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m3 Erklärung und mehr

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Diakonie und Caritas

Veröffentlichung:13.12.2025

Das Video stellt die beiden großen kirchlichen Hilfswerke Diakonie und Caritas als Ausdruck gelebter Nächstenliebe vor. Es erklärt ihre jeweiligen kirchlichen Wurzeln, ihre gemeinsamen Ziele und ihre vielfältigen Einsatzfelder. Beschrieben werden konkrete Hilfen für Obdachlose, Kranke, Menschen mit Behinderung, ältere Menschen und Familien in schwierigen Lebenslagen sowie Angebote der Beratung und Seelsorge. Darüber hinaus macht das Medium deutlich, dass Diakonie und Caritas nicht nur lokal, sondern auch weltweit tätig sind und christliche Verantwortung im gesellschaftlichen und globalen Kontext übernehmen.

Das Video stellt die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas vor. Die Diakonie gehört zur evangelischen Kirche, während die Caritas der katholischen Kirche zugeordnet ist. Trotz dieser unterschiedlichen kirchlichen Zugehörigkeit verfolgen beide Organisationen dasselbe Ziel: Sie unterstützen Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Das Video beschreibt ihre Hilfen für Menschen ohne Wohnung, Erkrankte, Menschen mit Behinderungen, Familien, ältere Menschen und Personen, die Beratung oder Seelsorge benötigen. Neben der praktischen Unterstützung wird das Zuhören als wichtige Form der Zuwendung hervorgehoben. Außerdem zeigt das Video, dass Diakonie und Caritas auch international tätig sind und bei Naturkatastrophen sowie durch langfristige Hilfsprojekte Unterstützung leisten. Abschließend werden die Lernenden dazu angeregt, über eigene Möglichkeiten des Helfens nachzudenken.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders im Themenfeld „Christliche Verantwortung“, „Nächstenliebe“ oder „Kirche in der Gesellschaft“. Methodisch bietet sich ein lebensweltlicher Zugang an, indem Schülerinnen und Schüler zunächst sammeln, wo ihnen soziale Hilfsangebote im eigenen Umfeld begegnen. Anschließend kann mithilfe des Mediums herausgearbeitet werden, welche Rolle kirchliche Organisationen dabei spielen. Gruppenarbeit zu einzelnen Arbeitsfeldern (z. B. Obdachlosenhilfe, Pflege, Familienberatung, internationale Hilfe) fördert vertieftes Verständnis. Ein Vergleich zwischen Diakonie und Caritas eignet sich, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und ökumenisches Lernen zu ermöglichen. Diskussionsimpulse wie „Warum engagieren sich Kirchen sozial?“ oder „Ist Nächstenliebe heute noch relevant?“ fördern Urteils- und Handlungskompetenz. So hilft das Medium, den Zusammenhang von christlichem Glauben, sozialem Handeln und gesellschaftlicher Verantwortung anschaulich und kritisch zu erschließen.

Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe, kann aber mit entsprechender Vorbereitung auch in höheren Klassen der Grundschule verwendet werden. Es ermöglicht einen anschaulichen Zugang zum sozialen Auftrag der christlichen Kirchen. Inhaltlich lässt es sich mit Themen wie Nächstenliebe, Menschenwürde, Barmherzigkeit, Verantwortung, Solidarität, Seelsorge und kirchliches Engagement verbinden. Die Lernenden erkennen, dass christlicher Glaube nicht nur aus Gebeten, Gottesdiensten und Glaubensaussagen besteht, sondern sich auch im konkreten Handeln für andere Menschen zeigt.

Vor dem Anschauen können die Logos von Diakonie und Caritas gezeigt werden. Die Lernenden äußern Vermutungen darüber, wo sie diese Zeichen bereits gesehen haben und welche Einrichtungen sie damit verbinden. Mögliche Antworten sind Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Einrichtungen für Menschen ohne Wohnung oder soziale Dienste. Anschließend können die Begriffe evangelisch, katholisch, Wohlfahrtsverband, Beratung und Seelsorge geklärt werden. Ein vorbereitender Arbeitsauftrag könnte lauten: Achtet darauf, worin sich Diakonie und Caritas unterscheiden und welche Gemeinsamkeiten sie besitzen.

Während des Anschauens können die Lernenden eine Tabelle mit den Bereichen Organisation, kirchliche Zugehörigkeit, Zielgruppen, Hilfsangebote und gemeinsames Ziel ausfüllen. Da das Video zahlreiche Tätigkeitsfelder nennt, bietet sich auch eine Aufteilung in Beobachtungsgruppen an. Eine Gruppe achtet auf Hilfen für Menschen ohne Wohnung, eine weitere auf Hilfen bei Krankheit und Behinderung, eine dritte auf Angebote für Familien und ältere Menschen und eine vierte auf Beratung, Seelsorge und internationale Hilfe. Nach dem Video stellen die Gruppen ihre Ergebnisse vor und ergänzen sich gegenseitig.

