Didaktisch eröffnet die Einheit vielfältige Zugänge, die für inklusive Lerngruppen besonders geeignet sind. Die Spiegelarbeit oder das Ritual „Heute bin ich …“ fördern die Selbst- und Fremdwahrnehmung, während die sinnlich erfahrbare Schöpfungserzählung allen einen Zugang zur biblischen Botschaft ermöglicht – unabhängig von kognitiven oder sprachlichen Fähigkeiten. Das basal-perzeptive Vorgehen erlaubt es, über Somatik, Rhythmus, Berührung oder ästhetische Ausdrucksformen die eigene Einzigartigkeit bewusst wahrzunehmen. So wird das christliche Menschenbild nicht nur kognitiv vermittelt, sondern leiblich erfahrbar: Jeder Mensch ist „Gold wert“. Lehrkräfte können mit dieser Einheit den Jugendlichen Räume eröffnen, in denen sie positive Selbstbilder entwickeln und zugleich die Würde und Schönheit jedes anderen Menschen anerkennen lernen. Gerade in Zeiten, in denen Schönheitsideale über soziale Medien großen Druck ausüben, bietet die Arbeit mit diesem Material eine entlastende und heilsame Gegenbotschaft.