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Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz

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Demokratiebildung in der Berufsbildenden Schule

Veröffentlichung:16.12.2025

Die umfangreiche Handreichung „Demokratiebildung in der berufsbildenden Schule“ mit 132 Seiten versteht Demokratie als grundlegende Haltung und als Querschnittsaufgabe schulischer Bildung. Sie verbindet theoretische Grundlagen der Demokratiebildung mit einer Vielzahl praxiserprobter Beispiele für den Schulalltag in berufsbildenden Schulen der Sekundarstufe II. Ausgehend von den Werten des Grundgesetzes werden demokratische Kompetenzen, Handlungsfelder und konkrete Umsetzungsformen dargestellt, die Demokratie nicht nur thematisieren, sondern als gelebte Praxis im Unterricht, in der Schulkultur und in außerschulischen Lernorten erfahrbar machen sollen.

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Didaktisch folgt die Handreichung einem ganzheitlichen Demokratieverständnis: Demokratie wird nicht auf politische Verfahren reduziert, sondern als Lebens- und Lernform verstanden, die Verantwortung, Beteiligung, Urteilsfähigkeit und Respekt vor der Würde jedes Menschen einschließt. Diese Perspektive bietet für den katholischen Religionsunterricht besonders fruchtbare Anschlussmöglichkeiten. Zentrale Prinzipien der christlichen Soziallehre – Menschenwürde, Gemeinwohlorientierung, Solidarität und Subsidiarität – korrespondieren eng mit den dargestellten Demokratiekompetenzen.

Die Handreichung gliedert sich in einen theoretischen Teil (Grundlagen, Kompetenzen und Handlungsfelder der Demokratiebildung) und einen umfangreichen Praxisteil mit Projekten aus Unterricht, Schulkultur und Kooperationen mit außerschulischen Partnern. Gerade diese Praxisbeispiele sind für den Religionsunterricht gewinnbringend: Projekte zu Gedenktagen, interreligiösen Begegnungen, Antirassismusarbeit, Menschenrechten oder sozialem Engagement lassen sich unmittelbar mit religiös-ethischen Fragestellungen verknüpfen. Der Religionsunterricht kann hier als Reflexionsraum dienen, in dem demokratisches Handeln ethisch vertieft und im Licht biblischer Traditionen und religiöser Wertvorstellungen gedeutet wird.

Methodisch legt die Handreichung großen Wert auf partizipative, projekt- und handlungsorientierte Lernformen. Klassenrat, Schülervertretung, Planspiele, Begegnungsprojekte oder kreative Ausdrucksformen (Film, Theater, Kunst) fördern demokratische Kompetenzen durch eigenes Tun. Für den katholischen Religionsunterricht bedeutet dies, Demokratiebildung nicht nur kognitiv, sondern performativ zu gestalten: durch dialogische Lernformen, Perspektivenwechsel, Gewissensbildung und die bewusste Unterscheidung zwischen Person und Position. Besonders hervorzuheben ist die klare normativ-ethische Rahmung: Menschenfeindlichkeit, Extremismus und Diskriminierung werden nicht relativiert, sondern konsequent zurückgewiesen, während zugleich die Dialogfähigkeit mit Andersdenkenden eingeübt wird. Damit unterstützt die Handreichung einen Religionsunterricht, der Demokratie als Ausdruck verantworteter Freiheit und gelebter Nächstenliebe erfahrbar macht.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

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13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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16.12.2025

konfessionelle Kooperation ,Interreligiöser Dialog

Anregung

Menschen & Welt ,Religionen

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