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Brot für die Welt

Brot für die Welt

Rowena will zur Schule gehen

Veröffentlichung:1.1.2022

Das Material zum Wortgottesdienst "Rowena will zur Schule gehen" bietet auf 22 Seiten alle für den Gottesdienst notwendigen Elemente. Lieder, Lesungstexte, gestalterische Elemente, Fürbitten und ein Schlusstext sind enthalten. Die Lebenswelt von Kindern in Kenia wird über Bilder und Texte vorgestellt. Diese Bilder können mit dem Beamer projiziert werden. Eine Schultüte zum Basteln ist in Material enthalten. Die Predigt enthält die Speisung der 4000 aus dem Markusevangelium. Ein Würfelspiel mit auszuschneiden Ereigniskarten zum Thema Schule ist ebenfalls enthalten.

Das Medium „Rowena will zur Schule gehen“ von Brot für die Welt ist ein religionspädagogisch gestalteter Entwurf für einen Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit dem Schwerpunkt Kinderarbeit und Bildungsgerechtigkeit. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des philippinischen Mädchens Rowena, das davon träumt, regelmäßig zur Schule zu gehen und später Lehrerin zu werden. Die Lernenden erfahren, wie Armut und Kinderarbeit den Alltag vieler Kinder auf den Philippinen prägen und warum Bildung für Kinder wie Rowena keine Selbstverständlichkeit ist. Die Geschichte zeigt eindrücklich, dass Kinder oft auf Zuckerrohrfeldern arbeiten oder ihre Familien unterstützen müssen und deshalb nicht regelmäßig lernen können. Gleichzeitig macht das Material deutlich, wie Hilfsorganisationen, Gemeinschaften und Bildungsprojekte neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Ergänzt wird das Medium durch Gebete, Lieder, kreative Bastelideen, Rollenspiele, ein Brettspiel sowie zahlreiche Mitmachaktionen rund um Schule, Solidarität und gerechte Lebensbedingungen.

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Das Material eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Grundschule, für Familiengottesdienste sowie für Projekte zu Kinderrechten, Bildung und globaler Gerechtigkeit. Methodisch eröffnet das Medium vielfältige handlungsorientierte und emotionale Zugänge. Die Geschichte von Rowena ermöglicht den Lernenden einen Perspektivwechsel und fördert Empathie für Kinder, deren Alltag von Armut und Kinderarbeit geprägt ist. Besonders eindrucksvoll ist die Gestaltung einer symbolischen Schultüte für Rowena, die mit Dingen gefüllt wird, die für den Schulbesuch wichtig sind. Dadurch reflektieren die Lernenden ihre eigenen Bildungschancen und erkennen, dass Schule, Lernmaterialien und Freizeit nicht überall selbstverständlich sind. Die verschiedenen Gegenstände wie Schreibmaterialien, Bücher, Essen oder Spielzeug regen Gespräche über Bedürfnisse, Wünsche und gerechte Lebensbedingungen an. Das Material fördert dabei die Wahrnehmung eigener Privilegien und unterstützt werteorientiertes Lernen. Besonders geeignet sind die kreativen Elemente wie das Basteln von Schultüten oder das gemeinsame Gestalten eines Schultütenbaumes. Ebenso bietet das Brettspiel „Rowena will zur Schule gehen“ einen spielerischen Zugang zur Lebenswelt des Mädchens. Die Lernenden erleben dabei, wie schwierig der Schulbesuch sein kann, wenn Armut, Naturkatastrophen oder fehlende Schulmaterialien den Alltag bestimmen. Gleichzeitig lernen sie, wie Unterstützung, Gemeinschaft und Solidarität neue Chancen eröffnen können. Die Materialien eignen sich zudem sehr gut für Gespräche über Kinderrechte, soziale Verantwortung und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit. Durch die Verbindung von religiösen Impulsen, globalem Lernen und kreativen Methoden entsteht ein ganzheitlicher Zugang zu christlichen Werten wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Teilen und Verantwortung für andere Menschen weltweit.

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