Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht, den Ethikunterricht und den Sachunterricht ab der Grundschule sowie für die Sekundarstufe I. Die Lernenden setzen sich mit den Ursachen von Vorurteilen, Ausgrenzung und Diskriminierung auseinander und reflektieren, wie Offenheit, Mitgefühl und Zivilcourage zu einem gelingenden Zusammenleben beitragen können. Methodisch bietet der Film zahlreiche Möglichkeiten für Filmanalyse, Gesprächskreise, Partner und Gruppenarbeit, Rollenspiele, Perspektivwechsel sowie kreatives Schreiben und Bildgestaltung. Ebenso lassen sich biblische Erzählungen über Nächstenliebe, Gastfreundschaft und den barmherzigen Samariter einbeziehen, um christliche Werte mit den Erfahrungen der Filmfiguren zu verbinden. Die Arbeit mit dem Film fördert Empathie, Toleranz und interkulturelle Kompetenz. Gleichzeitig werden die Lernenden dazu angeregt, eigene Vorurteile kritisch zu hinterfragen und Möglichkeiten für ein respektvolles und friedliches Miteinander zu entwickeln.
Der 14-minütige Kurzfilm bietet vielfältige Zugänge für den Religions-, Ethik- und Gesellschaftskundeunterricht ab Klasse 8. Zentral sind Themen wie Eltern-Kind-Beziehung, Migration, Integration, Diskriminierung, Alltagsrassismus, Vertrauen und die Suche nach Zugehörigkeit. Der Film eignet sich besonders zur Förderung von Empathie und Perspektivenübernahme. Inhaltlich folgt der Film dem Tag von Kati, die sich heimlich in den Lieferwagen ihres Vaters schmuggelt. Während der gemeinsamen Tour vertieft sich ihre Beziehung, bis eine Situation von Rassismus ihr Vertrauen erschüttert. Der Film bietet zahlreiche Ansatzpunkte für biografisches Schreiben, Standbildanalysen, Rollenspiele, Perspektivwechsel sowie vertiefende Gespräche über Gerechtigkeit, gesellschaftliche Machtverhältnisse und Migrationserfahrungen. Das umfangreiche Begleitmaterial enthält acht Arbeitsblätter, darunter filmsprachliche Analysen, Perspektivübernahme, Begriffsrecherche zu Rassismusformen, Interpretationshilfen und kreative Aufgaben. Die metaphorische Bedeutung des Filmtitels (Libelle als Symbol für Nähe und Vertrauen) kann religionspädagogisch mit Symbolen wie Schutzengel, Begleiter oder Hoffnung verknüpft werden. Im Rahmen eines schülerorientierten Unterrichts können interaktive Methoden wie Lerntagebuch, szenisches Spiel oder das Gestalten eigener Kurzfilme eingebunden werden.