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Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Steckbriefe der Weltreligionen

Veröffentlichung:1.1.2024

Der Text führt Kinder anhand lebensnaher Erzählungen in die fünf Weltreligionen Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus ein. Die Religionen werden jeweils aus der Perspektive eines Kindes vorgestellt, das von seinem Alltag, religiösen Festen, Gebeten, heiligen Orten und wichtigen Glaubensvorstellungen berichtet. So lernen die Zuschauerinnen und Zuschauer die Erstkommunion im Christentum, die Pilgerfahrt nach Mekka im Islam, den Schabbat im Judentum, das Leben im buddhistischen Kloster sowie die Verehrung Ganeshas im Hinduismus kennen. Die kindgerechten Geschichten vermitteln zentrale religiöse Inhalte auf anschauliche Weise und zeigen zugleich, wie Religion den Alltag von Kindern in unterschiedlichen Kulturen prägt.

Die Texte beschreiben verschiedene religiöse Traditionen und Praktiken von Kindern aus verschiedenen Glaubensrichtungen: Judentum, Islam, Christentum, Buddhismus, Hinduismus.

Zusammenfassung der fünf Texte zu den Religionen:

Christentum: Theresa aus Ulm bereitet sich auf ihre Erstkommunion vor. Sie besucht regelmäßig die Kirche und nimmt an Kommunionstunden teil, um mehr über den Glauben zu lernen. Sie glaubt an Jesus Christus als den Sohn Gottes und feiert wichtige Feste wie Weihnachten, bei denen sie oft im Krippenspiel mitwirkt.

Islam: Bejan, ebenfalls aus Ulm, ist sieben Jahre alt und Muslim. Er war bereits auf einer Pilgerfahrt nach Mekka und trägt dort das traditionelle weiße Gewand. Bejan lernt den Koran lesen und schreiben und geht regelmäßig mit seiner Familie in die Moschee, wo sein Vater als Imam tätig ist. Für Muslime ist das Gebet ein zentraler Bestandteil des täglichen Lebens.

Judentum: Adi aus Tel Aviv beschreibt seine jüdische Familie, die den Schabbat feiert und regelmäßig in die Synagoge geht. Er erzählt von Festen wie Purim und Pessach, die wichtige Ereignisse im jüdischen Kalender sind. Adi kann bereits das hebräische Alphabet lesen und führt die Menora als Symbol seiner Religion an.

Buddhismus: Anon aus Thailand teilt seine Erfahrungen als junger Mönch im Kloster. Er trägt die traditionelle orangefarbene Mönchskleidung und lebt nach den buddhistischen Lehren, einschließlich des Mönchslebens mit täglichen Gebeten und der Sammlung von Almosen. Buddhisten glauben an Wiedergeburt und betonen Respekt vor allen Lebewesen.

Hinduismus: Krunal aus Indien erzählt von seinem Leben als Hindu in Maharashtra. Er glaubt an die Wiedergeburt und verehrt Ganesha, den Gott mit Elefantenkopf, in einem Altar zu Hause. Krunal und seine Familie beten regelmäßig zu den Göttern und besuchen Tempel, um ihre Verehrung auszudrücken. Sie feiern auch festliche Anlässe wie das Ganesha-Fest.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule sowie der Sekundarstufe I im Themenfeld Weltreligionen und interreligiöses Lernen. Durch die Ich Perspektive der erzählenden Kinder erhalten die Lernenden einen persönlichen Zugang zu religiösen Traditionen und Lebensweisen. Als Einstieg können die Lernenden Vermutungen darüber äußern, welche Religionen sie bereits kennen und welche religiösen Feste oder Symbole ihnen begegnet sind. Während der Rezeption bietet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit an, bei der jede Gruppe eine Religion untersucht und zentrale Merkmale herausarbeitet. Die Ergebnisse können anschließend in Form von Steckbriefen, Plakaten oder einer vergleichenden Übersicht präsentiert werden. Besonders gewinnbringend ist die Perspektive des Lernens von Religionen, da nicht allein Fakten vermittelt werden, sondern religiöse Praxis aus der Sicht von Kindern erfahrbar wird. Weiterführend können Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen erarbeitet werden, etwa hinsichtlich heiliger Schriften, Gebetsformen, Feste, Gottesvorstellungen oder ethischer Grundhaltungen. Kreative Aufgaben wie das Gestalten eines interreligiösen Kalenders, das Verfassen eigener religiöser Kindergeschichten oder Rollenspiele zu religiösen Festen fördern die vertiefte Auseinandersetzung. Das Medium leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Toleranz, Perspektivübernahme und interreligiöser Dialogfähigkeit und unterstützt die Lernenden dabei, religiöse Vielfalt als Bereicherung wahrzunehmen.

Hessen

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Andere Religionen (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.2 Religiöses Leben an unserem Ort. Religiöse Symbole entdecken und deuten.

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Andere Religionen (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

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6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Zusammenleben der abrahamitischen Religionen
  • Einblick nehmen

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