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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film 'Augen zu'

Veröffentlichung:19.5.2025

Die Arbeitshilfe zum Dokumentarfilm „Augen zu und durch – Warum ich alles anders sehe“ erzählt die beeindruckende Lebensgeschichte von Saliya Kahawatte. Als Jugendlicher verliert er durch eine schwere Augenerkrankung den größten Teil seines Sehvermögens. Trotz der Diagnose entscheidet er sich gegen den Besuch einer Blindenschule und verfolgt entschlossen seinen Traum von einer Ausbildung im Hotelgewerbe. Über viele Jahre verheimlicht er seine Sehbehinderung und entwickelt außergewöhnliche Strategien, um seinen Alltag zu bewältigen. Erst als die Belastung zu groß wird, offenbart er seine Blindheit. Heute setzt er seine Erfahrungen als Coach und Motivationsredner ein und ermutigt andere Menschen, Herausforderungen anzunehmen. Die Arbeitshilfe ergänzt den Film durch Hintergrundinformationen zu Sehbehinderung, Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe sowie durch theologische Impulse, Bibelstellen zur Blindheit in den Evangelien und vielfältige Arbeitsmaterialien für den Unterricht.

Das Begleitmaterial zum Kurzfilm 'Augen zu' (Deutschland 2002, Regie: Lisa Hasenhütl) thematisiert auf poetische Weise das Sterben, Erinnern und Loslassen. Der Film erzählt von einem alten Mann, der sich auf seinen Tod vorbereitet, begleitet von inneren Bildern und der Rückschau auf ein gelebtes Leben.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht, den Ethikunterricht und die inklusive Bildungsarbeit ab der Sekundarstufe I. Die Lernenden setzen sich mit Fragen nach Menschenwürde, Identität, Selbstvertrauen, Ausgrenzung und Inklusion auseinander. Der Film eröffnet Gespräche über den Umgang mit Behinderung, Vorurteilen und gesellschaftlichen Erwartungen sowie über persönliche Stärken und Grenzen. Methodisch bietet sich eine Kombination aus Filmanalyse, Partner und Gruppenarbeit, biografischem Lernen, Perspektivwechsel, Rollenspiel und kreativen Schreibaufgaben an. Die theologischen Materialien ermöglichen einen Vergleich zwischen den Heilungsgeschichten der Evangelien und heutigen Vorstellungen von Behinderung, Teilhabe und menschlicher Würde. Ebenso können die Lernenden diskutieren, welche Bedeutung Ehrlichkeit, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung für ein gelingendes Zusammenleben besitzen. Das Medium fördert Empathie, stärkt die Sensibilität für unterschiedliche Lebenssituationen und regt dazu an, eigene Vorurteile kritisch zu hinterfragen.

Der Film eignet sich für den Einsatz in der Oberstufe (ab Klasse 10) im Religions- und Ethikunterricht sowie in der Erwachsenenbildung. Thematische Schwerpunkte: Sterben, Tod, Erinnern, Vergänglichkeit, Loslassen, Sinn des Lebens, Auferstehungshoffnung, Lebensrückblick. Der Film bietet einen meditativen Zugang zu existenziellen Themen durch seine ruhige Bildsprache, symbolische Elemente und das Fehlen von Dialogen. Didaktisch eignet sich die Arbeit mit Symbolanalyse (z. B. Licht, Wasser, Fenster), meditativen Schreibimpulsen, Bildbetrachtung, Tagebucharbeit und kreativer Auseinandersetzung (z. B. Brief an einen Verstorbenen). Auch interreligiöse Perspektiven auf Tod und Jenseits können eingebunden werden. Die Beschäftigung mit Erinnerungskultur und biografischer Rückschau eröffnet persönliche Reflexionsräume. Der Film fördert Achtsamkeit, Empathie und die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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