Der Einstieg gelingt über das Formulieren von zwei oder drei positiven Visionen für die Zukunft der Menschheit und der eigenen Person. Diese Visionen werden sich in den 17 Zielen für Nachhaltigkeit wiederfinden. Dazu wird im nächsten Schritt eine Videoanalyse unternommen. Die 17 Ziele werden gesammelt, an der Tafel festgehalten und mit Stichworten belegt. Daraus kann eine Mindmap entstehen. Das Video ist im drop down Menü eingebettete Medien auf dieser Seite von ru-digital enthalten. In einem weiteren Schritt werden die bereits ausgedruckten 17 Ziele im Klassenraum verteilt. Dann werden die eigenen Wünsche für die Zukunft diesen Zielen zugeordnet. Sie können z.B. Mit Tesafilm daran geklebt werden.
Es folgt ein Gallery Walk und die Diskussion der festgestellten Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Hoffnung für die Zukunft. Wenn ein klassenweite Fokus auf bestimmte Themen vorliegt, können Ursachen dafür identifiziert werden. Kannst du liegen an Material Impulsfragen bei. In einem weiteren Schritt wird der Text unter M3 in Gruppenarbeit bewertet. Die Ziele könnten auch in eine Hierarchie gegliedert werden. So sind Trinkwasser, Essen und Sicherheit z. B. Bildung klar vorgeordnet. Für einen weiteren Schritt wird ein Wimmelbild auf der Internetseite von Germanwatch ausgewertet. Darauf sind positive Zukunftsbilder zu jedem der 17 Ziele abgebildet. Die Ziele werden auf diesem Bild identifiziert und die Lösungsmöglichkeiten der darin enthaltenen Probleme werden thematisiert und bewertet.
In einem weiteren großen Themenblock wird der Begriff Nachhaltigkeit untersucht. Dazu wird ein Diagramm ausgewertet, in welchem Handlungsspielräume der Menschheit eingetragen sind. Die Problemfelder Intaktheit der Biosphäre, Gentechnik etc. Werden in ihrem Ausmaß quantifiziert. Dies kann über das Internet erfolgen. Es werden zu jedem der 10 Felder zwei Beispiele gefunden. Anhand einer weiteren Grafik wird eine Definition für Nachhaltigkeit entwickelt. Nachhaltigkeit liegt dann vor, wenn die Ressourcen des Planeten zur Versorgung aller zentralen Teilgebiete menschliche Zivilisation genutzt werden, ohne sie zu überbeanspruchen.
In einem dritten großen Block werden gesellschaftliche Akteure betrachtet. In einem ersten Schritt wird eine Positionierung Spiel mit im Material enthaltenen Karten durchgeführt. Dazu wird der Unterschied zwischen persönlicher und globaler Aktivität bei dem Erreichen der Ziele thematisiert. Beide tragen in gleichem Ausmaß dazu bei. Dieser Diskurs kann auch in einer Art Podiumsdiskussion ausgeführt werden. Ob die Bedeutung der lokalen Ebene oder der globalen Ebene größere Bedeutung hat oder den Planeten zu schützen oder oder erst soziale Ziele zu erreichen, wird dort diskutiert.
Es folgt ein Spiel mit im Material enthaltenen Karten. Dabei werden vorher ausgeschnittene Karten von einem Stapel gezogen. Diese zeigen Aktionssymbole zum Beschreiben, zeichnen oder Pantomimespiel eines Akteurs wie Banken, Vereine, Schulen oder Wissenschaft. Ein Lösungsmaterial für die Darstellung liegt im PDF bei.