bewertet oder abgewertet werden. Gleichzeitig verdeutlichen die Autorinnen und Autoren, dass christlicher Glaube einen anderen Maßstab setzt: Der Wert eines Menschen gründet nicht in Leistung, Ansehen oder Besitz, sondern in seiner von Gott geschenkten Würde. Persönliche Erfahrungen, biografische Zeugnisse und gesellschaftliche Beobachtungen verbinden sich mit theologischen Reflexionen über Identität, Selbstwert und Menschenwürde. Die Ausgabe regt dazu an, eigene Wertmaßstäbe kritisch zu hinterfragen und den Blick für die Würde jedes Menschen zu schärfen.

Das Medium ist die Ausgabe November und Dezember 2017 der Zeitschrift „Mission weltweit“ der Liebenzeller Mission. Unter dem Leitthema „Wert und Würde“ versammelt die Zeitschrift persönliche Erfahrungsberichte, theologische Reflexionen, Interviews, Bilder und Nachrichten aus der internationalen Missionsarbeit. Beiträge aus Zentralasien, Südostasien, Papua Neuguinea, Malawi, Burundi, Japan und Deutschland beschäftigen sich mit der Frage, wodurch Menschen Wert erhalten und wie ihre Würde geschützt oder verletzt wird. Thematisiert werden unter anderem die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung, die Bewertung von Frauen aufgrund ihrer Hautfarbe, soziale Unterschiede, Armut, Bildung, Leistungsdenken, Selbstwert, kulturelle Wertvorstellungen, Alter, Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Die Texte vertreten eine deutlich evangelische Perspektive und begründen die unverlierbare Würde jedes Menschen vor allem mit der Gottebenbildlichkeit nach Genesis 1,27, der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus, der Erlösung und der Gotteskindschaft. Der ausführliche Beitrag „Lebenswert und Menschenwürde“ stellt Verbindungen zwischen Artikel 1 des Grundgesetzes, biblischer Anthropologie, Sündenlehre, Erlösung und christlicher Zukunftshoffnung her. Weitere Beiträge informieren über Missionsfeste, die Arbeit der Liebenzeller Mission, Literatur und Medien sowie persönliche Ereignisse aus dem Umfeld der Organisation. Fotografien und konkrete Lebensgeschichten veranschaulichen die Aussagen, wobei Menschen in unterschiedlichen kulturellen, religiösen und sozialen Zusammenhängen dargestellt werden.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in den höheren Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und in der Sekundarstufe II. Es kann in Unterrichtseinheiten zu Menschenwürde, christlichem Menschenbild, Gottebenbildlichkeit, sozialer Gerechtigkeit, Inklusion, Mission, interreligiösem Lernen und globaler Verantwortung eingesetzt werden. Da die Ausgabe umfangreich ist, empfiehlt sich keine vollständige gemeinsame Lektüre. Sinnvoller ist eine gezielte Auswahl einzelner Beiträge, die arbeitsteilig erschlossen und anschließend miteinander verglichen werden. Als Einstieg können die Lernenden spontan den Satz „Ein Mensch ist wertvoll, weil …“ vervollständigen. Die Antworten werden gesammelt und nach Begründungsmustern wie Leistung, Beziehungen, Eigenschaften, gesellschaftlicher Anerkennung, Menschenrechten und religiösem Glauben geordnet. Auf diese Weise werden vorhandene Vorstellungen sichtbar, ohne einzelne Äußerungen vorschnell zu bewerten.

Anschließend kann die Titelseite betrachtet werden. Die Lernenden beschreiben Gestaltung, Bildmotiv, Überschrift und mögliche Zielgruppe. Sie formulieren Vermutungen darüber, welche Vorstellungen von Wert und Würde die Zeitschrift vermitteln möchte. Danach sollte die Herkunft des Mediums geklärt werden. Die Lernenden recherchieren oder entnehmen dem Impressum, wer die Liebenzeller Mission ist, welche Ziele die Organisation verfolgt und aus welcher theologischen Perspektive die Beiträge geschrieben sind. Diese Einordnung ist wichtig, weil es sich nicht um eine neutrale Informationsschrift, sondern um ein Medium einer evangelischen Missionsgesellschaft handelt.

