Das Video beschäftigt sich mit der kolonialen Vergangenheit Belgiens und den Verbrechen im Kongo unter der Herrschaft von König Leopold II. Ausgehend von einem allgemeinen Bild Belgiens führt das Medium Schritt für Schritt in die Geschichte des sogenannten Kongofreistaates ein und zeigt, wie das riesige Gebiet Ende des 19. Jahrhunderts zum Privatbesitz des belgischen Königs wurde. Anschaulich werden die wirtschaftlichen Interessen am Kautschukhandel, die systematische Ausbeutung der Bevölkerung, Zwangsarbeit, Gewalt, Verstümmelungen und millionenfaches Leid dargestellt. Gleichzeitig erklärt das Video die Berliner Kongokonferenz, die Rolle europäischer Kolonialmächte sowie den Widerstand von Journalistinnen und Journalisten gegen die Verbrechen. Abschließend wird die bis heute andauernde Debatte über Erinnerungskultur, historische Verantwortung und den Umgang Belgiens mit seiner kolonialen Vergangenheit aufgegriffen. Das Medium verbindet historische Ereignisse mit aktuellen Fragen nach Menschenrechten, Verantwortung und Gerechtigkeit und macht deutlich, wie koloniale Strukturen bis in die Gegenwart nachwirken.
Belgien ist ein kleines Land, das vor allen mit positiven Dingen verbunden wird. Allerdings hat das Land eine Vergangenheit, die so dunkel ist, dass bis heute kaum darüber gesprochen wird. Es geht um Millionen Tote - und eine Terrorherrschaft, die bis heute nachwirkt. Mehr dazu, und zur nur langsam anlaufenden Aufarbeitung, erfahrt ihr in diesem Video. Das Video bespricht die extrem brutale Handlungen Belgiens im Kongo.