Das Medium zum 7. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A behandelt das Evangelium Mt 5,38 bis 48 aus der Bergpredigt. Es umfasst ein kindgerechtes Ausmalbild, den Bibeltext, eine Fassung in Leichter Sprache sowie erläuternde Texte für Kinder und Erwachsene. Im Mittelpunkt stehen die Worte Jesu zur Feindesliebe und zum Verzicht auf Vergeltung. Jesus fordert dazu auf, nicht mit Rache oder Gewalt zu reagieren, sondern anderen mit Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung zu begegnen. Er lädt seine Jüngerinnen und Jünger dazu ein, Gottes Liebe zum Vorbild zu nehmen, denn Gott lässt seine Sonne über guten und bösen Menschen aufgehen. Das Medium verdeutlicht, dass christliches Handeln von Mitgefühl, Versöhnung und Nächstenliebe geprägt ist und auch in schwierigen Situationen Frieden schaffen kann. (erzbistum-koeln.de)
Diese Anregung stellt biblische Texte in leicht verständlicher Sprache zur Verfügung. Zudem können die Bilder gedruckt und ausgemalt werden. Dazu wird Bild mit Linksklick vergrößert nd dann als PDF gespeichert. Mit Rechtsklick zu speichern erzeugt ein PNG mit wesentlich geringerer Bildqualität.
Auf ru-digital wird eine Unterrichtsstunde zu diesem Material mit demselben Titel aber einem blau umrandeten Logo angeboten.
Jesus lehrt in der Bergpredigt, dass das Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ nicht dem göttlichen Denken entspricht. Während Menschen oft dazu neigen, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, fordert Jesus eine radikale Liebe – sogar gegenüber Feinden. Er ruft dazu auf, nicht zurückzuschlagen, großzügig zu geben und für seine Feinde zu beten.
Gott behandelt alle Menschen gleich – Gute wie Böse –, indem er Sonne und Regen für alle schenkt. Diese Haltung der Liebe sollen seine Nachfolger nachahmen. Dabei geht es nicht um moralische Anstrengung, sondern um eine innere Haltung, die aus der Beziehung zu Gott erwächst. Wer sich von Gottes Liebe durchdringen lässt, verändert sich und lebt in der Weite eines liebenden Herzens.
Diese Botschaft fordert heraus, zeigt aber auch einen Weg zu einem besseren, friedvolleren Leben – jenseits von Vergeltung, hin zu göttlicher Vollkommenheit.