Für eine arbeitsteilige Erschließung können Gruppen jeweils einen Beitrag untersuchen. Eine Gruppe beschäftigt sich mit Kindern mit Behinderung in Zentralasien, eine weitere mit Hautfarbe und sozialem Ansehen in Südostasien, eine andere mit Selbstwert und Arbeit in Papua Neuguinea. Weitere Gruppen untersuchen Bildung und Selbstwert in Malawi, Erfahrungen gesellschaftlicher Abwertung in Deutschland, Erziehung und Selbstwert in Japan oder Alter und Pflegebedürftigkeit im Beitrag „Lebenswert und Menschenwürde“. Jede Gruppe kann zunächst die dargestellte Situation zusammenfassen und anschließend herausarbeiten, wodurch Menschen im jeweiligen Beitrag aufgewertet oder entwertet werden. Danach markieren die Lernenden Aussagen, mit denen Menschenwürde begründet wird, und ordnen diesen passende biblische Texte zu. Besonders geeignet sind Genesis 1,26 bis 27, Psalm 8, Psalm 139, Matthäus 25,31 bis 46, Lukas 10,25 bis 37, Galater 3,28 und 1. Johannes 3,1 bis 2.

Die Ergebnisse lassen sich in einer Vergleichstabelle sichern. Mögliche Kategorien sind Lebenssituation, Ursache der Entwertung, Folgen für die betroffenen Menschen, christliche Begründung der Würde, angebotene Hilfe und offene Fragen. Bei der Präsentation sollten die Lernenden nicht nur den Inhalt wiedergeben, sondern auch prüfen, ob die betroffenen Menschen selbst zu Wort kommen. Dadurch wird sichtbar, dass viele Beiträge aus der Perspektive deutscher Missionierender erzählt werden. Diese Beobachtung eröffnet eine wichtige medienkritische Fragestellung: Wer spricht über wen, wer deutet die Situation und welche Stimmen fehlen?

Der Beitrag „Lebenswert und Menschenwürde“ ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Begründungen menschlicher Würde. Die Lernenden können Aussagen des Grundgesetzes, antike Vorstellungen von Würde und die christliche Lehre von der Gottebenbildlichkeit vergleichen. Dabei sollte herausgearbeitet werden, dass das Grundgesetz die Würde jedem Menschen unabhängig von Leistung, Gesundheit, Alter, Herkunft und gesellschaftlichem Nutzen zuspricht. In einem theologischen Gespräch kann geprüft werden, was die biblische Vorstellung der Gottebenbildlichkeit zu diesem Verständnis beiträgt. Eine besondere Lernchance besteht in der Frage, ob Menschenwürde religiös begründet werden muss oder auch ohne religiösen Glauben verbindlich geschützt werden kann. Geeignet ist hierzu eine strukturierte Diskussion, in der unterschiedliche weltanschauliche Positionen respektvoll vertreten werden.

Für den Bereich ethischer Urteilsbildung können Fallbeispiele entwickelt werden. Die Lernenden beraten etwa über den Ausschluss eines Kindes mit Behinderung, die Abwertung eines Menschen aufgrund seiner Hautfarbe, die Geringschätzung einer pflegebedürftigen Person oder die Beurteilung eines Menschen allein nach seiner Leistung. Sie benennen betroffene Werte, formulieren Handlungsoptionen und begründen eine Entscheidung mit Menschenrechten, Grundgesetz und christlicher Ethik. Abschließend übertragen sie ihre Überlegungen auf Schule und Alltag. Mögliche Fragen lauten: Wo erleben Menschen in unserer Umgebung Anerkennung oder Abwertung? Welche Sprache verletzt Würde? Wie kann eine Gemeinschaft gestaltet werden, in der Verschiedenheit geachtet wird?

Das Medium sollte zugleich einer kritischen Prüfung unterzogen werden. Einzelne Texte enthalten weitreichende Aussagen über Kulturen, Religionen und gesellschaftliche Gruppen. Besonders Aussagen über den Islam, über bestimmte Länder oder über vermeintlich einheitliche kulturelle Wertvorstellungen dürfen nicht unkommentiert übernommen werden. Die Lernenden sollten zwischen persönlicher Erfahrung, theologischer Deutung, überprüfbarer Information und Verallgemeinerung unterscheiden. Dazu können sie ausgewählte Aussagen mit weiteren Quellen vergleichen und prüfen, welche Perspektiven von Einheimischen, Frauen, Menschen mit Behinderung oder Angehörigen anderer Religionen fehlen. Auch die Verbindung von Hilfe und Mission sollte thematisiert werden. Die Lernenden können diskutieren, unter welchen Bedingungen religiös motivierte Hilfe Menschen stärkt und wann Abhängigkeiten, Bevormundung oder ein Machtgefälle entstehen können.

Die Fotografien eignen sich für eine eigenständige Bildanalyse. Die Lernenden beschreiben zunächst nur das Sichtbare und untersuchen danach Bildausschnitt, Perspektive, Bildunterschrift und Wirkung. Anschließend fragen sie, ob die abgebildeten Personen als selbstbestimmte Menschen erscheinen oder vor allem als hilfsbedürftig dargestellt werden. Ebenso ist zu untersuchen, ob die Bilder Würde schützen, Mitgefühl fördern oder stereotype Vorstellungen über Armut und den globalen Süden verstärken. So wird neben religiöser und ethischer Kompetenz auch Medienkompetenz gefördert.

