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Südwind

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Humans for Sale

Menschenhandel gestern und heute

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtsreihe "Humans for Sale" mit 21 Seiten thematisiert Sklavenhandel in der Antike, im Mittelalter sowie im Islam und aktuell.

Das Material behandelt das Thema Menschenhandel und moderne Sklaverei aus historischer, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive. Es führt die Lernenden von der Geschichte der Sklaverei in der Antike über den transatlantischen Sklavenhandel bis zu den heutigen Formen der Ausbeutung. Dabei werden die völkerrechtliche Definition des Menschenhandels, die Problematik statistischer Erhebungen sowie die Unterschiede zwischen Menschenhandel, Menschenschmuggel und Sklaverei erläutert. Im Mittelpunkt stehen die modernen Erscheinungsformen wie Zwangsarbeit, sexuelle Ausbeutung, Organhandel und der Einsatz von Kindersoldaten. Das Material enthält zahlreiche Hintergrundinformationen, Arbeitsblätter, Quellen, Bilder, Comics und Diskussionsanregungen sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen Menschenhandel. Dadurch verbindet es historische Bildung mit Menschenrechtsbildung und globalem Lernen und macht deutlich, dass Menschenhandel auch heute eine weltweite Herausforderung darstellt.

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Das Material eignet sich hervorragend für einen kompetenzorientierten Religionsunterricht ab der Sekundarstufe und lässt sich mit den Themen Menschenwürde, Nächstenliebe, Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenrechte und christliche Verantwortung verbinden. Die Lernenden können zunächst ihre Vorstellungen von Freiheit und Ausbeutung sammeln und anschließend anhand der Materialien die Definitionen von Menschenhandel und moderner Sklaverei erarbeiten. Die historischen Texte ermöglichen eine Einordnung der Entwicklung von Sklaverei bis in die Gegenwart und fördern historisches Urteilsvermögen. Besonders gewinnbringend sind Stationenlernen, Gruppenpuzzle oder Expertengruppen zu den verschiedenen Formen des Menschenhandels. Die im Material enthaltenen Fotos und Comics bieten emotionale Zugänge, ohne einzelne Schicksale zu sensationalisieren, und fördern Empathie sowie Perspektivwechsel. Im Religionsunterricht können biblische Bezüge wie die Gottebenbildlichkeit des Menschen, das Doppelgebot der Liebe, die Goldene Regel oder der Einsatz Jesu für Benachteiligte einbezogen werden. Ebenso bieten sich Vergleiche mit den Menschenrechten sowie Diskussionen über Verantwortung im eigenen Konsumverhalten an, etwa beim Kauf fair gehandelter Produkte oder beim bewussten Umgang mit globalen Lieferketten. Abschließend können die Lernenden eigene Handlungsmöglichkeiten entwickeln, Informationskampagnen gestalten oder Projekte zu fairem Handel und Menschenrechten planen. Dadurch verbindet das Material Wissensvermittlung mit ethischer Urteilsbildung und motiviert zu verantwortungsbewusstem Handeln.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Widerstehe den Anfängen: Wo werden heute Menschenrechte verletzt?

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