Didaktisch eignet sich das Medium besonders für die Sekundarstufe I und II, da es zentrale Fragen der Missionsgeschichte, der Inkulturation des Glaubens und der Bedeutung von Sprache in religiösen Traditionen anschaulich vermittelt. Methodisch kann es im Unterricht vielfältig eingesetzt werden: Als Einstieg bietet sich die Frage nach der Bedeutung von Sprache und Schrift für Kultur und Religion an. Im Hauptteil kann das Video Grundlage für eine arbeitsteilige Gruppenarbeit sein, bei der die Schüler:innen Aspekte wie „Mission und Politik“, „Sprache und Schrift“, „Kulturelle Identität“ oder „Kirchenspaltung zwischen Rom und Byzanz“ erarbeiten und präsentieren. Ein anschließendes Plenumsgespräch eröffnet den Raum für aktuelle Bezüge: Wie kann christlicher Glaube heute in verschiedene Kulturen übersetzt werden? Welche Chancen und Probleme entstehen dabei? Zum Abschluss bietet sich eine kreative Aufgabe an, etwa das Gestalten einer „neuen Schrift“ für eine fiktive Kultur oder das Verfassen eines kurzen Missionierungsplans in heutiger Sprache. So wird der Transfer zur eigenen Lebenswelt angeregt.