Als Abschluss können die Lernenden einen eigenen kurzen Text, einen Podcastbeitrag, ein Plakat oder einen digitalen Kommentar zum Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ gestalten. Darin sollen sie eine biblische Aussage, einen Aspekt des Grundgesetzes und ein Beispiel aus ihrer Lebenswelt miteinander verbinden. Eine weitere Möglichkeit ist ein Brief an die Redaktion, in dem ein Beitrag gewürdigt und zugleich kritisch befragt wird. Für die Leistungsbewertung eignen sich Kriterien wie sachgerechte Wiedergabe, Unterscheidung von Beschreibung und Bewertung, Verwendung theologischer und ethischer Argumente, Wahrnehmung verschiedener Perspektiven, begründetes Urteil und respektvolle Sprache.


Das Medium eignet sich in besonderer Weise für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in Unterrichtseinheiten zu Menschenwürde, Identität, Selbstwertgefühl, Schöpfung, Ebenbildlichkeit Gottes, Inklusion, sozialer Gerechtigkeit, Vorurteilen, Diskriminierung und christlicher Ethik. Die vielfältigen Länderberichte ermöglichen einen multiperspektivischen Zugang und fördern interkulturelles Lernen. Die Lernenden können arbeitsteilig verschiedene Beiträge analysieren und untersuchen, welche Faktoren Menschen in unterschiedlichen Kulturen wertvoll oder wertlos erscheinen lassen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit den Berichten über Menschen mit Behinderungen in Zentralasien, über Schönheitsideale und gesellschaftliche Werturteile in Südostasien oder über Ausgrenzung und Entwertungserfahrungen in Deutschland. Die Texte bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für biblische Themen wie die Gottesebenbildlichkeit des Menschen, die Zuwendung Jesu zu gesellschaftlich Ausgegrenzten oder die paulinische Vorstellung von der Würde aller Menschen vor Gott. Methodisch eignen sich Gruppenarbeiten, Rolleninterviews, Standbilder, Perspektivwechsel, Fallanalysen, Diskussionen und kreative Schreibaufgaben. Ebenso können die Lernenden eigene Erfahrungen mit Anerkennung, Ausgrenzung und Wertschätzung reflektieren. Die authentischen Lebensgeschichten fördern Empathie, Urteilsfähigkeit und die Fähigkeit, gesellschaftliche Wertmaßstäbe kritisch zu hinterfragen. Durch die Verbindung persönlicher Erfahrungen mit theologischen Perspektiven eröffnet das Material vielfältige Möglichkeiten für einen lebensnahen und herausfordernden Religionsunterricht.

Klartext: „Das Fass muss nicht überlaufen“ (Detlef Krause)

Der einführende Impuls beschäftigt sich mit der Wirkung negativer Nachrichten und gesellschaftlicher Belastungen auf den Menschen. Der Autor plädiert für Dankbarkeit, Hoffnung und Vertrauen auf Gott. Im Unterricht dient der Text als Einstieg in die Frage, wodurch Menschen geprägt werden und wie sie ihre Würde und Hoffnung bewahren können. Die Lernenden analysieren eigene Erfahrungen mit Leistungsdruck, Medien und gesellschaftlichen Erwartungen.


Grundsatzartikel: „Wert und Würde“ (Martin Auch)

Der Leitartikel führt in das Thema ein und fragt, wodurch Menschen ihren Wert erhalten. Anhand der verschiedenen Länderberichte wird deutlich, dass Menschen häufig nach Leistung, Bildung, Herkunft, Aussehen oder sozialem Status beurteilt werden. Im Unterricht entwickeln die Lernenden zunächst eigene Vorstellungen von Menschenwürde und vergleichen diese mit christlichen Perspektiven. Der Beitrag eignet sich hervorragend als Orientierung für die gesamte Unterrichtseinheit.


Zentralasien: „Helfende Liebe ist unschlagbar“

Der Bericht schildert die Arbeit mit Kindern mit Behinderungen in einer Gesellschaft, in der Menschen mit Einschränkungen häufig ausgegrenzt werden. Die Autorinnen und Autoren berichten von einer Förderschule und der Begleitung betroffener Familien. Im Unterricht setzen sich die Lernenden mit Inklusion, Menschenwürde und gesellschaftlicher Ausgrenzung auseinander. Sie analysieren, welche Rolle Anerkennung und Unterstützung für die Entwicklung von Menschen spielen. Die Geschichte eignet sich für Perspektivwechsel und Fallanalysen.


