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Klett Reli-Ethik-Podcast

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Bethlehemian Rhapsody: ein anderes Weihnachtslied

Veröffentlichung:21.11.2025

Der Beitrag „Bethlehemian Rhapsody: ein anderes Weihnachtslied“ stellt eine ungewöhnliche, kreative und zugleich tiefgehende Möglichkeit vor, mit Schülerinnen und Schülern in das Thema Wundererzählungen und Weihnachtsgeschichte einzusteigen. Ausgehend von der legendären „Bohemian Rhapsody“ der Band Queen verbindet die „Bethlehemian Rhapsody“ musikalische Elemente des Originals mit einer neu geschriebenen, theologisch geprägten Textfassung, die zentrale Motive der biblischen Weihnachtsgeschichten aus Lukas 1–2 und Matthäus 1–2 aufgreift. Die Geschichte von Jesu Geburt, den Hirten, Engeln, dem Stern, den Magiern, Herodes und der Flucht nach Ägypten wird in eine moderne musikalische Form übertragen, die besonders für Jugendliche zugänglich ist. Die Pointe entfaltet sich vor allem im Vergleich beider Stücke – das religiöse Narrativ gewinnt Tiefe, wenn es im Spiegel des popkulturellen Originals betrachtet wird. Der Beitrag macht deutlich, wie Musik über Generationen hinweg Brücken schlagen kann und wie religiöse Themen in kreative Ausdrucksformen eingehen.

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Die Auseinandersetzung mit der „Bethlehemian Rhapsody“ eignet sich hervorragend, um Lernende über einen niedrigschwelligen Zugang an komplexere inhaltliche Themen heranzuführen. Musik – besonders bekannte Pop- oder Rockmusik – bietet einen emotionalen Zugang, spricht Lebensweltbezüge an und erleichtert die Beschäftigung mit abstrakten Inhalten wie Wunder, Glaubensdeutung oder theologischen Grundgedanken. Ein sinnvoller Einstieg ist das Hören der Originalversion von „Bohemian Rhapsody“, idealerweise mit Untertiteln, um auch den rätselhaften und spielerischen Text nachvollziehen zu können. Anschließend kann die „Bethlehemian Rhapsody“ in einer der empfohlenen Video-Versionen vorgestellt werden.

Im Unterricht lassen sich musikalische, inhaltliche und theologische Zugänge eng miteinander verbinden. Durch das Arbeiten mit einer Vergleichstabelle erhalten die Lernenden Struktur, um musikalische Abschnitte, Textbausteine und thematische Schwerpunkte gegenüberzustellen. Das selbstständige Entdecken von biblischen Bezügen – etwa durch das Nachschlagen in Lk 1–2 und Mt 2 – fördert die Bibelkompetenz und zeigt, wie kreativ mit religiösen Texten gearbeitet werden kann.

Besonders wertvoll ist der anschließende theologische Reflexionsprozess: Die wiederkehrende Aussage „This is how God’s love shows“ und die Idee des Wunders laden zum persönlichen Nachdenken, Philosophieren und Formulieren eigener Deutungen ein. Offene Schreibformate wie Satzanfänge, Placemat, Schreibgespräche oder Assoziationscluster ermöglichen verschiedene Zugänge und berücksichtigen unterschiedliche Lerntypen. Darüber hinaus fördert die Beschäftigung mit Adaptionen religiöser Inhalte die Unterscheidung zwischen künstlerischer Freiheit, biblischer Überlieferung und persönlicher Glaubensorientierung. Die Methode eignet sich besonders gut für Klassen ab Jahrgangsstufe 7/8, ist aber mit geeigneter Differenzierung auch früher einsetzbar. Insgesamt bietet der Beitrag reichhaltige Impulse für einen zeitgemäßen, lebensweltorientierten und kreativen Religionsunterricht.

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21.11.2025

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Menschen & Welt ,Bibel & Tradition ,Kirche ,Religionen

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