Unterrichtsstunde: Jesus geht übers Wasser - Vertrauen und Glauben
(90 Minuten)
I. Einführung (ca. 10 Minuten)
Starten Sie die Unterrichtsstunde mit dem einführenden Video "Jesus geht übers Wasser".
Lassen Sie die Schüler das Video anschauen und achten Sie darauf, dass sie die Handlung und die Interaktionen zwischen Jesus und Petrus verstehen.
Stellen Sie anschließend einige Fragen, um das Verständnis zu überprüfen:
Was passiert im Video?
Warum haben die Jünger Angst?
Was sagt Jesus zu Petrus, als dieser im Wasser versinkt?
II. Diskussion (ca. 20 Minuten)
Führen Sie eine Diskussion über die Bedeutung der Szene und die damit verbundenen Themen Vertrauen und Glauben:
Warum hatten die Jünger Angst, als sie Jesus auf dem Wasser sahen?
Was denkt ihr, hat Petrus motiviert, Jesus auf dem Wasser entgegenzugehen?
Warum hat Petrus angefangen zu sinken, als der Wind wieder stark wurde?
Was können wir aus dieser Geschichte über Vertrauen und Glauben lernen?
Wie könnten wir die Botschaft dieser Geschichte auf unser eigenes Leben anwenden?
Warum hatten die Jünger Angst, als sie Jesus auf dem Wasser sahen?
Die Jünger hatten Angst, weil sie etwas Ungewöhnliches und Sagenhaftes sahen: Jesus ging über das Wasser. Dies widersprach den normalen Naturgesetzen und war eine Erscheinung, die sie nicht rational erklären konnten. Das Unbekannte und Unerklärliche erzeugte Furcht und Unsicherheit bei den Jüngern.
Was denkt ihr, hat Petrus motiviert, Jesus auf dem Wasser entgegenzugehen?
Petrus wurde von seinem starken Glauben an Jesus und seinem Vertrauen in ihn motiviert. Als er sah, dass Jesus auf dem Wasser ging, bat er darum, ihm ebenfalls auf dem Wasser entgegengehen zu dürfen, um seine Bindung und sein Vertrauen zu Jesus zu demonstrieren.
Warum hat Petrus angefangen zu sinken, als der Wind wieder stark wurde?
Petrus begann zu sinken, als der Wind wieder stark wurde, weil er den Fokus von Jesus verlor und seinen Blick auf die widrigen Umstände richtete. Sein Vertrauen schwand, als er die Kraft des Windes und die raue See bemerkte, und er zweifelte daran, dass er über das Wasser gehen konnte. Dadurch verlor er seinen festen Glauben und begann zu sinken.
Was können wir aus dieser Geschichte über Vertrauen und Glauben lernen?
Aus dieser Geschichte lernen wir, dass Vertrauen und Glaube uns ermöglichen, scheinbar unmögliche Dinge zu tun. Wenn wir fest an etwas glauben und Vertrauen in eine höhere Macht oder eine positive Kraft haben, können wir über Hindernisse hinausschreiten und unsere Ängste überwinden.
Wie könnten wir die Botschaft dieser Geschichte auf unser eigenes Leben anwenden?
Wir könnten die Botschaft dieser Geschichte auf unser eigenes Leben anwenden, indem wir uns selbst ermutigen, Vertrauen und Glauben zu entwickeln, wenn wir mit Herausforderungen und Schwierigkeiten konfrontiert sind. Indem wir unseren Fokus auf das Positive richten und an uns und unsere Fähigkeiten glauben, können wir unsere Ängste überwinden und mutige Schritte unternehmen, selbst wenn es schwierig erscheint. Die Geschichte erinnert uns daran, dass Glaube und Vertrauen uns stärken und unterstützen können, wenn wir uns auf den richtigen Weg begeben und die Hoffnung nicht verlieren.
III. Praktische Anwendung (ca. 25 Minuten)
Teilen Sie die Schüler in kleine Gruppen auf und geben Sie ihnen die Aufgabe, Szenen nachzustellen oder kurze Dialoge zu schreiben, die auf Alltagssituationen basieren, in denen Vertrauen und Glauben eine wichtige Rolle spielen könnten. Die Schüler sollen die Herausforderungen, die Zweifel oder Ängste, aber auch den Erfolg des Vertrauens und Glaubens darstellen.
Jede Gruppe sollte ihre Szenen oder Dialoge proben und anschließend vor der Klasse präsentieren.
Szenen und Dialoge für junge Schüler zum Thema Vertrauen und Glauben:
Szenario 1: Ein neuer Schüler in der Klasse
Szene: Tim, ein neuer Schüler, kommt in die Klasse. Er ist schüchtern und fühlt sich unsicher, da er niemanden kennt.
Dialog:
Sarah: (freundlich) Hallo, ich bin Sarah. Bist du der neue Schüler?
Tim: (etwas ängstlich) Ja, ich bin Tim. Ich kenne hier niemanden.
Sarah: Keine Sorge, ich zeige dir alles und stelle dich den anderen vor. Du wirst dich schnell einleben!
Tim: (zögerlich) Danke, aber ich weiß nicht, ob ich gut genug bin, um neue Freunde zu finden.
Sarah: Vertrau mir, du wirst großartige Freunde finden. Gib dir einfach Zeit und sei du selbst. Wir sind hier alle nett!