Eine zentrale Fragestellung lautet: Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Diakonie und Caritas? Die Diakonie gehört zur evangelischen Kirche, die Caritas zur katholischen Kirche. Eine weitere Frage lautet: Was verbindet beide Organisationen? Beide unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen und orientieren sich an der Würde und den Bedürfnissen jedes einzelnen Menschen. Dabei spielt die Religion oder Herkunft der hilfesuchenden Person keine entscheidende Rolle.

Die Frage Welche Formen der Hilfe werden im Video genannt? kann durch eine Sammlung an der Tafel beantwortet werden. Genannt werden Notunterkünfte, Unterstützung bei der Wohnungssuche, Pflege, Beratung, finanzielle Hilfe, Familienhilfe, Begleitung älterer Menschen, mobile Dienste, Seelsorge, humanitäre Nothilfe und langfristige Projekte in anderen Ländern. Die Ergebnisse können anschließend in praktische Hilfe, persönliche Begleitung und internationale Hilfe geordnet werden.

Eine vertiefende Frage lautet: Warum ist Zuhören ebenfalls eine wichtige Form des Helfens? Zuhören vermittelt einem Menschen, dass seine Sorgen ernst genommen werden und dass er nicht allein ist. Gespräche können entlasten, neue Perspektiven eröffnen und Kraft für schwierige Situationen geben. Die Lernenden können dazu Situationen sammeln, in denen ein offenes Ohr hilfreicher sein kann als ein schneller Ratschlag. In Partnerarbeit kann erprobt werden, wie aufmerksames Zuhören gelingt. Dabei sollten Freiwilligkeit, Respekt und der Schutz persönlicher Erfahrungen beachtet werden.

Die Frage Welche christlichen Werte werden in der Arbeit von Diakonie und Caritas sichtbar? führt zur religiösen Vertiefung. Sichtbar werden Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Solidarität, Gerechtigkeit, Verantwortung und die Achtung der Menschenwürde. Als biblischer Bezug eignet sich besonders das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Die Lernenden können vergleichen, welche Gemeinsamkeiten zwischen dem Handeln des Samariters und der Arbeit kirchlicher Hilfsorganisationen bestehen. Beide nehmen die Not eines Menschen wahr, übernehmen Verantwortung und leisten konkrete Hilfe.

Eine weitere Fragestellung lautet: Warum helfen Diakonie und Caritas auch Menschen, die keiner christlichen Kirche angehören? Aus christlicher Sicht besitzt jeder Mensch eine unverlierbare Würde. Hilfe soll deshalb nicht von Herkunft, Religion, Alter oder gesellschaftlicher Stellung abhängig gemacht werden. Diese Aussage kann mit dem Gedanken der Gottesebenbildlichkeit verbunden werden.

Die Frage Warum wird im Video von zwei Teams mit einer Mission gesprochen? greift den Vergleich mit Fußballmannschaften auf. Beide Organisationen besitzen eine eigene Geschichte, eine eigene kirchliche Zugehörigkeit und ein eigenes Erscheinungsbild. Dennoch arbeiten sie für dasselbe grundlegende Ziel, nämlich Menschen in Not zu helfen. Die Lernenden können diskutieren, welche Chancen darin liegen, wenn unterschiedliche Organisationen gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.

Zur Sicherung können die Lernenden einen kurzen Informationstext verfassen, ein Schaubild gestalten oder ein Fallbeispiel bearbeiten. In einem Fallbeispiel könnte eine ältere Person Unterstützung im Alltag benötigen oder eine Familie durch finanzielle Sorgen belastet sein. Die Lernenden überlegen, welche Hilfen sinnvoll wären und an welche Einrichtung sich die betroffene Person wenden könnte. Dabei sollte deutlich werden, dass komplexe Notlagen häufig mehrere Unterstützungsangebote erfordern.

Zum Abschluss eignet sich die persönliche Frage: Was könnte mein eigener kleiner Schritt des Helfens sein? Mögliche Antworten sind einem einsamen Menschen Zeit zu schenken, aufmerksam zuzuhören, neue Lernende in die Gemeinschaft einzubeziehen, bei einer sozialen Aktion mitzuwirken, Lebensmittel zu spenden oder respektvoll auf die Bedürfnisse anderer zu achten. Wichtig ist, die Lernenden nicht moralisch unter Druck zu setzen. Vielmehr sollen sie erkennen, dass verantwortliches Handeln mit kleinen und realistischen Schritten beginnen kann.

Als kreative Weiterführung können die Lernenden eine Beratungsstelle recherchieren, ein Plakat zu einem Arbeitsbereich gestalten, Fragen für ein Gespräch mit einer Fachkraft entwickeln oder eine soziale Aktion planen. Eine abschließende Reflexion kann mit dem Satz beginnen: Für mich bedeutet christliche Nächstenliebe nach diesem Video … Auf diese Weise werden Sachwissen, religiöse Deutung, Urteilsfähigkeit, Empathie und Handlungskompetenz miteinander verbunden.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.4 Gemeinsam Kirche sein. Frühe Kirche und Gemeinde heute.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.3 In Gemeinschaft leben: Das Volk Gottes.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Ich und Wir – Christen leben in Gemeinschaft

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