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Bibelcartoon

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Das Markusevangelium - Kapitel 15

Veröffentlichung:1.11.2024

Das Video behandelt Markus 15 und schildert die Verurteilung, Kreuzigung, den Tod und die Grablegung Jesu. Zu Beginn wird Jesus dem römischen Statthalter Pilatus vorgeführt. Obwohl Pilatus keine Schuld an Jesus findet, gibt er dem Druck der Menschenmenge nach und verurteilt ihn zum Tod. Jesus wird verspottet, misshandelt und gezwungen, sein Kreuz bis nach Golgatha zu tragen. Dort wird er zwischen zwei Verbrechern gekreuzigt. Während viele Menschen ihn verspotten, bittet Jesus selbst am Kreuz um Vergebung für seine Feinde. Einer der gekreuzigten Verbrecher erkennt Jesu Unschuld und vertraut sich ihm an. Nach mehreren Stunden stirbt Jesus am Kreuz. Ein römischer Hauptmann erkennt in diesem Augenblick, dass Jesus wirklich Gottes Sohn ist. Abschließend wird Jesus von seinen Freunden in ein Felsengrab gelegt. Das Video verbindet die Berichte der Evangelien zu einer gut verständlichen Darstellung der Passionsgeschichte.

Markus 15 schildert eindrücklich die letzten Stunden Jesu: Sein Prozess vor Pilatus, die Entscheidung, Barabbas freizulassen, die Übergabe Jesu zur Kreuzigung, die Misshandlungen und Spott, die Kreuzigung selbst sowie sein Tod und schließlich die Grablegung.

Diese Erzählung zeigt Jesu Leiden und Tod als zentrales Ereignis des christlichen Glaubens und eröffnet zugleich Raum für tiefe Fragen nach Schuld, Gerechtigkeit und göttlicher Liebe.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Grundschule sowie in der Sekundarstufe. Markus 15 gehört zu den bedeutendsten Texten des Neuen Testaments und bildet den Höhepunkt der Passionsgeschichte. Die Erzählung eröffnet den Lernenden einen Zugang zu den zentralen Aussagen des christlichen Glaubens über Leiden, Schuld, Vergebung, Hoffnung und Erlösung.

Vor der Betrachtung des Videos sollte deutlich gemacht werden, dass die Kreuzigung Jesu ein historisches Ereignis ist, das für Christinnen und Christen zugleich eine tiefgehende religiöse Bedeutung besitzt. Die Lernenden können zunächst ihre Vorstellungen vom Kreuz sammeln und darüber sprechen, weshalb dieses Zeichen weltweit zum Symbol des christlichen Glaubens geworden ist.

Die Gerichtsverhandlung vor Pilatus bietet Anlass, über Gerechtigkeit, Verantwortung und den Einfluss von Gruppendruck nachzudenken. Gemeinsam kann erarbeitet werden, weshalb Pilatus Jesus trotz seiner Überzeugung verurteilt und welche Folgen entstehen, wenn Menschen gegen ihr eigenes Gewissen handeln. Dabei lassen sich Bezüge zu Situationen aus dem Alltag der Lernenden herstellen, in denen Mut und Zivilcourage gefragt sind.

Die Kreuzigung Jesu sollte sensibel behandelt werden. Dabei steht nicht die Darstellung von Gewalt im Mittelpunkt, sondern die Haltung Jesu. Trotz Spott, Leid und Ungerechtigkeit verzichtet Jesus auf Rache und bittet sogar für seine Gegner um Vergebung. Diese außergewöhnliche Reaktion eröffnet Gespräche über Feindesliebe, Versöhnung und den schwierigen Weg des Vergebens.

Die Begegnung mit dem reuigen Verbrecher verdeutlicht, dass Gottes Barmherzigkeit jedem Menschen offensteht. Die Lernenden können darüber nachdenken, weshalb Hoffnung selbst in aussichtslos erscheinenden Situationen möglich bleibt und welche Bedeutung Vergebung im eigenen Leben besitzt.

Auch der Hauptmann unter dem Kreuz bietet einen wichtigen Gesprächsanlass. Obwohl er nicht zu den Jüngern gehört, erkennt er im Sterben Jesu dessen besondere Bedeutung. Dadurch wird deutlich, dass Glauben manchmal gerade in schwierigen Erfahrungen entsteht.

Methodisch eignet sich das Video für eine ruhige und schrittweise Erarbeitung. Einzelne Szenen können mit Bildern oder Standbildern betrachtet und gemeinsam erschlossen werden. Rollenspiele oder Perspektivwechsel ermöglichen es den Lernenden, sich in die Gedanken verschiedener Personen hineinzuversetzen. Ebenso können Briefe oder Tagebucheinträge aus der Sicht von Maria, Petrus, dem Hauptmann oder einem der beiden Verbrecher verfasst werden. Eine Gesprächsrunde über die Bedeutung von Vergebung, Mitgefühl und Hoffnung kann den Abschluss der Unterrichtseinheit bilden. Besonders wichtig ist es, den Zusammenhang zwischen Kreuzigung und Auferstehung hervorzuheben, damit die Passionsgeschichte nicht als Geschichte der Hoffnungslosigkeit endet, sondern auf das Ostergeschehen hinweist.


Fragestellungen zum Video mit Antworten


Warum wird Jesus vor Pilatus gebracht?

Die religiösen Führer wollen erreichen, dass Jesus von der römischen Regierung zum Tod verurteilt wird.


Warum verurteilt Pilatus Jesus, obwohl er ihn für unschuldig hält?

Pilatus gibt dem Druck der Menschenmenge nach und möchte einen Aufstand verhindern.


Warum muss Jesus sein Kreuz selbst tragen?

Dies gehörte zur römischen Hinrichtungspraxis und verdeutlicht den schweren Leidensweg Jesu.


Warum wird Jesus gekreuzigt?

Die Kreuzigung war die schwerste Strafe der Römer. Nach christlichem Glauben nimmt Jesus das Leiden auf sich, um den Menschen Gottes Liebe und Versöhnung zu schenken.


Warum bittet Jesus für seine Feinde um Vergebung?

Jesus lebt seine Botschaft der Feindesliebe bis zuletzt und zeigt, dass Vergebung stärker ist als Hass und Gewalt.


Warum spricht Jesus mit dem Verbrecher am Kreuz?

Jesus macht deutlich, dass Gottes Barmherzigkeit jedem Menschen offensteht, der ihm vertraut.


Warum erkennt der römische Hauptmann Jesus als Gottes Sohn?

Der Hauptmann erlebt Jesu Sterben und erkennt darin eine außergewöhnliche Größe und Gottes Gegenwart.


Warum wird Jesus in ein Felsengrab gelegt?

Freunde Jesu sorgen für eine würdevolle Bestattung und bereiten damit den Übergang zur Ostergeschichte vor.


Welche Bedeutung hat der Tod Jesu für den christlichen Glauben?

Christinnen und Christen glauben, dass Jesus durch seinen Tod Gottes Liebe sichtbar macht und den Menschen Versöhnung und neues Leben eröffnet.


Welche zentrale Botschaft vermittelt Markus 15?

Markus zeigt, dass Jesus auch im Leiden seinem Auftrag treu bleibt. Sein Tod ist kein Ende der Hoffnung, sondern bereitet den Weg zur Auferstehung und zur Osterbotschaft.

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