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Zeig mir Feiertage | Kika

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Ramadanfest – was ist das? Zeig mir Feiertage

Veröffentlichung:1.3.2023

Einen Monat lang nur essen und trinken, wenn die Sonne untergegangen ist und den Rest des Tages gar nicht? Das klingt nach einer schweren Challenge. Aber genau das machen Millionen von Musliminnen und Muslime jedes Jahr 30 Tage lang im Fastenmonat Ramadan. Und genau das hat auch Hamza aus Hamburg gemeinsam mit seiner Familie gemacht. Umso mehr freut er sich auf den letzten Tag im Ramadan, das Ramadanfest. Dabei wird ein großes Festmahl aufgetischt und das Ende der Fastenzeit mit vielen spannenden Traditionen gefeiert.

Das Video begleitet den muslimischen Jungen Hamza in Hamburg bei den Vorbereitungen und Feierlichkeiten zum Ramadanfest, einem der wichtigsten Feste des Islam. Kindgerecht und lebensnah erklärt das Medium die Bedeutung des Fastenmonats Ramadan, der jedes Jahr dem Ramadanfest vorausgeht. Die Zuschauer erfahren, warum Muslime fasten, welche Rolle Gebet, Selbstbeherrschung, Dankbarkeit und Rücksichtnahme spielen und weshalb das Fasten nicht nur den Verzicht auf Essen und Trinken bedeutet, sondern auch die bewusste Hinwendung zu Gott und den Mitmenschen. Darüber hinaus wird die Entstehung des Korans thematisiert, indem die Offenbarung an den Propheten Mohammed und die Bedeutung des Engels Gabriel erläutert werden. Das Video zeigt verschiedene Stationen eines Ramadanfestes, vom gemeinsamen Fastenbrechen über den Besuch der Moschee bis hin zum großen Familienfest. Gleichzeitig werden Beispiele aus anderen Ländern vorgestellt, die die weltweite Vielfalt islamischer Traditionen sichtbar machen.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zu Islam, religiösen Festen, Fastentraditionen, interreligiösem Lernen und gelebtem Glauben im Alltag. Die Lernenden erhalten einen authentischen Einblick in die Lebenswelt eines muslimischen Kindes und können Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu christlichen Festen und religiösen Praktiken entdecken. Als Einstieg bietet sich die Frage an, welche Feste den Lernenden wichtig sind und warum Menschen überhaupt religiöse Feste feiern. Während der Rezeption können Beobachtungsaufträge vergeben werden, bei denen die Lernenden Informationen über Fasten, Gebet, Moschee, Koran und Ramadanfest sammeln. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit den Motiven des Fastens. Die Lernenden können reflektieren, warum Menschen freiwillig auf etwas verzichten und welche Erfahrungen sie selbst mit Verzicht, Selbstbeherrschung oder Dankbarkeit gemacht haben. Ebenso eignet sich das Video für einen Vergleich mit christlichen Fastenzeiten und anderen religiösen Traditionen. In Gruppenarbeiten können die Lernenden die Bedeutung von Gemeinschaft, Familie und religiösen Ritualen untersuchen. Kreative Methoden wie das Gestalten eines Festkalenders der Religionen, das Schreiben eines Tagebucheintrags aus Hamzas Sicht oder die Erstellung eines Interviews mit dem Protagonisten fördern die Perspektivübernahme. Darüber hinaus eröffnet das Medium Gespräche über Toleranz, Respekt und das Zusammenleben in einer religiös vielfältigen Gesellschaft. Das Video stärkt interreligiöse Kompetenzen und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen und Verständnis für andere Glaubensformen zu entwickeln.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.2 Dem Islam begegnen. Auseinandersetzung und Toleranz.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

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