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ERF Jess – Talkwerk

ERF Jess – Talkwerk

Glaube ist der Auslöser für alles Schlechte in der Welt.

Streng gläubiger Atheist wagt Gebet

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Video erzählt die persönliche Glaubensgeschichte eines Mannes, der sich früher als überzeugten Atheisten verstand und Religion grundsätzlich ablehnte. Er war überzeugt, dass religiöser Glaube Ausdruck mangelnder Vernunft sei und betrachtete sich selbst als aufgeklärten Freidenker. Durch die Begegnung mit seinem christlichen Ausbilder Frank begann jedoch ein intensiver Dialog über grundlegende Fragen des Lebens, der Wissenschaft und des Glaubens. Aus anfänglich rein intellektuellen Diskussionen entwickelte sich eine persönliche Auseinandersetzung mit der Bibel, dem Gebet und dem christlichen Glauben. Der Erzähler beschreibt, wie sich sein Denken schrittweise veränderte und persönliche Erfahrungen seinen Glaubensweg vertieften. Heute arbeitet er als Evangelist und sucht bewusst den Dialog mit Menschen, die dem christlichen Glauben kritisch gegenüberstehen. Besonders wichtig ist ihm dabei, den Glauben verständlich, argumentativ und respektvoll zu vermitteln. Das Video macht deutlich, dass Glaubenswege sowohl durch Nachdenken als auch durch persönliche Erfahrungen geprägt sein können.

Diese Videoreihe zeigt, wie Menschen ohne Sinn und Hoffnung im Leben eine persönliche Beziehung zu Gott aufbauen.

Er bezeichnet sich selbst als streng gläubigen Atheisten. Religion hält er für Menschenverdummung. Für Jan Brechlin ist Glaube etwas für Idioten. Dass ausgerechnet sein Ausbilder ein Christ ist, stört ihn daher gewaltig. Immer wieder entlädt er seinen Hass auf Religion bei seinem Vorgesetzten und versucht ihn mit Fragen zur Bibel aufs Glatteis zu führen. Doch statt sich verunsichern zu lassen, liefert sein Ausbilder ihm Antworten, die Jan Brechlin zum Nachdenken anregen. Der überzeugte Atheist wagt schließlich ein Gebet und wird von seinen Gefühlen völlig überwältigt.


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Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu den Themen Atheismus, Glaube und Vernunft, Gottesbilder, Dialog zwischen Glaubenden und Nichtglaubenden, Glaubensentwicklung sowie Mission und Zeugnis. Die persönliche Biografie des Erzählers eröffnet Lernenden einen lebensnahen Zugang zu der Frage, weshalb Menschen ihre Überzeugungen verändern und welche Rolle Gespräche, Erfahrungen und Argumente dabei spielen können.

Vor dem Ansehen können Lernende ihre Vorstellungen über Atheismus und christlichen Glauben sammeln. Dabei können Begriffe wie Vernunft, Wissenschaft, Religion, Zweifel, Glaube und Überzeugung auf Karten notiert und anschließend geordnet werden. Ebenso bietet sich ein Gespräch darüber an, welche Vorurteile Glaubende und Nichtglaubende möglicherweise voneinander haben.

Während des Videos können Lernende die wichtigsten Stationen der Glaubensentwicklung festhalten. Dazu gehören seine atheistische Überzeugung, die Begegnung mit seinem christlichen Ausbilder, die zahlreichen Gespräche über Glaubensfragen, die Auseinandersetzung mit der Bibel, erste Gebete, persönliche Erfahrungen sowie seine spätere Tätigkeit als Evangelist. Eine Zeitleiste oder ein Lernplakat unterstützt die anschließende Auswertung.

Nach dem Ansehen eignet sich das Video hervorragend für eine Diskussion über die Frage, ob Glaube und Vernunft Gegensätze sein müssen. Dabei kann herausgearbeitet werden, dass der Erzähler den christlichen Glauben nicht als Verzicht auf kritisches Denken versteht, sondern als eine Verbindung von rationalem Nachdenken und persönlicher Erfahrung. Ebenso kann thematisiert werden, welche Bedeutung Gespräche und gegenseitiger Respekt für den Austausch unterschiedlicher Weltanschauungen besitzen.

Methodisch bietet sich eine Gruppenarbeit an. Eine Gruppe untersucht die Vorurteile des Erzählers gegenüber Religion und deren Veränderung. Eine weitere Gruppe arbeitet heraus, welche Rolle der Ausbilder Frank für den Glaubensweg spielte. Eine dritte Gruppe analysiert die Bedeutung von Gebet und persönlichen Erfahrungen. Eine vierte Gruppe setzt sich mit der Frage auseinander, wie Mission heute verstanden werden kann und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus ergeben.

Das Video eignet sich außerdem für eine Debatte über die Beziehung zwischen Wissenschaft und Religion oder über die Frage, wie Menschen zu tragfähigen Überzeugungen gelangen. Ebenso können Lernende darüber reflektieren, weshalb respektvolle Gespräche zwischen Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen wichtig sind. Das Medium fördert die Urteilskompetenz, die Dialogfähigkeit sowie die Fähigkeit, unterschiedliche religiöse und weltanschauliche Positionen differenziert wahrzunehmen und zu beurteilen.


Fragestellungen zum Video mit Antworten


Wie dachte der Erzähler früher über Religion und den christlichen Glauben?

Er war überzeugter Atheist und hielt religiösen Glauben für unvernünftig und Ausdruck mangelnden kritischen Denkens.


Welche Rolle spielte sein Ausbilder Frank?

Frank war der erste Christ, dem der Erzähler begegnete, der seinen Glauben nachvollziehbar erklären und auf kritische Fragen eingehen konnte.


Welche Themen bestimmten die Gespräche zwischen beiden?

Sie diskutierten über die Existenz Gottes, den Ursprung des Universums, Wissenschaft, Vernunft, Bibel und grundlegende Lebensfragen.


Wie begann sich seine Einstellung zum Glauben zu verändern?

Zunächst überzeugten ihn sachliche Gespräche und Argumente. Später kamen persönliche Erfahrungen mit Gebet und biblischen Texten hinzu.


Welche Bedeutung hatte das Gebet für seinen Glaubensweg?

Er begann zunächst aus Neugier zu beten und machte dabei persönliche Erfahrungen, die seinen Glauben vertieften.


Warum bezeichnet er sich heute als Missionar?

Er möchte Menschen respektvoll zum Nachdenken über den christlichen Glauben anregen und den Dialog mit Andersdenkenden suchen.


Wo begegnet er Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen?

Unter anderem auf Musikfestivals, bei Vorträgen und in persönlichen Gesprächen.


Wie versteht der Erzähler den Auftrag von Mission heute?

Mission bedeutet für ihn keine Bevormundung, sondern ein freiwilliges Gesprächsangebot, das zum Nachdenken einlädt.


Was ist für ihn das eigentliche Ziel des christlichen Glaubens?

Er versteht Christsein als Weg zurück zu einer gelingenden Beziehung zu Gott, zu den Mitmenschen, zur Schöpfung und zu sich selbst.


Welche zentrale Botschaft vermittelt das Video?

Der christliche Glaube kann das Ergebnis eines langen Suchprozesses sein, bei dem Vernunft, persönliche Erfahrungen und offene Gespräche zusammenwirken.

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