Das Material eignet sich besonders für die Grundschule, für inklusive Lerngruppen sowie für den Religionsunterricht in den Jahrgangsstufen 5 und 6. Durch die Verbindung von Bild und Begriff werden religiöse Inhalte auf mehreren Wahrnehmungsebenen erschlossen. Die Lernenden aktivieren Vorwissen, erkennen Symbole und ordnen diese den entsprechenden Festen und Ereignissen zu.
Der klassische Einsatz erfolgt als Memory Spiel, bei dem passende Bild und Begriffskarten gefunden werden. Jede gefundene Kombination kann zum Anlass genommen werden, die Bedeutung des jeweiligen Festes zu erläutern. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen spielerischem Lernen und fachlicher Vertiefung. Die Karten eignen sich außerdem hervorragend als Wiederholung einer Unterrichtsreihe zum Kirchenjahr oder als diagnostisches Instrument zur Erfassung von Vorwissen.
Methodisch können die Karten vielfältig eingesetzt werden. Die Lernenden können die Bildkarten zunächst ohne Beschriftung betrachten und Vermutungen über die dargestellten Szenen äußern. Anschließend werden die passenden Begriffskarten zugeordnet. Ebenso können die Karten chronologisch im Jahreskreis angeordnet werden, sodass die Struktur des Kirchenjahres sichtbar wird. In Gruppenarbeiten können einzelne Feste vertieft erforscht und präsentiert werden. Dabei lassen sich biblische Erzählungen, liturgische Traditionen und heutige Bräuche miteinander verbinden.
Die Bildkarten eignen sich zudem für Erzählanlässe, Bildgespräche und kreative Schreibaufgaben. Die Lernenden können Geschichten aus der Perspektive biblischer Personen verfassen, Symbole erklären oder eigene Festtagskarten gestalten. Durch die starke Visualisierung profitieren insbesondere Lernende mit unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen oder Förderbedarfen. Das Material fördert religiöse Sprachfähigkeit, Symbolkompetenz, narrative Kompetenz sowie die Orientierung im Kirchenjahr.
Darüber hinaus kann das Memory mit weiteren Methoden kombiniert werden. Denkbar sind ein Bodenbild zum Kirchenjahr, Stationenlernen, Lerntheken, Gruppenpuzzle, digitale Präsentationen oder die Gestaltung eines großen Jahreskreises im Klassenraum. Auf diese Weise entsteht ein nachhaltiger und handlungsorientierter Zugang zu den Festen und Glaubensinhalten des Christentums.
Der Einstieg der ersten Stunde gelingt über einen Textimpuls von guten Mächten von Dietrich Bonhoeffer. Der Textauszug ist im Material enthalten. In einem Brainstorming werden die eigenen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod in Einzelarbeit in Textform festgehalten.
Die zweite Stunde beginnt mit dem Erstellen einer Mindmap aus dem zuvor aufgeschriebenen Text. Dies geschieht in kleinen Gruppen. Auf Seite 21 ist eine antizipierte Ergebnisvariante enthalten.
Die Mindmaps werden präsentiert. Die Lernenden werden in die Reihenplanung einbezogen und sollen wählen, welche Punkte in welcher Reihenfolge untersucht werden sollen.
Die dritte Stunde beginnt mit Videoimpulsen zum Thema Schutzengel oder Poltergeist? Nutzbare Videos dazu sind im Dropdown-Menü eingebetete Medien auf dieser Seite von ru digital zu finden.