Südostasien: „Werturteile“

Der Beitrag beschreibt gesellschaftliche Schönheitsideale und die starke Bedeutung von Hautfarbe, Bildung und sozialem Status. Dunkle Haut wird häufig als Makel betrachtet. Die Autorin reflektiert diese Erfahrungen aus christlicher Perspektive. Im Unterricht untersuchen die Lernenden Schönheitsideale, Vorurteile und gesellschaftliche Bewertungssysteme. Sie vergleichen die dargestellten Erfahrungen mit heutigen Schönheitsvorstellungen in sozialen Medien und diskutieren die Frage, wodurch Menschen wirklich wertvoll werden.


Papua Neuguinea: „Was macht mich wertvoll?“

Irmgard Schülein berichtet von ihrem Wechsel in eine neue Aufgabe, die gesellschaftlich wenig Anerkennung erfährt. Dabei stellt sie sich die Frage nach dem eigenen Wert. Im Unterricht reflektieren die Lernenden Zusammenhänge zwischen Leistung, Beruf, Anerkennung und Selbstwertgefühl. Sie diskutieren, ob der Wert eines Menschen von seiner Leistung abhängt oder ob Menschen unabhängig davon Würde besitzen. Der Beitrag eignet sich für biografisches Lernen.


Malawi: „Ich bin nicht mehr dumm!“

Die Geschichte von Bitilesi zeigt, wie Lesen und Schreiben das Leben einer älteren Frau verändern. Durch Bildung gewinnt sie Selbstvertrauen und neue Würde. Gleichzeitig entdeckt sie ihren Wert als Kind Gottes. Im Unterricht analysieren die Lernenden die Bedeutung von Bildung für Selbstwert und gesellschaftliche Teilhabe. Die Geschichte eignet sich für Gespräche über Chancengerechtigkeit, Bildung und Menschenwürde.


Burundi: „Wertvoll“

Anhand verschiedener Beispiele zeigen die Autoren, wie Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Alters oder ihrer gesellschaftlichen Stellung bewertet werden. Gleichzeitig berichten sie von Projekten, in denen Menschen neue Wertschätzung erfahren. Im Unterricht untersuchen die Lernenden Mechanismen sozialer Ausgrenzung und überlegen, wie Gemeinschaften zu Orten der Anerkennung werden können. Besonders geeignet ist die Arbeit mit den Begriffen Selbstwert, Neuwert und Nachahmenswert.


Deutschland: „Erkenne den Entwerter in dir!“

Der Beitrag beschreibt Mobbing, Arbeitslosigkeit, Migration und andere Situationen, in denen Menschen entwertet werden. Aaron Köpke fordert dazu auf, eigene Vorurteile und Bewertungsmuster kritisch zu hinterfragen. Im Unterricht analysieren die Lernenden Beispiele von Ausgrenzung und entwickeln Strategien für mehr Wertschätzung im schulischen Alltag. Der Text eignet sich hervorragend für Projekte zur sozialen Verantwortung und zur Prävention von Mobbing.


Japan: „Sein vor Tun und Haben“

In einem Interview beschreibt der Kindergartenleiter Yusuke Imoto die Bedeutung des einzelnen Menschen in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der Wert eines Menschen von seinem Nutzen oder von seinem Sein abhängt. Im Unterricht vergleichen die Lernenden unterschiedliche Menschenbilder und diskutieren den Zusammenhang von Leistung, Erfolg und Würde. Der Beitrag eignet sich besonders für ethische Reflexionen über Leistungsdruck und Selbstwertgefühl.


Deutschland: „Neue Familie mit anderen Werten“

Der Beitrag über interkulturelle Teams zeigt, wie Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen miteinander leben und arbeiten. Im Unterricht reflektieren die Lernenden kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Sie analysieren, welche Werte für gelingende Gemeinschaft notwendig sind und wie Vielfalt bereichernd wirken kann.


Sonderbeitrag: „Lebenswert und Menschenwürde“ (Schwester Johanna Hägele)

Der theologische Grundsatzbeitrag setzt sich mit der Frage auseinander, ob Menschenwürde verdient werden muss oder jedem Menschen von Gott geschenkt ist. Die Autorin entwickelt eine christliche Perspektive auf Menschenwürde und widerspricht leistungsorientierten Vorstellungen menschlichen Wertes. Im Unterricht eignet sich der Text besonders für die Oberstufe. Die Lernenden vergleichen philosophische und christliche Menschenbilder und entwickeln eigene Positionen zur Begründung der Menschenwürde.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Weltweite Gerechtigkeit (Entwicklungsländer, Verschuldung)

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