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Die Bibel to go | Sommers Weltliteratur

Die Bibel to go | Sommers Weltliteratur

Der Brief des Paulus an Philemon

Veröffentlichung:22.8.2021

„… so wie ich bin: Paulus, ein alter Mann, nun aber auch ein Gefangener Christi Jesu.“ - Ganz bescheiden und persönlich schreibt Paulus in diesem sehr kurzen Brief an Philemon. Und was? Das sagt euch SOMMERS WELTLITERATUR in 4 Minuten.

Der Brief an Philemon, entstanden wohl um 54/55 in Paulus’ Haft in Ephesus, setzt sich für den entflohenen Sklaven Onesimus bei dessen Herrn Philemon ein, einem Christen aus der Gemeinde in Kolossä. Paulus sendet Onesimus zu Philemon zurück, hätte ihn jedoch gern bei sich als Mitarbeiter, wenn Philemon das zulässt. Die Entscheidung darüber überlässt er jedoch Philemon.

Das Video bietet eine anschauliche und zugleich humorvolle Einführung in den Philemonbrief, den kürzesten erhaltenen Brief des Apostels Paulus. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen Paulus, dem christlichen Gemeindemitglied Philemon und dessen entlaufenem Sklaven Onesimus. Während seiner Gefangenschaft begegnet Paulus Onesimus, gewinnt ihn für den christlichen Glauben und sendet ihn schließlich mit einem persönlichen Schreiben zu seinem Besitzer zurück. Dabei bittet Paulus Philemon eindringlich, Onesimus nicht länger als Sklaven, sondern als Bruder im Glauben aufzunehmen. Das Video verdeutlicht die persönliche, seelsorgerliche und zugleich gesellschaftlich brisante Dimension dieses Briefes. Es thematisiert Fragen von Versöhnung, Vergebung, Verantwortung und christlicher Gemeinschaft und macht deutlich, wie Paulus versucht, bestehende gesellschaftliche Verhältnisse durch die neue Beziehung in Christus zu verändern.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders zur Behandlung der Themen Menschenwürde, Versöhnung, Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Die überschaubare Länge des Philemonbriefes ermöglicht Lernenden einen direkten Zugang zum biblischen Originaltext. Didaktisch bietet sich die Frage an, wie Paulus mit gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten umgeht und ob sein Brief als Kritik an der Sklaverei verstanden werden kann. Lernende können untersuchen, welche Veränderungen Paulus fordert und welche Grenzen seines Handelns sichtbar werden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Konflikte friedlich gelöst werden können und welche Rolle Empathie, Vertrauen und Vergebung dabei spielen. Methodisch eignen sich Rollenspiele aus der Perspektive von Paulus, Philemon und Onesimus, um unterschiedliche Interessen und Handlungsmöglichkeiten nachzuvollziehen. Ebenso können Diskussionen darüber geführt werden, welche Formen von Ausgrenzung, Abhängigkeit oder Ungleichbehandlung auch heute noch existieren und wie christliche Werte dazu beitragen können, diesen entgegenzutreten. Für die Oberstufe bietet sich darüber hinaus die Beschäftigung mit der Wirkungsgeschichte des Briefes an, insbesondere im Zusammenhang mit späteren Debatten über Sklaverei, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit. Das Medium verbindet historische Bildung, ethische Reflexion und biblisches Lernen auf besonders anschauliche Weise und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für einen lebensweltlich orientierten Religionsunterricht.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.1 Selbstverständnis der Kirche.

Q4.2 Sendung und Auftrag der Kirche.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

12.1 / 2. Der Geist Jesu Christi als Lebensprinzip der Gemeinde.

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