Szenario 2: Fahrradfahren ohne Stützräder
Szene: Lisa möchte ohne Stützräder Fahrradfahren lernen, aber sie hat Angst, hinzufallen.
Dialog:
Lisa: (ängstlich) Papa, ich möchte ohne Stützräder fahren, aber ich habe Angst, dass ich hinfalle.
Vater: (ermutigend) Das ist ganz normal, Lisa. Aber ich glaube an dich! Du kannst es schaffen. Ich halte dich fest, bis du sicher fahren kannst.
Lisa: (zögerlich) Bist du sicher, dass ich es schaffe?
Vater: Ich bin mir sicher. Vertrau mir und vor allem dir selbst. Du wirst sehen, wie stolz du sein wirst, wenn du es schaffst!
Szenario 3: Eine bevorstehende Prüfung
Szene: Tom ist nervös wegen einer bevorstehenden Matheprüfung und zweifelt an seinen Fähigkeiten.
Dialog:
Tom: (besorgt) Ich bin so nervös wegen der Matheprüfung morgen. Ich denke, ich werde es nicht schaffen.
Emma: (zuversichtlich) Ach komm, Tom! Du bist viel besser in Mathe, als du denkst. Vertrau einfach auf dein Wissen und übe ein bisschen mehr.
Tom: (zweifelnd) Aber es gibt so viele schwierige Fragen. Ich weiß nicht, ob ich sie beantworten kann.
Emma: Du schaffst das! Glaub an dich selbst und lass dich nicht von den Zweifeln überwältigen. Ich bin sicher, dass du großartig sein wirst!
Szenario 4: Ein Talentwettbewerb
Szene: Mia möchte an einem Talentwettbewerb teilnehmen, aber sie ist unsicher, ob sie gut genug ist.
Dialog:
Mia: (unsicher) Ich denke daran, am Talentwettbewerb teilzunehmen, aber ich weiß nicht, ob mein Gesang gut genug ist.
Sophie: (aufmunternd) Mia, du singst wunderschön! Vertrau auf dein Talent und trau dich. Ich werde dich unterstützen!
Mia: (ängstlich) Aber was ist, wenn die anderen besser sind als ich?
Sophie: Es geht nicht darum, besser als die anderen zu sein. Zeig der Welt dein Talent und hab Spaß dabei! Glaub an dich, und du wirst strahlen!
Diese Szenen und Dialoge sollen den Schülern verdeutlichen, wie wichtig Vertrauen und Glaube in alltäglichen Situationen sind. Sie können ermutigt werden, ihren Ängsten und Zweifeln entgegenzutreten, indem sie an sich selbst und ihre Fähigkeiten glauben. Die positiven Auswirkungen des Vertrauens und Glaubens werden in den Szenen verdeutlicht, um den Schülern zu zeigen, dass sie mutig sein können und erfolgreich sein werden, wenn sie sich selbst vertrauen.
IV. Präsentation der praktischen Anwendung (ca. 20 Minuten)
Lassen Sie jede Gruppe ihre vorbereiteten Szenen oder Dialoge aufführen.
Nach jeder Aufführung können die anderen Schüler Fragen stellen oder Feedback geben.
V. Reflexion und Zusammenfassung (ca. 10 Minuten)
Leiten Sie eine kurze Reflexionsrunde ein, in der die Schüler ihre Gedanken und Eindrücke zu den Präsentationen und den Themen Vertrauen und Glauben teilen können.
Fassen Sie die wichtigsten Erkenntnisse und Lehren aus der Geschichte und den praktischen Anwendungen zusammen.
VI. Hausaufgabe (ca. 5 Minuten)
Geben Sie den Schülern eine Hausaufgabe auf, bei der sie einen kurzen Aufsatz schreiben sollen:
"Beschreibe eine persönliche Situation, in der du Vertrauen und Glauben an etwas oder jemanden entwickeln musstest. Wie bist du damit umgegangen? Was hast du aus dieser Erfahrung gelernt?"
VII. Abschließende Worte (ca. 5 Minuten)
Fassen Sie die Unterrichtsstunde zusammen und betonen Sie noch einmal die Bedeutung von Vertrauen und Glauben in unserem Leben.
VIII. Zusätzliche kreative Ideen
Ermutigen Sie die Schüler, Gedichte oder Lieder über Vertrauen und Glauben zu schreiben und diese in der nächsten Stunde vorzutragen.
Organisieren Sie eine kurze Meditationsübung, in der die Schüler ihre eigenen Gedanken und Gefühle zum Thema Vertrauen und Glauben reflektieren können.
IX. Bibelzitate
Erwähnen Sie im Laufe der Unterrichtsstunde einige relevante Bibelzitate, die das Thema Vertrauen und Glauben unterstützen, z. B.:
Matthäus 17,20: "Jesus aber sprach zu ihnen: Um eures Kleinglaubens willen. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin! so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein."
Hebräer 11,1: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht."
Hinweis: Diese Unterrichtsstunde basiert auf dem einführenden Video und den gegebenen Informationen. Sie können die Länge der einzelnen Teile entsprechend anpassen, um die 90-minütige Dauer einzuhalten. Denken Sie daran, dass Interaktivität und Beteiligung der Schüler entscheidend sind, um eine anregende Unterrichtsstunde zu gestalten.