„Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ - Im zweiten Buch der Bibel macht Gott ihren/seinen (?) Führungsanspruch mit ein paar Machtdemonstrationen deutlich, die SOMMERS WELTLITERATUR in nur 10 Minuten zusammenfasst.
Nachdem die Nachfahren von Jakob, auch genannt Israel, 400 Jahre im Schatten der Pyramiden gelebt haben, behandeln die Ägypter sie nicht mehr besonders nett, sondern als Sklaven. Da sie darauf keine Lust mehr haben, entscheidet sich Gott, sie zu retten und rekrutiert Moses als seinen Sprecher. Zunächst mal erteilt Gott dem Pharao eine Lektion in 10 Plagen, bis er die Israeliten gehen lässt, aber am Ende muss Gott ihn auch noch im Schilfmeer ertrinken lassen, bis er Ruhe gibt. Nachdem das Volk Israel die Sklaverei hinter sich gelassen hat, beginnt seine Auseinandersetzung mit sich selbst (und Gott) in der Wüste. Gott versorgt sie mit allem Überlebenswichtigen und reichlich Geboten, aber in Feierlaune machen sie sich erstmal lieber einen goldenen Ersatzgott. Nachdem diese Abgötterei blutig bestraft worden ist, bauen sie Gott einen mobilen Tempel (die Stiftshütte) und ziehen so dem gelobten Land entgegen.